StartseiteStartseite  PortalseitePortalseite  KalenderKalender  SuchenSuchen  FAQFAQ  MitgliederMitglieder  NutzergruppenNutzergruppen  AnmeldenAnmelden  LoginLogin  






Tritt ein in eine Welt, die durch die Laune mancher Götter ins blanke Chaos gestürzt wurde.
 
Herzlich Willkommen in Idon , an alle Neulinge. Denkt an eure Steckbriefe. Wendet euch bei Fragen immer gern an das Team.
Unsere gemietete URL idon-rpg.com ist abgelaufen. Das Forum ist normal über http://idon-rpg.forumieren.com erreichbar.

Austausch | 
 

 Stadtkern

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten 
AutorNachricht
Gast
Gast
avatar


BeitragThema: Stadtkern   Do Mai 16, 2013 5:10 pm

pp: Die heißen Quellen

Leise wie ein Schatten mischte ich mich unter die Menschenmassen, die unter. Der sengenden Hotze sich vorwärtsdvhoben wie Fischr im Trockenen. Ich ließ mich treiben in dem Strom und trägt in alt bekannter weise so wenig aussehen wie möglich. Die Kapuze bedeckte mein Haar und meine weiblichen Gesichtszüge, und das war schon einmal die beste Vorraussetzung für Unauffälligkeit. Oft hatte ich schon mitbekommen wie dunkle Gestalten darüber geredet hatten, mich zu entführen und als Sklavin zu verkaufen. Leider kannten sie mich schlecht. Also hatte das ganze mit einem Messer im Rücken geendet.
Auch wen das nicht die größte Stadt Kheloms war, so herrschte hier einiger Trubel. BedrückEmder Lärm, der Geruch nach Gerbereien und Schmieden und Färbemitteln benebelte die Sinne. Ich steuerte auf ein Gasthaus zu, was mir nur allzu bekannt war. Die schweren Eichentüren und das Backsteinhaus weckten einige Erinnerungen in mir. Langsam drängte ich durch die Massen, und blieb an einen Holzpfahl der neben meinem Zielort platziert war, stehen. Kurz ließ ich den Vlick zur Sonne gleiten. Es war Nachmittag, genau die richtige Uhrzeit. Mittlerweile neigte sich der Tag nämlich dem Ende zu, aber für unser Geschäft war es perfekt. Viele Männer kehrten nach Feuerabend hier ein. Gefundene Opfer. Mit einem Quitschen schwang die Holztür auf, und ich glitt hinein in das spärlich beleuchtete Wirtshaus. Nicht umsonst hatte es einen berüchtigten Ruf. Dreckige und dunkle Kerle hockten laut grölend herum oder warfen sich Zwielichtr Blicke zu, es roch nach Alkohol und Tabak, und auf dem Weg musste ich einem Bierkrug ausweichen, der an die Wand geschmissen wurde. Ich ließ mich an einen kleinen Tisch fallenUnd stützte mich auf die Platte. ,, Nun, mein Freund, das muss doch genau die Richtige Gesellschaft für dich sein, Lügner und Betrüger.." mein Gesicht war wieder zu einem gewohnt spöttischen Grinsen verzogen, als ich den Blick schweifen ließ. Bewusst hatte ich mih hierher begeben, den im Rausch wurden Männer viel schneller wütend- und suchten so neue Aufträge. Für Zexion musste es also ein leichtes sein, sie gegeneinander aufzuwiegeln. ,, Warte einen Moment.." befahl ich und gesellte mich zur Theke. Unauffällig beobachtete ich die betrunkenen Männer, die in Glas nach dem anderen hinunterstürtzten. ,,Das übliche. Zwei Mal." sagte ich zum Wirt und lehnte mich an den Tresen.
,,Hey, Süße, schon was vor? Ich würde Dich heute gern noch in meinem Bett sehen.." lallte einer. Ein anderer schaltete sich ein.,, Vorsicht, Kelion, das Schneckchen hat nen Typen dabei, der sieht gefährlich aus. Sag mal, wenn er dir zu langweilig wird, kannst du gerne zu uns kommen. Du hast was besseres verdient." Aus kalten Augen starrte ich für beiden an und musste mich wirklich beherrschen. Eine Frau wurde heutzutage nicht für voll genommen, und würde ich ihnen drohen, sie umzubringen, würde sie das Warscheinlich noch mehr anstacheln.,, Wenn schon, gehört sie mir. Ich habe sie als erstes gesehen!" ,,Pah,niemals!"
Wenn diese Kerle nicht bald aufhören würde das gesamte Wirtshaus Wind bekommen! Zum Glück war ich spontane Einfälle gewöhnt, deswegen funkelte ich die beiden wütend an. ,,Der Kerl ist mein Verlobter. Und der teißt euch in Stücke, wenn ihr eure Pfoten nicht von mir lasst!"
Verängstigte Stille der beiden. Mit einem zufriedenen Grinsen auf dem Gesicht, kehrte ich zum Tisch zurück und knallte Zexion ein Glas voller Whiskey vor die Nase. Keine Ahnung, ob Götter soetwas überhaupt mochten. Ich nippte an meinem Glas, und bemerkte beruhigt, dass niemand etwas von dem Gespräch eben mitbekommen hatte, und alles seinen Gang ging. Jedoch tuschelten die Männer jetzt mit ihren Nachbarn, und warfen meinem Begleiter eifersüchtige, frustrierte und enttäuschte Blicke zu.
,,Tut mir leid.." seufzte ich. Auf die schnelle ist mir nur das eingefallen. Aber ich glaube nicht, dass diese Eichte dir etwas Angaben können.." ich nahm einem kräftigen Schluck und lehnte mich zurück.
Nach oben Nach unten
Gast
Gast
avatar


BeitragThema: Re: Stadtkern   Do Mai 16, 2013 6:13 pm

Zexion || Gott || Lilith
»«

PP:Die heißen Quellen

Ich wusste um die Stadt, hatte ich sie doch schon so oft besucht und hatte mich herum getrieben. Das Gasthaus jedoch hatte ich nie besucht, es war mir zu voll und vielleicht auch zu unhygienisch. Zwar war mein Geschäft schmutzig, jedoch musste dass nicht meine Umgebung auch sein. Doch davon ließ ich mir nichts anmerken. Wenn ich Geschäfte machen wollte, musste ich wohl da durch. Und so übel war es auch gar nicht. Viele Menschen, viele betrunkene Menschen. Einfache Arbeit.
Ich beobachtete die Szene am Tresen und musste grinsen, als Lilly die Ausrede mit dem Verlobten benutzte. Beliebt und wirksam. Und vor allem glaubwürdig. Sie stellte mir ein Glas hin und ich roch einen Moment daran. Whisky. Ich hoffe, dass es Guter ist. Ich sah die beiden Männer noch einmal an, die mir finstere Blicke zuwarfen. Daraufhin lächelte ich nur. Ja, es war dieses Lächen, dass sie womöglich noch mehr provozieren würde. Provokation konnte richtig Spaß machen.
»Nein, die beiden sehen nicht nach viel aus. Hast du dir schon ein Opfer ausgesucht? Du kannst jeden haben, den du willst. Vielleicht auch die beiden?« sagte ich dann wieder zu ihr gewandt und lächelte ein wenig. Ich nippte an dem Glas und seufzte zufrieden, als ich feststellte, dass der Whisky akzeptabel war. Währenddessen sah ich mich noch einmal um. Es waren viele potentielle Opfer. Große Auswahl... Das war gut.
Nach oben Nach unten
Gast
Gast
avatar


