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 Stadtmitte

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BeitragThema: Stadtmitte   Fr Aug 29, 2014 9:56 pm

[Einstiegspost]

Das war… eine Stadt? Und hier gab es.. Menschen? Fayne sah sich um, erkannte hier ein paar Händler, die ihre Waren anboten, dort ein paar Familien, die aufgeregt miteinander sprachen und direkt vor ihr war ein Junge, der mit seinem Ball spielte. Die Blonde war unschlüssig, was sie mit diesen vielen Eindrücken anfangen sollte. Es war das erste Mal, dass sich die Blonde aus ihren heimatlichen Wäldern in Galan ’Den bewegt hatte. Sie hatte ihre Reise eher dem Zufall überlassen, als einen wirklichen Plan zu schmieden. Und jetzt.. war sie hier. In einer Stadt, deren Namen sie nicht kannte. Umgeben von Menschen, mit denen sie noch nie im Leben zu tun gehabt hatte. Und als hätte das allein nicht gereicht, so starrten so einige Augen auf die jung wirkende Blondine, die mit ihrer Tunika und dem grünen Gestrüpp in den Haaren so gar nicht in das übliche Bild der Bewohner passte. Ob sie wussten, dass Fayne eigentlich kein Teil von ihnen war? Ob sie wussten, dass sie in Wirklichkeit nur eine Art.. Geist war? Nein, davon ging die Dryade nicht aus. Ihre Größe glich jener von kleinen Erwachsenen. Ihre spitzen Ohren waren von den Haaren verdeckt worden. Und die stechend grünen Augen waren vielleicht auffällig, aber noch nicht an der Grenze, um sie als wirklich ungewöhnlich bezeichnen zu können. Nein, diese Leute hier wussten Nichts von ihrer wahren Identität - ihre Blicke sprachen einfache Neugier aus.

Und damit war Fayne wieder beim ursprünglichen Gedanken angekommen. Wohin sollte sie gehen? Was sollte sie tun? Der Entschluss, ihren Horizont zu erweitern, war edel gewesen - doch er konnte noch so edel sein, wenn die Umsetzung nicht stimmte. Irgendwie wirkte die junge Gestalt an diesem Tag fast schon verloren, inmitten dieser Menschenmenge. Und da passierte es - ein junger Kerl rempelte sie an. Sah auf den ersten Blick wie ein Normalo aus. Keine Auffälligkeiten, die einem lange im Gedächtnis bleiben würden. „Hey.. oh.“ Der Typ drehte sich um, fing mit einer genervten Stimme an zu sprechen, doch als er merkte, dass er von einer scheinbar jungen Dame angerempelt wurde, veränderte sich die Ausdrucksweise schlagartig. „Hübsches Ding, wenn du mit mir ausgehen möchtest, kannst du das doch einfach sagen.“ Und während er das aussprach, stieß er mit dem Ellbogen in die Seite seines Kumpels - der ebenfalls anwesend war. Wollte er den auf die neue Beute auch aufmerksam machen? „Hübsches.. Ding..?“ Die Dryade legte den Kopf ein wenig schief, man konnte ihr ihre Unsicherheit ansehen, so ruhig die Stimme auch klang. „Ausgehen?“ Nein, Fayne konnte nicht wirklich viel mit diesen Aussagen anfangen. Es war das erste Mal, dass sie mit menschlichen Wesen in Kontakt trat. Und so, wie es aussah, war sie dafür genau an die falschen Personen geraten. Die grünen Augen sahen die beiden Kerle an, die sich nun vollends der Dryade zugewandt hatten - und sie lachten. „So schüchtern, Süße? Aber, aber. Das brauchst du doch nicht. Wir sind.. sehr nett.“ Aha, natürlich. Was wollte man verwetten, dass dem nicht so war? Auch Fayne bekam ein merkwürdiges Gefühl in der Magengegend. Irgendetwas sagte ihr, dass sie sich von diesen Menschen fernhalten sollte. Andernfalls würde das hier nicht gut enden. „Ich.. danke euch. Aber.. ich gehe lieber.“ War das höflich ausgedrückt gewesen? Hoffentlich schon. Die Blonde wollte gerade auf dem Absatz kehrt machen, da packte der eine Typ sie am Handgelenkt und riss sie zurück - was Fayne selbst nur mit aufgerissenen Augen kommentierte. „Warte, warte. Wer hat denn gesagt, dass du uns schon so schnell verlassen sollst?“ Dieses Grinsen in den Zügen der beiden Männer gefiel der Dryade nicht. Aber was machte man denn in so einem Fall? Sie hatte keine Ahnung.
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Raven
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BeitragThema: Re: Stadtmitte   So Aug 31, 2014 10:14 am

FIRST POST

Ich summte gut gelaunt vor mich hin, denn mein letzter Beutezug war erfolgreich gewesen. Es gab wirklich dumme Menschen. Fast schon erstaunlich, wie schnell ich in letzter Zeit an meine Beute kam. Oder wurde ich einfach nur besser? Auch möglich. Ich seufzte und starrte in den Himmel. Wo war meine Schwester nur? Ich suchte sie schon sehr lange... und noch immer keine verdammte Spur von ihr. Ich konnte mir die Haare und Federn ausreißen. Wenn es nicht sinnlos wäre.
Die Stadtmitte von Lusitos, in welcher ich mich seit etwa fünf Minuten befand, war erstaunlich voll. Gut für mich. Vor allen, weil sehr viele Leute abgelenkt schienen. Ich achtete nicht darauf, auf wen oder was manche sahen, doch vielleicht hätte diese Handlung ein Mädchen vor einer Begegnung bewahrt. Ein Tuscheln ging durch die Menge und immer mehr Leute waren abgelenkt. Ich ließ meine Finger in ihre Taschen gleiten, entwendete Geld und Wertgegenstände beim Vorbeigehen und gelangte im Endeffekt an zwei Jungs, die scheinbar ein Mädchen anmachten. Sie klang verwirrt, doch ich sah nicht zu ihr hin. Sie interessierte mich kein Stück. Aber vielleicht hatte sie Wertgegenstände.
"Warte, warte. Wer hat denn gesagt, dass du uns schon so schnell verlassen sollst?"
Ich war fertig und hatte die Gruppe umrundet, doch ich sah reflexartig hoch. Ich stand nun hinter dem Mädchen und sah ihre blonden Haare. Das... das konnte doch nicht sein. Oder doch? Aber erst musste ich die Jungs loswerden. Schnell legte ich meine Hände auf die Schultern des Mädchens und zog sie leicht nach hinten.
"Pfoten weg von meiner Freundin.", erklärte ich dabei den Jungs und aus meinen Augen, dem ganzen Körper sprach eine extreme Mordlust.
Sie tat ihre Wirkung, denn die zwei verschwanden blitzschnell und vollkommen verängstigt. Ich drehte das Mädchen zu mir um. Nein. Ihre grünen Augen waren falsch. Sie war es doch nicht. Noch immer schlecht gelaunt aber etwas ruhiger drehte ich mich weg und verschwand in eine Ecke. So ein Mist. