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 Jahres- und Tageszeiten/Festtage

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Chronist

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BeitragThema: Jahres- und Tageszeiten/Festtage   Di Jun 11, 2013 7:36 pm


Die Geschichte des Kalenders

Einst lebte ein Gelehrter in Hiyallfyn, welcher leidenschaftlich gerne zur See fuhr. Um zu überprüfen, wie lange er von A nach B benötigte fertigte er eine Strichliste an um die Tag- und Nachtwechsel zu zählen. Allerdings merkte er schnell, dass dies irgendwann zu unübersichtlich wurde. Auf hoher See fertigte er also eine Art Kalender an, die ihm als Orientierung diente. Er unterteilte die Jahreszeiten in jeweils drei Monate, die er auf das Wetter in Hiyallfyn zugeschnitten hatte. Als er wieder heimkehrte zeigte er den anderen Gelehrten seines Kontinentes seine Erfindung, welche schnell Zuspruch fand. So entstanden die ersten Kalender in Idon. Der Kalender wurde über die Jahre verfeinert und die Monatszeiten wurden auch für die anderen Kontinente angepasst. Die Priester legten sogar die Fest- und Feiertage zu ehren der hohen Gottheiten daran aus.

Ein Jahreszyklus hat insgesamt 387 Tage.
Aufgeteilt ist dieser in drei Jahreszeiten mit je drei Monaten.
Jeder Monat hat 43 Tage.
Ein Tag auf Idon hat 30 Stunden.


- Die Jahreszeiten -

Frostzeit ~ Orljardûn
Weiße Frau, die durch die Länder streift und Kälte verbreitet.
Ist sie traurig, so schneit es, ist sie zornig, hagelt es.
Sie hinterlässt eine Spur aus Nebelschleiern.
Wem sie in die Augen sieht, der gefriert.

1 Monat der Frostzeit - Syrrik
2 Monat der Frostzeit - Navrik
3 Monat der Frostzeit - Hiyorik

Blütezeit ~ Gjeladûn
Alte Frau, die durch die Wälder zieht, auf der Suche nach der Eisigen Frau.
Wenn sie traurig ist, regnet es, ist sie zornig, stürmt es und gewittert es.
Sie hinterlässt eine Spur aus Knospen.
Sie liebt Kinder über alles und lässt sie schnell gedeihen und kränkliche gesunden.

1 Monat der Blütezeit - Frylljord
2 Monat der Blütezeit - Skalljord
3 Monat der Blütezeit - Nymjord

Erntezeit ~ Krusjardûn
Junger Mann, der die Alte verfolgt, um ihr aufzuhelfen, wenn sie stürzt.
Ist er traurig, regnet es, ist er zornig, stürmt und gewittert es.
Hinterlässt eine Spur aus reifen Früchten und Getreiden.
Macht gern schönen Mädchen den Hof.

1 Monat der Erntezeit - Myalltris
2 Monat der Erntezeit - Belltris
3 Monat der Erntezeit - Mytris



- Feier- und Festtage -

Festtag des Todesgottes
Wird gefeiert am letzten Tag des Monats Syrrik, da die Bäume und Sträucher beginnen abzusterben.

Festtag des Elementgottes Eis/Wind
Wird gefeiert am letzten Tag des Monats Navrik um die Gottheit zu besänftigen und Schneestürme abzuwenden.

Festtag der Mondgöttin
Wird gefeiert am letzten Tag des Monats Hiyorik, soll einen erfolgreichen Wechsel des Jahres herbeiführen.

Festtag des Sonnengottes
Wird gefeiert am ersten Tag des Monats Frylljord und wird direkt nach dem Festtag der Mondgöttin gefeiert.

Festtag des Elementgottes Wasser
Wird gefeiert am ersten Tag des Monats Skalljord und soll dafür Sorgen, dass genug Regen fällt.

Fesstag der Lebensgöttin
Wird gefeiert am ersten Tag des Monats Nymjord, es soll ein gutes Wachstum der Pflanzen bewirken.

Festtag des Elementgottes Erde
Wird gefeiert am ersten Tag des Monats Myalltris und soll die Erde fruchtbar machen.

Festtag der Schicksalsgöttin
Wird gefeiert am 22. des Monats Belltris, es soll das böse Schicksal einer schlechten Ernte abwenden.

Festtag des Elementgottes Feuer
Wird gefeiert am letzten Tag des Monats Mytris, es soll den Feuergott besänftigen, sodass die Ernte nicht verbrennt.
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Chronist

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BeitragThema: Re: Jahres- und Tageszeiten/Festtage   So Okt 27, 2013 4:35 am