BeitragThema: Re: Stadtkern   Do Mai 16, 2013 6:35 pm

Zexion schien nicht sonderlich begeistert zu sein, in diesem Wirtshaus zu rasten. Typisch Gott eben, nur Gutes gewohnt. Früher hatte ich mich gefreut, überhaupt irgendwo schlafen zu können oder einzukehren. Aber wenn man Jahrtausende lang im Reich voller Gold und Luxus wohnte, was sollte man dann von dieser Spelunke halten?
Der junge Mann griff nach dem Glas, und schien wohl doch seinen Gefällen daran zu fiden, nachdem er es kritisch hin und her geschwenkt hatte. Ich für meinen Teil Tat auch noch einen Zug, bevor ich mich zu ihm beugte.
,, Ich töte nicht aus Vergnügen. Es ist mein Geschäft. Wenn du deine Hand ins Spiel legen willst, dann tu das, aber ich werde keinen freiwillig aussuchen und zur Hölle schicken, wenn es nicht notwendig ist. Früher oder später werden sie sich sowieso in die Haare Kriegen."
Seine provozierenden Blicke entgingen mir natürlich nicht, und ich fragte mich, in wie weit die Betrunkenen dass mit sich machen ließen. Schließlich kam es, wie es kommen musste, und ich fluchte leise. Die Männer kamen zu uns an den Tisch, mit dabei ihr Sitznachbar, der wirklich ein Schrank von einem Kerl und noch halbwegs nüchtern war.,,Hey, dann zeig mal, wie viel die dein Püppchen wert ist. Wir haben Lust zu spielen." Die Männer lachten heiser, und ehe ich mich versah, wurde ich gepackt und grob mit ihnen gezerrt. Einen Moment überlegte ich, sie kalt zu machen, da fiel mir ein, dass es viel zu viel Aufmerksamkeit erregen würde. Wochenlang würden dann alle über die Frau, die den Mann umgelegt hat, sprechen. Wenn Zexion klug war, würde er den eifersüchtigen Verlobten spielen. Sowas passierte hier alle zwei Minuten. Sollte er mich hängen lassen, müsste ich mir etwas anderes überlegen. Der Kerl drückte mich so fest an Sich,dass ich zornig nach Luft schnappte, und als seine Hand zu meinem Hintern wanderte, war ich kurz davor, vollkommen auszurasten. Aber ich zügelte mich, warf dem Gott einen intensiven Blick zu.,,Lass sie uns mitnehmen, ich will sie haben!"Doch der andere brüllte los.,,Ich bekomme sie zum Henker nochmal, du Idiot!" Allmählich breitete sich Feindseligkeit zwischen den Beteiligten aus. Vielleicht ließ sich daraus noch Profit erzielen?
Nach oben Nach unten
Gast
Gast
avatar


BeitragThema: Re: Stadtkern   Do Mai 16, 2013 9:06 pm

Zexion || Gott || Lilith
»Neid ist auch eine Form der Zwietracht!«

Ich hörte ihr zu und nickte aufmerksam, doch bevor ich meinen Plan den ich hatte, noch einmal überdenken konnte, kamen die 2 Fatzken und ihr Kollege noch dazu. Sie spielten sich ein wenig auf, so erheitert wie sie waren, nur der Große schien noch bei Sinnen. Er nahm sich Lilly und zerrte sie an sich. Ich konnte förmlich spüren, wie sie sich zusammen reißen musste, nicht gleich ihre Messer zu zücken und jeden der 3 ins Jenseits zu befördern. Respekt an ihre Nerven. Nun lag es wohl an mir. Ich stand auf, absichtlich ein wenig wackelig auf den Beinen, damit sie dachten dass ich ebenfalls etwas angeheitert war. So würden sie mich unterschätzen, ein weiterer Vorteil für mich. Ich ging mit wackeligem Schritt zu dem Schrank, der sich gerade meiner 'Verlobten' angenommen hatte und tippte ihm auf die Schulter.
»An deiner Stelle würde ich die dreckigen Griffel von ihr lassen sonst gibts Ärger!« lallte ich verärgert und sah ihn zornig an. Dann sah ich die beiden Freunde an.
»Und ihr beiden, ihr solltet noch einmal in die Schule gehen, euer Benehmen ist ja schlimmer als das der Kinder.« lallte ich dann sie an und beugte mich etwas nach vorne um einen leichten Gleichgewichtsverlust vorzutäuschen. Dann wandte ich mich wieder an den 2 Meter Mann. Ich griff nach seinem Arm. Natürlich nicht willkürlich. Man muss dazu sagen, dass es bestimmte Stellen am Körper gibt, und die gibt es überall am Körper, die besonders empfindlich reagieren. Glücklicherweise kenne ich ein paar dieser Punkte. Ich griff an seinen Unterarm, genau auf 2 dieser Punkte und drückte zu. Zuerst etwas leichter, doch es musste schon sehr schmerzen und es sollte sich eine leichte Taubheit ausbreiten, schleichend und gemein.
»Lass sie los.« sagte ich dann mit weitaus bedrohlicherer Stimme und funkelte ihn mit meinen dunklen Augen an.
Nach oben Nach unten
Gast
Gast
avatar


