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 Gasthaus

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BeitragThema: Gasthaus   Do Nov 07, 2013 7:49 pm


Zexion | Gott | Tsukikuro
»Ein Neuanfang«


Ich saß in dem viel zu vollen Gasthaus. Ich wusste nicht Recht was ich hier suchte. Nach einem Unglück an dem Vulkan, bei dem ich selbst nicht mehr so Recht wusste was passiert war, bin ich irgendwie hier gelandet. Erst jetzt schien sich mein Bewusstsein wieder zu aktivieren, warum auch immer es nicht aktiv war. Ich schüttelte etwas den Kopf. Ich sah mich um. Überall nur fremde Gesichter. Ich saß an einem sonst leeren Tisch, es hatte sich niemand zu mir gesellt, warum auch? Mit der Miene, die ich gerade zog wollte das bestimmt auch niemand. Ich nahm ein kleines Büchlein aus der Innentasche meines schwarzen Ledermantels und blätterte darin. Eigentlich hatte ich dort die wichtigsten Ereignisse geschrieben, doch die letzten Blätter, die ich beschriftet hatte waren noch aus einer gänzlich anderen Zeit. Ich hatte wohl vergessen zu schreiben. Etwas verärgert klappte ich das Buch wieder zu. Erwartete ich jemanden oder warum saß ich hier? Wenn nicht gleich etwas passierte würde ich einfach aufstehen und wieder gehen.
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BeitragThema: Re: Gasthaus   Fr Nov 08, 2013 2:19 am