"Ein Tag, den es nur einmal im Jahr gibt, wie es sich für einen Festtag gehört. Doch ist dieser Tag der Zusammenkunft kein gewöhnliches Fest, denn niemand weiß, wann es beginnt. Dies Conventiculi ist der einzige Feiertag Idons, der kein festes Datum besitzt. Es gibt auch keinerlei Anzeichen darauf, wann er beginnen könnte. Irgendwann ist er einfach da und überrascht jeden. Nicht einmal Weissager sollen in der Lage sein, diesen Tag kommen zu sehen, denn allein göttlicher Wille bestimmt den Zeitpunkt.
Zum Tag der Zusammenkunft ist es den Seelen aller Verstorbenen, die in Uruhas Kelch ihre Ruhe fanden, gestattet, für einen Tag nach Idon zurückzukehren, um dort ihre Angehörigen zu finden und Zeit mit ihnen zu verbringen. Da die Suche der Hinterbliebenen meist jedoch sehr lang dauert, da alle Seelen an einem ihnen unbekannten Platz abgesetzt werden, ist der Zeitpunkt, an dem sie ihre Familie, Freunde und Angehörige gefunden haben, meist der frühe Abend.
Diese Geste des Todesgottes soll dafür sorgen, dass die Wesen sich an ihre Vorfahren, ihre Familien und Bekannten immer erinnern werden, solange sie selbst leben, denn das Schlimmste, was einem passieren
kann, ist, vergessen zu werden. Dennoch geschieht es, dass eine Seele ihr Ziel zwar erreicht, doch dort nur auffremdes Verhalten und Abneigung stößt. Natürlich ist dieses Besuchsrecht nicht nur den humanoiden Rassen vorbestimmt, auch Tiergeister und die Seelen aller anderen Rassen Idons haben an diesem Tag Freigang. Dieser endet mit der Mitternacht, wenn die Seelensammler kommen und jede Seele wieder einsammeln.

Der Kelch Uruhas
Man geht davon aus, dass es sich bei dem Heim aller Seelen der Verstorbenen um einen Kelch handelt, der sich im Besitz des Todesgottes befindet. Bisher ist dieser Glaube aber nur in den Priesterkreisen vertreten. Es ranken kaum Legenden oder Geschichten um das Leben nach dem Tod, da ein Großteil der Wesenheiten Idons eine so hohe Lebenserwartung haben, dass der Tod dieser in weite, unbedachte Ferne rückt.
Das Innere des Kelches versteckt ein eigenes Reich, in dem die Seelen ihre Ruhe finden, doch keiner weiß, wie es dort aussieht. All den Seelen, die zum Tag der Zusammenkunft auf Idon wandeln, ist es nicht gestattet, über ihren Verbleib oder das Götterreich zu sprechen. Sollte diese Regel gebrochen werden, wird ihnen bis auf weiteres der
Ausgang für die nächsten Jahrzehnte verwehrt. So lange, bis sie niemanden mehr haben, den sie suchen könnten. Die Angehörigen werden von ihrem Wissen bereinigt, sodass das Mysterium des Todes bestehen bliebe. Diese Informationen sind der Allgemeinheit verschlossen und sollen nur von Priester zu Priester weitergetragen werden, da sie in ihrer Ehrfurcht und aufgrund all ihrer Opfer im Angesicht der Götter verdient haben, zu erfahren, wo ihr Weg sie hinführen wird, wenn sie einst nicht mehr sein sollen.
Zu Beginn war dieser Kelch ein einfacher Weinkelch und doch das Liebste im Besitz des Gottes. Doch als die Bewohner Idons begannen, zu sterben und all die Seelen ziellos über die Erde flogen ohne ein Ziel oder einen Sinn, so sprach man ihn an, was er mit den armen Seelen zu tun gedachte. Da es auf dem Gestirn der Götter keinen Platz für all diese Seelen gab, entschloss er sich schweren Herzens, seinen Kelch aufzugeben. Er brachte ihn an einen erhöhten Platz und begab sich nach Idon, um all die Seelen einzusammeln und sie im Kelch zu verstauen.
Doch da die Population Idons stetig wächst, übernehmen diese Aufgabe nun die Seelensammler, die Uruha für sich aus den Schatten der Götter erbaut hat. Das ist der Grund, weswegen die Götter auf ihrem eigenen Gestirn keine Schatten mehr besitzen.

Die Seelensammler
Aus den Schatten der Götter geformt haben diese Wesen keine einheitliche Form. Manche haben ein weibliches Aussehen, manche das eines Mannes. Manche sind alt, manche jung. Lange Haare, kurze, dick, dünn. Doch sie alle haben kein Geschlecht, keine Persönlichkeit und keinen eigenen Willen. Sie sind die Spürhunde Uruhas, die auf Idon wandeln und all die Seelen der Verstorbenen einsammeln, um sie in den Kelch des Todesgottes zu bringen.
Jedoch können sie nur die Seelen mitnehmen, die Frieden in sich gefunden haben und bereit sind, sich von Idon und den Wesen dort zu verabschieden.
Es kommt aber nicht selten vor, dass sich eine Seele weigert, dass sie meint, noch eine Aufgabe zu haben, die sie auf Idon festhält. Diese Seelen werden Leiraken genannt. Manchmal rebellierende oder trauernde
Seelen, viele mit verschiedenen Gründen, nicht mit den Seelensammlern gehen zu wollen. Doch alle werden sie von sehr starken Emotionen an die Welt gefesselt. Auch kann es vorkommen, dass eine Seele, die bereits Frieden gefunden hatte, nach ihrem Ausflug am Dies Conventiculi, beginnt, vor Emotionen überzuschwemmen, weswegen ihr der Weg zurück versperrt wird. Das kann vorkommen, wenn die Angehörigen der Seele mit Abneigung oder Unwissen entgegenkommen, sie einfach vergessen haben oder nie wieder sehen wollten ohne dass sie es wollte."

Astar Cellon - Hohepriester aus Kuran Khel
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