BeitragThema: Re: Stadtkern   Do Mai 16, 2013 9:57 pm

Ich atmete tief durch, und heftete die Augen auf Zexion. Er war wirklich klug, das musste man ihm lassen. Langsam wurde mir wirklich die Luft knapp, und ich war gewillt, ihm seinen dreckigen Hals umzudrehen. Der Gott gab sich betrunken und torkelte auf und zu. Das Schauspielern lag ihm genauso gut, wie das Lügen. Ein weiterer Vorteil, wenn man mit ihm zusammenarbeitete.
Er kam noch näher an uns heran, und ich hatte das Gefühl, je näher er kam, desto doller drückte er auf meinen Brustkorb. Aber ich wollte ihm nicht die Genugtuung gönnen, das er mir wehtat.
Er brachte die Rolle des des verliebten Mannes perfekt rüber. Zexion schien sich noch einige Tricks in Perto zu haben, denn als er dem Mann auf zwei Stellen des Unterarms drückte, lockerte sich dessen Griff schlagartig, und es gelangte wieder Luft in meine Lungen.
,, Autsch, jetzt reichtest du kleiner Aufschneider!" brüllte der grobschlächtige Kerl, und die beiden anderen verzogen sich ängstlich und verschwanden in der Menge. Aber der Riese schien wirklich erbost. Als sich sein Arm um meinen Hals legte, knirschte ich mit den Zähnen. Der Kerl zog ein Messerubd hielt es mir an die Kehle, dann zog er mich in einen Hinterraum. Und das war wohl die dümmste Entscheidung, denn dann gehörte er mir. Ein kleiner Schnitt und er konnte sein Leben in der Hölle Fristen. Mir war der Kragen eindeutig geplatzt. ein Spiegel an der Wand zeigte mir, dass mein Hals blaue Flecken aufwies. Und als ich mein Oberteil etwas hochzog, entdeckte ich, dass er komplett Blau angelaufen war. Ich flüchte, und entriss der Leiche noch den Geldbeutel, und steckte ihn unter meinen Umhang.
Ich kehrte zurück in die Stube. Ich setzte mich wieder, auch wenn mich unheimliche Schmerzen zusammenzucken ließen.
,,Wenigstens hatte er ordentlich Geld dabei.." murmelte ich ihm zu, und sah ihm dann zum ersten Mal ehrlich gemeint in die Augen. ,,Danke. Also für Vorhin.." verdammt, ich war in sowas nicht gut.
Nach oben Nach unten
Gast
Gast
avatar


BeitragThema: Re: Stadtkern   Fr Mai 17, 2013 11:19 am

Zexion || Gott || Lilith
»Erste Übungen«

Ich beobachtete ihr Handeln. Als der stämmige Mann Lilly in das Hinterzimmer zog wollte ich zuerst folgen. Doch dann kam mir in den Sinn, dass es für sie vermutlich die beste Möglichkeit war, ihn loszuwerden. Die beiden anderen zogen sich zurück. Besser so. Ich setzte mich wieder an den Tisch und wartete ab, beobachtete die Menge im Gasthaus. Ein paar Menschen waren auf uns aufmerksam geworden, warfen mir misstrauische Blicke zu und tuschelten untereinander. Ich grinste nur.
Nach kurzer Zeit kam sie aus dem Hinterzimmer zurück. Sie wirkte ein wenig, nein sogar ein wenig mehr erschöpft. Sie zuckte zusammen als sie sich setzte, sie hätte Schmerzen. Mein Grinsen würde gedämpft, es.verzog sich zu einer leicht besorgten Miene. »Nichts zu danken, schließlich sind wir jetzt Partner.« beteuerte ich und nahm wieder einen Schluck von meinem Whisky. Der Alkohol rann meine Kehle hinunter und brannte mir im Hals, doch ich fand es angenehm. Es bereitete mir eine wohlige Wärme in meinem Körper und es betäubte mich ein wenig. Dann sah ich sie wieder an, eine sanfte Miene.
»Soll ich dir mit deinen Verletzungen helfen? Ich bin auf dem Gebiet ein klein wenig bewandert.«
Nach oben Nach unten
Gast
Gast
avatar