Tsukikuro | Zexion

Ein wenig schwankend stützte ich mich an der Wand eines Gebäudes. Mein Magen rumorte nach der Portation mit der Schriftrolle. 'Ich hätte im Wäldchen bleiben sollen...'. Tatsächlich war ich die Tage genug teleportiert. Erst zum Fest der Schicksalsgöttin, dann zurück nach Galan 'Den und jetzt einfach aus jucks, weil ich der Meinung war nur "Reisesicher" zu sein nach Khleom... Ein Fehler.
Mein Magen beruhigte sich und ich erhob mich wieder, so das ich aufrecht stand, ehe ich mir meine helle Kapuze tief ins Gesicht zog. Die Kapuze gehörte zu einem hellfarbenen, ledernen Mantel. Darunter trug ich eine einfache, schwarze Bluse und ebenfalls schwarze Stoff-Hot Pants. Denoch war mir warm und Schweiperlchen bildeten sich auf meiner Stirn, die ich mit dem Handrücken wegwischte.
Ich hatte ja gewusst, dass es hier heiß war... aber so heiß? Ich lehnte mich etwas gegen die Wand ehe ich die Blicke der Wesen auf mir spürte, natürlich es zählte auch nicht zu den besten gepflogenheiten erst aus dem Nichts heraus aufzutauchen und sich dann auch noch an ein fremdes Gemäuer zu stützten. Mit einem leisen Seufzen gab ich nach, stieß mich von der Wand ab und sha mir das Gebäude genauer an. Ein großes Schild deutete schon auf das Innere hin. Es war ein Gasthaus, der Name: Feuerdrache. Meines Erachtens nach doch ziemlich einfallslos.
Da ich aber keinen Sinn darin sah, hier weiter rumzustehen bewegte ich meine Füße mit den hochhackigen Stiefeln in Richtung Eingang. Kaum betrat ich das Gasthaus fiel mir auf, vie voll es doch war und das obwohl es nicht einmal so viele Personen waren. Dennoch selbst nach dem Fest war ich nicht allzu begeistert auf zu große Massen zu treffen, und die doch belegten Plätze sprachen ja zumindest für eine etwas höhere Anzahl.
Doch ich lief weiter, ließ mich nicht beirren und lauschte den Gesprächen und meinen laut klackenden Absätzten.
'Ich hätte mir vorher Schuhe kaufen müssen... Sie sind zu laut... und in ihnen ist warm.', tatsächlich trug ich verrückte Wölfin Stiefel. Und wer zumindest wusste, was man in Khleom fand, wusste, dass es dumm war Stiefel zu tragen.
Auch diesen Gedanken wischte ich bei Seite und blieb mitten im Raum stehen, auf der Suche nach einem Platz. Da wirklich alle belegt waren, war ich wohl auf einen halb-leeren Tisch angewiesen und von diesen, gab es genau ein Exemplar. Ein Mann mit blau-silbernen Haaren, die zu den Spitzen hin dunkler wurden, saß an dem besagten Tisch.
Mit Bedacht näherte ich mich dem Tisch, mein Blick verschlossen und kühl. Eine höfliche Maske aufgesetzt. Schräg neben dem Mann und damit in seinem Blickfeld wollte ich gerade anhalten, als ich ungeschickt mit dem Fuß umknickte und mir promt meinen rechten Absatz abknickte. Mit einem verärgertem, leisen Aufschrei bückte ich mich und hielt den Absätzen in meinen Händen. "Ich hätte in Galan 'Den bleiben sollen..." murmelte ich leise und verärgert und ließmich unhöflich auf dem Stuhl neben mir plumpsen. Erst da wurde mir wieder bewusst, dass der Tisch eigentlich belegt war...
"Entschuldigen Sie... darf ich?" fragte ich und runzelte dabei leicht die Stirn, nicht das ich wirklich gehen würde sollte er "nein" sagen, dennoch würde es mir die Situation ersparen ihn vorher anzuknurren und mich als zumindest nur halb-Humanoid zu beweisen.
Nein, ich hatte jetzt wirklich keine Lust auf Stress, im Gegenteil ich war sogar leicht genervt, worüber wusste ich so gesehen noch selbst nicht genau. Vielleicht weil ich einfach nicht anständig teleportieren konnte ohne mich gleich fast zu  übergeben, vielleicht weil ich -kaum wo ich wieder in Galan 'Den war- an meine "Oma" denken musste und all ihre Lügen, vielleicht auch einfach wegen der ganzen Begegnung auf dem Fest über die ich mir immer noch das Hirn zermatterte oder auch einfach weil mir heiß war, ich mir meinen Absatz abgebrochen hatte und in einem Gasthaus saß... mit irgendwelchen Wesen und gegenüber eines Wildfremden... Mein Blick fiel wieder auf den Fremden. Es war nicht nur seine außergewöhnliche Haarfarbe, der doch recht junge Mann hatte eine ungewöhnliche Ausstrahlung, fast schon unheilbringend. Und das obwohl er nicht einmal wirklich der Typus Mann war, welcher einem Angst einflößte im Gegenteil, er war eher klein und schmächtig. Obwohl sein Gesicht durchaus harte Züge hatte, ja sogar kantig wirkte. Mein Blick fiel auf das Auge, welches nicht von Haar bedeckt war. Es hatte die Farbe von dunklem Blau und strahlte keinerlei Wärme aus, vielmehr eine Art der Finsternis. Jedoch sein Gesicht war fast schon Ausdruckslos. Und das sagte ich, Tsukikuro. Obwohl normalerweise ich sonst immer als die Gefühlslose galt... nun von Außen, für eben jene, die nicht wissen mussten oder sollten was IN mir vor sich ging.
Ich musterte ihn nochmals kurz und dabei fiel mir erst jetzt der lange, schwarze Kapuzenmantel auf, welcher mich an meinen eigenen Erinnerte. Ich war ein wenig gespannt ob er sich dafür interessierte, dass man kaum mein Gesicht erkennen konnte da die Schatten der Kapuze es einhüllten. Bisher reagierten viele ein wenig Ängstlich darauf... oder wie in Luleire fast schon verärgert. Doch ich trug sie gerne, genoss es immerzu die fragenden Blicke zu sehen, wenn sie versuchten meine goldenen Augen auszumachen, die nur ab und wann von Lich erhellt hindurchzublitzten scheinen, wie die Augen eines lauernden Wolfes.
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BeitragThema: Re: Gasthaus   Fr Nov 08, 2013 4:06 pm