BeitragThema: Re: Stadtkern   Fr Mai 17, 2013 2:45 pm

Zexion schien es zu gefallen, dass die anderen Männer ihn fürchteten. Typisch Gürzen sein Geschlecht. Aber er sollte sich hüten, sonst war er bald berüchtigt in jedermanns Munde und Aufträge zu finden war mehr als schwer wenn man bekannt war. Es war nicht, dass ich Vetrauen zu ihm fasste, aber ich hatte das Gefühl, das er es wirklich ehrlich meint mit mir. Aber auch dies war abzuwarten.
Er fragte nach meinen Verletzungen. Verflixt, ich hatte doch versucht mir nichts anmerken zu lassen.,, Geht schon.." brachte ich unter zusammengebissenen Zähnen hervor, und legte eine Hand an meinen Brustkorb, der nun heiß glühte und pochte. Der Kerl hatte echt einen ordentlichen Griff drauf gehabt. Ich verzog das Gesicht, stürzte noch etwas Whiskey hinunter und Biss mit auf die Lippe. In Wahrheit hätte ich wirklich seine Hilfe gebraucht, und es war wohl eine Ehre dass er ehrlich besorgt schien. Aber ich war zu stolz um das zuzugeben- immerhin hatte ich genau nicht gewollt, dass er mich für schwächlich hielt. Ich griff nach dem Geldbeutel, nahm soviel heraus wie ihm Zustand und schloss meine Hand um die Münzen. Schließlich hatte der Gott auch dazu beigetragen. Unter dem Tisch öffnete ich vorsichtig, so dass es niemand mitbekam, seine Hand und legte das Geld hinein. Ich versuchte, den Schmerz as meinen Aufen zu betreiben und sah ihn an.,, Hier, das gehört dir."
Nach oben Nach unten
Gast
Gast
avatar


BeitragThema: Re: Stadtkern   Fr Mai 17, 2013 3:35 pm

Zexion || Gott || Lilth
»Neue Pläne?«

Ihre Behauptung, dass es mit ihren Verletzungen schon ginge hatte mich nicht überrascht. Nein, im Grunde hatte ich schon damit gerechnet, dass sie ablehnte. Immerhin kannten wir uns kaum und wie wir uns kennen gelernt haben war auch nicht die vertrauensvolle Art und Weise gewesen. Ich nickte nur, sagte aber nichts. Dennoch konnte ich sehen, dass ihre Verletzungen nicht ohne waren. Andere hätten es wahrscheinlich nicht gesehen und ich auch nicht, wenn ich noch ein paar Jahrtausende jünger gewesen wäre, doch eben diese Jahrtausende hatten mich gelehrt die Gesichter Anderer zu lesen und auch nur kleinste Dinge darauf heraus zu filtern. Doch sie hielt sich gut in Zaum, biss die Zähne zusammen und hielt durch. Wenigstens war sie kein Weichei. Aber das hatte ich auch nie vermutet, in meinem Gewerbe dürfte man höchstens ein Weichei vorgaukeln. Sie drückte mir ein paar Münzen in die Hand und ich betastete sie blind mit meinen Fingern.
»Gut.« sagte ich darauf nur knapp und ließ es in meiner Tasche verschwinden. Zwar konnte ich damit nicht viel anfangen, aber es war besser als nichts. Und wenn das mit den Aufträgen auch gut laufen würde, dann hatte ich auch ein gutes Stück beisammen.
»Bist ja ziemlich hart im Nehmen.« sagte ich etwas glucksend und sah ihr in die Augen.
Nach oben Nach unten
Gast
Gast
avatar


BeitragThema: Re: Stadtkern   Sa Mai 18, 2013 1:48 pm

Ich hatte das dunkle Gefühl, dass der Gott ganz genau wusste was in mir vorging. Die Art wie er mich ansah zeigte von purer Durchschaubarkeit. Er schien die Schmerzen, die ch unterdrückte, mehr als deutlich zu sehen, und dass wunderte mich wenig bei seinem Alter. Schließlich muss er wohl einiges an Erfahrung gesammelt haben, die er nun mit Leichtigkeit anwandte, um hinter meine Maske zu blicken. Dies weckte viele Gefühle in mir. Einerseits Erfasste mich eine Welle des Schocks- schließlich konnte er mir so gefährlich werden, anderer seid war ich fasziniert, dass er es so schnell geschafft hatte. Trotzdem müsste ich nun vorsichtig sein.
Die Schmerzen betäubte ich mit Alkohol, aber die Müdigkeit schaffte ich nicht loszuwerden. Sie kroch mir in die Glieder, ließ meine Augenlieder erschweren, und am liebsten hätte ich mich augenblicklich hingelegt. Aber auch gern dies kämpfte ich an, um nicht schwach zu wirken. Zeugin schien zufrieden mit dem Geld, und auf sein Kommentar hin brachte ich nur ein müdes Lächeln zu stande.
,, Dass musste ich auch sein. Schon immer." Mein Blick glitt durch den Raum, das Grölen wurde immer lauter. Ehrlich gesagt hate ich keine Lust mehr auf einen Auftrag heute, aber wenn mein Partner darauf bestand würde ich auch noch einen ausführen.
,,Lass uns heute draußen schlafen. Es ist warm genug." Am liebsten war mit immernoch ein Lagerfeuer und der Sternenhimmel. Mehr brauchte ich nicht um zu vergessen. Um all das, meine Vergangenheit, meine Gegenwart, mein ganzes Leben was die reinste Hölle war, auszublenden. Manchmal überkam mich dann die Müdigkeit, wo ich mich fragte, welchen Sinn das alles machte. Aber wenn ich aufwachte, dann war ich zurück in der Wirklichkeit. Und dann musste ich weitermachen. Draußen stand die Sonne schon blutrot am Hinmel, und es müsste Abend geworden sein.
,,Willst du noch einen Auftrag erledigen? Oder wollen wir ein Lager beziehen?" ich Strich mir die Haare aus dem Gesicht, und richtete den Blick auf ihn.
Nach oben Nach unten
Gast
Gast
avatar


BeitragThema: Re: Stadtkern   So Mai 19, 2013 12:35 pm

Zexion || Gott || Lilith
»Mein Sinn des Lebens?«

Ja, sie wirkte wirklich erschöpft. Aber ich konnte es ihr nicht Übel nehmen. Wollte ich auch gar nicht. Es war ein wirkliche harteer Tag für sie geween. Zuerst einen wirklich gut ausgeführten Mord, dann erhoffte Ruhe, die von einem Gott gestört wurde, der ihr dann auch noch eine Zusammenarbeit vorschlug auf die sie einging und anschließend noch einen Spontan-Mord, der sie allerdings auch nicht ohne blauem Auge davon kommen ließ. Nein, es war wirklich nicht leicht für sie. Und sie war noch so jung... Manchmal dachte ich wirklich zu menschlich. Hatte ich zu viel Zeit mit ihnen verbracht, dass ich so werde wie sie? Dass ich Mitleid empfinde? Oder Mitgefühl? Sicherlich musste ich für meine Fittiche sorgen, damit sie auch immer schön Erfolg hatten, aber so sehr? Manchmal fragte ich mich, ob es richtig ist, so in ein Leben einzugreifen. Doch dann besann ich mich auf meine Existenz, warum ich da bin. Und dann wusste ich wieder, dass es mein Sinn ist, in das Leben andere einzugreifen und es zu zerstören. Und dass es mir gefiel. Ich lächelte ein wenig und sah sie weiterhin an. Ich leerte das Gläschen mit einem Zug und schüttelte mich kurz.
»Nein, wir können uns zurück ziehen. Morgen ist auch noch ein Tag.« sagte ich zu ihr und schloss wieder für einen Moment die Augen um mich zu entspannen. Klappte nicht wirklich, weil es viel zu laut war. Wie gern ich doch alle hier umgebracht hätte. Aber das war nicht mein Gewerbe, sondern dass meiner Partnerin und ich bezweifle, dass sie in ihrem jetzigen Zustand fähig wäre ein ganzes Gasthaus mit besoffenen Männern dem Erdboden gleich zu machen. Ich bezweifle, dass selbst ich das so auf die Schnelle könnte. Aber morgen war ja auch noch ein Tag. Ich stand auf, ging um den Tisch an ihre Seite und reichte ihr die Hand. Ich lächelte ein wenig verschmitzt.
»Dann wollen wir mal gehen, 'Verlobte.'« sagte ich etwas lachend.
Nach oben Nach unten
Gast
Gast
avatar