Zexion | Gott | Tsukikuro
»Fremde«


Ich wollte mir gerade meine Kapuze über den Kopf ziehen und das Gasthaus verlassen, um mich durch die dunklen Gassen der Stadt zu schleichen und wieder nach jemandem Ausschau halten, den ich unter meine Fittiche nehmen konnte. Vielleicht würde ich ja einen Kleinkriminellen finden, aber das wäre irgendwie langweilig. Nein, ich würde eher nach jemandem suchen, der so etwas wie Hass verspürt, oder an irgendjemandem Rache nehmen will, weil er enttäuscht wurde. Es wäre ein so schöner Anblick gewesen, wie Beziehungen zerbrechen und Brüder einander ermorden. Das Übliche halt. Damals ist alles viel einfacher gewesen, als ich all meine Macht hatte. Da konnte ich die Menschen manipulieren und steuern, sie unterlagen meinem Willen. Aber jetzt? Muss ich mich Wohl oder Übel auf meine Stimme und meine Worte verlassen. Herrliche Aussichten. Ja, vielleicht... Nein, sogar sehr wahrscheinlich hätte ich jemanden gefunden, der meine 'Hilfe' gebrauchen könnte, wäre nicht plötzlich eine Gestalt vor mir auf den Stuhl geplumpst. Ich schreckte aus meinen Gedanken hoch und sah auf ein in Schatten gehülltes Gesicht. Meine Pupillen hatten sich für den Bruchteil eines Herzschlags rapide verengt, doch das war auch schon die Einzige Reaktion, die man an mir hätte sehen können, der Rest meiner Miene blieb so emotionslos wie sonst auch. Auf die kleine Frage, ob sie sich setzen dürfe beantwortete ich mit einer hochgezogenen Augenbraue.

»Ihr sitzt schon. Aber ja, etwas Gesellschaft täte mir gut.« antwortete ich ruhig und weiterhin ohne jegliches Gefühl in der Stimme. Es erwies sich als äußerst produktiv seine Emotionen zur Gänze unterdrücken zu können. Oder, wenn man DAS nicht konnte, das Gesicht in Schatten zu hüllen, wie es wahrscheinlich mein Gegenüber gerade tat. Und obwohl ich mich fragte was unter der Kapuze steckte unterdrückte ich auch das. Aber immerhin stellte sich eine potentielle Begleiterin dar.
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BeitragThema: Re: Gasthaus   Sa Nov 09, 2013 3:33 pm

Tsukikuro | Zexion


Die Stimme des Mannes war ebenso wie seine sonstige Ausstrahlung, ruhig und doch ohne Emotionen. Er schien mir wahrlich ein Meister darin zu sein seine Gefühle zu unterdrücken... sofern er denn auch wirklich welche hatte doch dies bezweifelte ich einfach mal nicht.
Über seine Antwort fast erheitert breitete sich ein leichtes Grinsen in meinen verhüllten Zügen aus und mit ebenso amüsiertem Unterton in der Stimme antwortete ich: "Die Frage ist doch eigentlich nur in welche Art der Gesellschaft man sich begibt und in welche man sich begeben will.", ich lehnte den Kopf etwas nach hinten und müsste ihm so einen kurzen Blick auf golden-blitzende Augen geben, meine Augen welche mit leichtem Hohn glitzerten, als würde Spott und Sarkasmus zum Grundlegendsten meines Charakters gehören, ehe ich mich normal nach hinten in die Stuhllehne lehnte.
"Was führt sie denn her, sie sehen mir fast wie jemand aus, der auf eine Person wartet und das obwohl nicht ein wirklich hübsches weibliches Wesen hier als ihre Begleitung anwesend ist. Die Herren verteilt an den Tischen in diesem Raume sehen auch nicht so aus, als würden sie ihr interesse ernten... also, warum kommen sie hier her, wenn es sie nach Gesellschaft "sehnt"?". Meine Frage war direkt wie immer. Ich war nie gut gewesen wenn es darum ging irgendwas verschlüselt wieder zu geben, warum auch? Es war viel einfacher direkt zu sein, als tausende Umwege zu beschreiten. Natürlich verlor ich dadurch meist mein gesamtes Taktgefühl und wirkte stürmisch, im negativem Sinne direkt. Doch mich hatte es nie geschert was Andere dachten, sofern die "Anderen" auch wirklich nichts mit mir zu tun hatten und diesen ungewöhnlichen Mann kannte ich nicht, hatte ich nie zuvor gesehen.  
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BeitragThema: Re: Gasthaus   So Nov 10, 2013 1:18 pm


Zexion | Gott | Tsukikuro
»Schlagabtausch«

Die Dame die mir gegenüber saß schien schlagfertig zu sein. Das deutete auf eine gewisses Selbstbewusstsein hin, dass sie an den Tag legen musste, um so etwas zu sagen. Immerhin, sie war kein weinerliches junges Ding, so etwas konnte ich nun gar nicht leiden. Ihre Tonlage missfiel mir dennoch. Auch wenn es vielleicht nett gemeint war, das amüsierte in ihrer Stimme reizte mich ein wenig. Und das nicht gerade im positiven Sinne. Meine Miene verzog sich keinen Millimeter. »Weder das Eine, noch das Andere spielt eine wirkliche Rolle, wenn man einfach in Gesellschaft sein will, mehr nicht.«

Als sie sich nach hinten lehnte sah ich es ein wenig aufblitzen, unter ihrer Kapuze. Golden. Eine außergewöhnliche Augenfarbe, vor allem wenn sie so strahlend ist. Doch letztendlich beeindruckte mich das nicht wirklich. Ich, als Gott, hatte schon so viele Dinge gesehen, dass so etwas nichts Besonderes mehr war. Es hatte gewisse Nachteile, man konnte die kleinen Dinge des Lebens nicht mehr allzu sehr schätzen, wie es Menschen beizeiten tun. Aber vielleicht würde das auch eines Tages zurück kehren, wenn ich nur lange genug auf Idon wandle. Mein Gegenüber lehnte sich nach hinten und sprach weiter. »Das ist eine Frage, die ich mir selbst auch schon gestellt habe. Vielleicht habe ich ja auch nur auf euch gewartet?« stellte ich eine Gegenfrage auf ihre Aussage. Ich würde ihr ganz sicher nicht von meinem Dilemma erzählen, dass ich alles vergessen hatte, was in letzter Zeit passiert ist. Zum Einen würde ich mich damit einigen Gefahren aussetzen, zum Anderen verlöre ich damit meine Souveränität und meine geheimnisvolle, gar mystische Aura. Aber das Selbstbewusstsein der Frau gefiel mir, es war angenehm und herausfordernd. Endlich mal etwas Spannung in der ganzen Situation.
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BeitragThema: Re: Gasthaus   Mo Nov 11, 2013 7:56 pm

Tsukikuro| Zexion

Bei seiner reservierten, undurchdringlichen Art verengte sich kurz meine Augen. Ja natürlich, ich selbst versteckte auch was ich dachte und fühlte, doch anders als er zeigte ich Emotionen, oder vielmehr schwarzen Humor und ähnliches. Ein solcher Mann wie er zu sein schien, schien viel erlebt zu haben um solch eine Emotionslosigkeit auszustrahlen und ich fragte mich, was er wohl alles erlebt hatte.
Während ich seine Antwort hörte, schmunzelte ich etwas. Als er geendet hatte, neigte ich mich nach vorne, stützte meinen Arm auf meinem Schenkel und den Kopf darauf. Spöttisch glitzerten meine Augen als ich mit leisem Sarkasmus in der Stimme antwortete: "So? Wollen sie mir etwa sagen, dass ihnen jede Gesellschaft recht ist, solange es eine ist?" ich machte eine kurze Pause, schien nachzudenken und musterte ihn durch die Schatten der Kapuze hindurch, ehe ich langsam und provozierend fortfuhr: "Das... scheint mir fast schon... ein wenig naiv zu sein.", langsam lehnte ich mich wieder zurück, als eine beleibtere Frau zu uns an den Tisch trat. "Kann ich ihnen was bringen?" ich musterte sie unter meiner Kapuze, ließ auf eine Antwort warten und antwortete dann in kalter Stimme: "Ein stilles Wasser.". Die Frau zuckte kurz zusammen und verschwand, mein Gegenüber vergass sie, wollte scheinbar lieber schell weg. "Mir scheint sie möchte sie nicht bedienen." ich grinste leicht und beobachtete ihn noch immer, als mein Blick auf das Büchlein vor ihm fiel. Neugierig musterte ich es, fragte aber nicht. Warum auch? Es war nicht meine Sache und für solcherlei Geheimnisse interessierte ich mich nicht.  

(OoC: Sry, dass es so kurz ausfällt, bin mom. viel im Stress ... :/)
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BeitragThema: Re: Gasthaus   Mo Nov 11, 2013 8:14 pm


Zexion | Gott | Tsukikuro
»Gefühle und andere Belanglosigkeiten«

Ich spürte ihre Denkvorgänge förmlich. Ich spürte ihre Blicke auf mir, die kleinen jungen gelben Augen, die auf den meinen, eisig Blauen lagen. Ich spürte förmlich die Herausforderung, die diese Frau mitbrachte. Wäre ich noch im Vollbesitz meiner Macht hätte ich sie vermutlich spüren lassen, was es heißt sich mit einem Gott anzulegen. Schließlich war ich eine gewisse Autorität gewohnt. Doch ich war eben nicht mehr im Vollbesitz meiner Kräfte und deswegen war ich auch nicht im Vollbesitz meiner Autorität. Wie bedauerlich... Ich hörte ihren 'Kommentar' an und sah auf. Meine blauen Augen blitzten kurz auf und die Pupille verschwand für einen kurzen Augenblick, nur für ein Herzschlag, doch für die Frau nur allzu deutlich zu sehen. Ich nahm das Buch von dem Tisch und ließ es in meinen Mantel fallen, während ich mich ebenfalls nach vorn beugte und meine blauen Augen sie durchlöcherten. Wenn Blickke hätten töten können wäre von ihr nicht einmal Staub übrig geblieben. Doch soweit kam es gar nicht. Stattdessen fing ich lauthals an zu lachen. Das Lachen war, im Gegensatz zu meiner Stimme, klar, hell und melodisch. Als ich mich wieder beruhigt hatte blieb nur ein Schmunzeln auf meinem Gesicht.

»Naiv wäre es, wenn ich nicht wüsste was ich täte. Oder es nur meinen würde zu wissen. Doch ich weiß sehr wohl was ich tue.« antwortete ich mit einem amüsierten Unterton. Naiv wurde ich schon lange nicht mehr genannt. Wie erfrischend. »Aber wisst ihr denn auch, was ihr tut? Wisst ihr mit wem ihr hier sprecht?« fragte ich provokant und herausfordernd. Die Kellnerin ignorierte ich gekonnt, ich wollte ohnehin weder etwas essen noch etwas trinken.

(OoC: Kein Problem. Ist glaube ich sogar ganz vorteilhaft, damit ich wieder ins Schreiben hinein komme.)
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BeitragThema: Re: Gasthaus   Mo Nov 11, 2013 9:37 pm

Tsukikuro | Zexion

Scheinbar war er aufmerksam, sehr sogar. Denn selbst durch mein verhülltes Gesicht schien er mein Interesse für das Buch zu bemerken. Sein Blick veränderte sich und fast schien es als sei er mehr als nur Wütend, in Rage, denn die Pupillen sahen in etwa so aus, als würden sie völlig verschluckt werden. Gleichgültig betrachtete ich diese Reaktion, während er das Büchlein ergriff und es in seinen Mantel gleiten ließ. Sein Körper neigte sich nach vorne, drang durch alle Finsternis meiner Kapuze zu meinen Augen hindurch und sein Blick durchdrang meine gold-glänzenden Augen. 'Interessant, dieser Mann...', dachte ich und musste kurz an den Werwolf denken, denn ich wenige Zeit zuvor ebenfalls kennengelernt hatte. Kaum ergriff mich dieser Gedanke verfiel der Mann vor mir in schallendes Lachen, ein heller sehr melodischer Ton. Ein Ton bei dem ich die Augen zusammenkniff und mit einer Mischung aus Misstrauen und Kälte in die blauen Augen sah.
Er beruhigte sich, doch sein Gesicht zierte ein Schmunzeln, ein solch amüsiertes Schmunzeln als hätte er eine lange Zeit nicht mehr so gelacht, als hätte Niemand ihn in letzer Zeit so erheitert. Meine Aussage zur Naivität schien ihn erheitert zu haben, dennoch war seine Antwort äußerst interessant, trotz des unterhaltsamen Untertons. Dann aber änderte sich seine Stimme. Provokant fragte er ob ich wüsste, was ich tat.
Ein höhnisches Lächeln setzte sich auf meine Lippen und ich lächelte so vor mich hin, während die Kellnerin verschwand und dann wieder zurückkam, mein Glas Wasser auf einem Tablett. Sie stellte das Tablett vor mich hin und verschwand schnell.
Mir war jetzt schon klar, dass ich hierfür wahsrcheinlich nicht zahlen würde, ich hatte nicht genug Geld um mir immer und übrall alles kaufen zu müssen und natürlich tat ich das zumeist auch gar nicht sondern suchte selbst nach Wasser oder Beute. Aber nun, jetzt war es ein spezieller Fall.
Ich hielt mir das Glas an die Lippen und nippte leicht daran, ehe ich es abstellte wieder grinste und antwortete: "Ich kenne dich nicht und wer sagt, dass es mich interessiert wer du bist? Außerdem kann ich ebenso wie du behaupten über alles bescheid zu wissen oder zumindest über die Frage warum ich hier bin, denn ich sehe keinen Sinn einen Fremden wie du es bist solcherlei Dinge zu erzählen." Gegen Ende meines Satzes veränderte sich mein Spöttischer Unterton und wurde ähnlich dem Seinen provozierend und herausfordernd. Ich mochte es, wenn man mir Kontra gab, wobei ich gerade in den letzten Tagen einigen solchen Wesen begegnet war, dennoch der hier war anders. Anders als der Werwolf, anders als der Dämon. Er strahlte etwas aus... etwas, was ich nichts zuordnen konnte. Auch sein Geruch, welcher in der Luft war roch nach Mysterien und auch fast schon finster, kein Wesen roch so!
Doch ich ignorierte diese Sinne und die dmait verbundenen Fragen und wartete erst einmal auf seine Reaktion.

[OoC: Na dann Smile]
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BeitragThema: Re: Gasthaus   Mi Nov 13, 2013 7:22 pm


Zexion | Gott | Tsukikuro
»«

Unter der Kapuze konnte ich keine Reaktion erkennen. Sie beherrschte das Spiel ebenso gut wie ich, obwohl ich bezweifelte, dass sie meine Jahrhundertelange Erfahrung hatte. Am Ende wäre ich wohl doch der Erfahrenere. Doch darauf kam es im Moment gar nicht an. Die Kellnerin kam und verschwand hastig wieder, wieder ignorierte ich sie, wie sie mich ignorierte. Etwas unhöflich war das schon, doch davon ließ ich mir meine gespielte Heiterkeit nicht nehmen. Als ob ich wirklich lachen könnte in meine derzeitigen Situation. Alles was ich fühlte war nicht echt, das wusste ich. Es war nur die Erinnerung daran, die Erinnerung wie diese Emotion ausgesehen hatte. Allein die Erinnerung daran ermöglichte es mir die Emotionen nachzuempfinden und zu rekonstruieren. Das hatte ich über Jahrzehntelang geübt und perfektioniert. Und da keiner sich so lange mit dem Gebiet beschäftigt hatte wie ich, erlaubte ich es mir, mich den Besten zu nennen. Auf ihren Kommentar hin wurde mein Lächeln breiter und wurde zu einem Grinsen.

»Wenn es euch nicht interessiert WER ich bin, dann könnte es euch vielleicht interessieren WAS ich bin, huh?« zischte ich etwas leiser, damit die Umstehenden nichts davon hörten. Ich wollte keine dummen Fragen haben. Keiner, der hellhörig wurde und vielleicht auf dumme Ideen kam. Ich schloss für einen Moment meine Augen und konzentrierte mich. Ich ließ den letzten Rest von magischen Fähigkeiten, die noch in mir flossen, in meinen Rücken gleiten. Dort waren wichtige Energie-Bahnen, die es mir ermöglichten meine Kraft effizient zu nutzen. Außerdem blieb Göttern, selbst Gefallenen, noch so manch Ass im Ärmel übrig. Ich breitete für einen Moment meine Aura aus, bis hin zu ihr, um sie dann hastig wieder zurück zu ziehen. Ich wollte nicht riskieren, dass sie etwas bemerkte. Unwissenden mag es wie ein kalter Schauer vorkommen, der ihnen über den Rücken läuft. Doch die Menschen, die sich etwas mit der Materie auskennen wissen, dass es kein normaler Schauder war, sondern die Aura eines Anderen, der sie berührt hatte. Im Grunde hatte ich nichts anderes getan, nur aus einem Zweck. Nun musste ich ein kleines Risiko eingehen.

»Nun, ich kann euch schon mal sagen, was ihr NICHT seit. Ein Mensch.« sagte ich und öffnete meine Augen wieder, das Grinsen war noch immer da. Ihre Aura war übernatürlich, das hätte jeder Laie erkannt. Magie-Begabte haben gelernt ihre Aura zu verstecken, abzuschwächen oder gar zu manipulieren. Aber so wie es aussah schien sie nicht viel mit der Magie an sich am Hut zu haben. Jetzt bin ich aber erst Recht neugierig... schoss es mir durch den Kopf, innerlich zermarterte ich mir den Kopf darüber, was alles infrage kommen könnte. Ein anderer Gott war sie schon mal nicht, das hätte ich schon gespürt, als sie den Raum betreten hat. Aber sie war definitiv auch kein Mensch oder etwas ähnliches.

»Und ich verwette mein Buch darauf, dass ich mehr Lebenserfahrung habe als ihr.« sagte ich, zückte noch einmal mein kleines Büchlein, auf dem der Schriftzug 'Ignis Fatui' eingraviert war. Ich stand auf und ließ das Buch erneut verschwinden. Aus meinem Mantel holte ich ein paar wertlose Münzen und legte sie auf den Tisch, während ich eben diesen umrundete und der Dame meine Hand entgegen hielt. »Aber lasst uns doch ein wenig an die frische Luft gehen. Ich meide für gewöhnlich solch große Menschenmassen und enge Räume erst recht.« schlug ich vor. Das stimmte aber auch nur zum Teil. Hier drinnen würde ich sicherlich nicht darüber reden, was oder wer ich war. Zu gefährlich. Außerdem hatte ich draußen noch immer die Möglichkeit zu verschwinden, falls es brenzlig werden sollte.
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BeitragThema: Re: Gasthaus   Sa Nov 16, 2013 3:01 pm

Tsukikuro | Zexion
Er beobachtete mich in etwa so genau wie ich ihn, dies war insoweit interessant das man daraus schließen könnte er hätte guten GRUND mich zu beobachten, Menschen oder schwächere Wesen spürten recht schnell woran sie bei mir waren nur wenige wagten dann auch ein Gespräch mit mir und für gewöhnlich vermieden sie Blicke zu tauschen oder mich zu genau zu mustern. Meine Gedanken glitten zu dem Werwolf über den ich mir schon einige Zeit lang meine Gedanken machte. Auch er hatte eine eher abschreckende Ausstrahlung gehabt, nichts was mich daran gehindert hatte mich mit ihm zu unterhalten… Doch es war etwas anderes gewesen. Er… er war wie ich, ein Werwolf und doch waren unsere Einstellungen Grund verschieden, ja während ich mein Leben als Werwolf genoss schien er es zu verabscheuen. Innerlich schüttelte ich den Kopf, warf all die Gedanken gegen meine Schädeldecke und hoffte, dass ich sie so betäuben könnte, daran hinderte weiter in meinem Kopf umher zu wandern. 'Lopus…' der Name drang fast schon schmerzlich in meinen Kopf und ich kniff kurz die Augen zusammen, fast schon schmerzlich, denn ich hatte es vermieden seinen Namen zu denken, von jenem der mich so hatte betrogen. Hart biss ich die Zähne auffeinander als endlich die gewünschte Ablenkung kam und mein Gegenüber anfing zu sprechen.
Ich wendete den Blick meiner goldenen Augen auf ihn und musste feststellen, dass er nach meinem Kommentar um einiges besser gelaunt schien… obwohl… Er war einfach nur erheitert doch was er ausstrahlte veränderte sich nicht. 'Ist er wirklich erheitert?' Fragte ich mich und ging seine Worte dabei noch mal genau durch, als mir erst auffiel was er gesagt hatte. Was ist der, dass er daraus so ein Geheimnis macht und sogar deutlich leiser spricht?! Mir wäre es egal gewesen. Ungelogen, völlig egal, wenn… wenn im nächsten Moment nicht etwas nach mir gegriffen hätte. Zumindest könnte ich dieses Gefühl so beschreiben. Ein Schauer rieselte meinen Rücken hinunter und das Gefühl war verschwunden, mein misstrauischer Blick glitt zu dem Mann, welcher eben die Augen öffnete. 'Er war das gewesen, doch… war das wirklich?' Meine Gedanken arbeiteten und mir fiel nur eine mögliche Sache ein. Aura. Warum ich gerade daran dachte? Beatrice, hatte mir davon erzählt. Mich darin geschult es zu spüren, denn als Werwolf sollte ich das können, hatte sie gemeint. Als Werwolf hatte ich keinerlei natürliches Gefühl für Magie, doch Wölfe und Hunde spürten Auren und Energie und als Werwolf sollte ich dazu in der Lage sein. Was hatte er also getan? Seine Aura der Meinen angenähert? So genau, wusste ich es nicht. Doch dies war meine Vermutung, zumindest etwas.
Während meine eigenen Gedanken arbeiteten ließ ich mir nicht anmerken, dass ich irgendwie auf diese „Berührung“ reagierte sondern beobachtete vielmehr seine unveränderliche Mimik.

»Und ich verwette mein Buch darauf, dass ich mehr Lebenserfahrung habe als ihr.«
Bei diesen Augen hob ich eine Augenbraue und er stand auf und ließ kurz das Buch von zuvor aus seinem Mantel blitzen. Die Worte darauf, waren „Ignis Fatui“, ein vermutlich lateinischer oder griechischer Begriff… da ich mit diesen Sprachen nicht bekannt war wusste ich es nicht, doch ich meinte zumindest mal den Zusammenhang zu Unheil oder ähnlichen gehört zu haben, ob es stimmte, nun das wusste ich nicht. Er kramte einige bronzene Münzen aus der Tasche und legte sie mit einem gedämpften Klirren auf dem Tisch. Daraufhin kam er zu mir und stellte sich vor mich, eine Hand auffordernd in meine Richtung gestreckt. Ich sah kurz auf seine Hand und dann wieder in das Gesicht des jungen Mannes, als er schon zu sprechen begann. »Aber lasst uns doch ein wenig an die frische Luft gehen. Ich meide für gewöhnlich solch große Menschenmassen und enge Räume erst recht.«  Ich hob etwas verwundert über seinen Vorschlag eine Augenbraue und betrachtete ihn noch einen Moment, während ich noch meinte: „Danke sehr, aber…“  ehe ein spöttisches Lächeln sich auf meine Lippen legte, ich eine Hand auf die Stuhllehne stützte und mich ohne seine Hilfe erhob. Als ich so vor ihm stand sah ihn nochmals in sein Gesicht und trat einen Schritt näher so nah, dass er vermutlich Teile meines Gesichts erkennen würde, wenn auch verdunkelt durch die Kapuze. Meine goldenen Augen funkelten die Blauen seinerseits an während ich meinen Satz vervollständigte: „Aber ich lerne jemanden erst etwas kennen, ehe ich mir in irgendeiner Art und Weise helfen lasse oder mich ‚führen lasse‘.“ Ich trat einen Schritt zur Seite und fügte noch trocken hinzu: „Also gut, lass uns nach draußen gehen…“ meine Stimme wurde leiser und bekam einen höhnischen Unterton: „…und du kannst ungestört von Lauschern sprechen.“ Natürlich hatte ich seine wahre Absicht durchschaut. Vieles deutete darauf hin, dass er nicht in der Öffentlichkeit über sich reden wollte. Angefangen bei dem dunklen Umhang und fortgeführt bei der Tatsache, dass er hier raus wollte. Ich wollte gerade einen Schritt machen, als ich schon zur Seite knickte und mir mein abgebrochener Absatz einfiel. Mit einem knurren beugte ich mich runter, hob den Fuß und brach das restliche Stück Absatz ab, ehe ich das gleiche mit dem noch heilen Stiefel machte. „Na gut.“ Sagte ich noch, ehe ich schon loslief, in Richtung Tür und dabei ignorierte, dass einige Blicke auf mir lagen. Schließlich stellte ich noch im Laufen die Absätze auf einen belegten Tisch und lief ungerührt derer Kommentare weiter. Was die dort sitzenden Wesen damit machten war mir gänzlich egal.
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BeitragThema: Re: Gasthaus   So Nov 17, 2013 11:50 am


Zexion | Gott | Tsukikuro
»«

Ich sah wie sie sich ohne meine Hilfe erhob und sich mir entgegen stellte. Sie trat noch einmal einen Schritt näher. Ich konnte unter der Kapuze endlich so etwas wie ein Gesicht erkennen. Dunkle Haare lagen ihr etwas im Gesicht. Die goldenen Augen wirkten dominant und und entschlossen, fest wie Stein. 'Lexaeus...' schoss es mir durch den Kopf, der Name eines alten Freundes, den ich vor langer Zeit verloren hatte. Er war wirklich ein Freund gewesen. Wahrscheinlich der Einzige, den ich je wirklich gehabt hatte. Er war sehr still gewesen, hatte nie viel zu sagen. Doch er war immer an meiner Seite gewesen, fast wie ein großer Bruder, damals im Himmelsreich. Und wenn er mal etwas gesagt hatte, mit seiner tiefen, grollenden Stimme, dann war es immer etwas Gutes gewesen. Er war sicher enttäuscht von mir, dass ich mich in eine solche Situation hinein katapultiert habe. Sie sagte mir, dass sie sich von Fremden weder helfen noch führen ließe... Und sie hatte anscheinend auch meine Absicht nicht vor Fremden Menschen zu reden gesehen, aber ich hatte sie ja auch keineswegs verborgen. Sie ging los und ich musste mit ansehen wie sie erneut wegen ihres Absatzes umknickte. Ich hatte nicht umsonst meine Hand angeboten. Aber nun gut, sie wusste sich anscheinend zu helfen. Sie brach ihre Absätze ab und legte sie auf den nächst besten Tisch. Ich folgte ihr mit einem Achselzucken und streifte mir noch vor der Tür, die wieder ins warme Gazir führte.

[tbc: Innenstadt]
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