BeitragThema: Re: Stadtkern   So Mai 19, 2013 7:39 pm

War es wirklich Mitgefühl in seinen Augen? Für eine Sekunde meinte ich einen Hauch in den dunklen Pupillen erkennen zu können, foh die Fassade die er errichtete, war gut. Zu gut. Ich glaubte nicht, dass irgendjemand sie jeh durchdringen konnte. Ein wenig erinnerte er mich an mch selbst. Ich bezweifelte, dass er innen genauso kalt war, wie er vorgab. Ein wenig frustrierend war das schon, aber ich hatte mich damit abgefunden. Ich unterdrückte ein Gähnen, und war mehr als erleichtert, als er vorschlug, zu gehen. Endlich konnte ich mich schlafen legen. Und das auch noch mit gutem Gewissen, wenn ein Gott über mich wachte. Natürlich hätte er die Möglichkeit, mich im Schlaf zu töten, aber das glaubte ich nicht. Er hatte keinen Grund dazu.
Ich kippte ebenfalls den Whiskey hinunter, und stellte das Glas ab, ohne eine Miene zu verziehen. Alkohol hatte mir noch nie viel ausgemacht. Als Zexion mir schließlich seine Hand hinhielt, musste auch ich Lächeln. Toll, Warscheinlich würde er mich den Rest meines Lebens damit aufziehen! Grinsend nahm ich seine Hand und verschränkte die Finger in seinen. Natürlich waren mir die Blicke der Männer nicht entgangen, und je glaubwürdiger wir jetzt unseren Abgang hinlegten, desto besser. Ich zog für Kapuze mehr aus Gewohnheit wieder über den Kopf, und zog den Gott hinter mir her. ,,Komm mit, ich weiß einen Ort, wo wir übernachten können!"

Tbc:Vulkan
Nach oben Nach unten
Gast
Gast
avatar


BeitragThema: Re: Stadtkern   Mo Mai 20, 2013 1:02 pm

Zexion || Gott || Lilith
»Der erste Tag scheint fast vorbei...«

Ja, sie hatte augenscheinlich mehr Übung im Umgang mit Alkohol. Sie verzog keine Miene als sie den Rest trank. Innerlich lächelte ich darüber ein wenig. Früher im Götterreich hatte ich mich nie oft betrunken. Hatte ich mich je wirklich betrunken? Man sagt, dass man im Rausch auf andere Ideen kommt, manchmal sogar bessere. Aber ich hatte es nie versuchen wollen. Zu riskant war es mir, dass noch andere Nebenwirkungen ihr Ziel fanden und ich vielleicht Dinge sagte oder tat, die ich später bereuen würde. Nein, wirklich betrinken würde ich mich nie.

Sie zog mich hinter ihr her und ich folgte einfach. Ich wusste nicht, wohin sie mich bringen wollte, aber es war mir auch gleich. Solange sie mich in keinen Hinterhalt locken würde war alles in Ordnung. Aber selbst so einem konnte ich entgehen. Wenn ich mich nur geschickt anstellte. Aber was dachte ich denn da. Warum sollte sie mich hintergehen? Sie hatte doch keinen Grund dazu, oder doch? Jedenfalls hatte ich ihr bewusst keinen Grund gegeben mich zu hintergehen. Und sie gab mir auch keinen, deswegen würde ich es auch nicht tun. Obwohl ich mich noch immer fragte, wohin sie mich wohl brachte...
Nach oben Nach unten
Gesponserte Inhalte




BeitragThema: Re: Stadtkern   

Nach oben Nach unten
 
Stadtkern
Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben 
Seite 1 von 1

Befugnisse in diesem ForumSie können in diesem Forum nicht antworten
 :: Archiv für alles :: Archiv :: Vergangene Abenteuer :: Khleom :: Dogota-
Gehe zu: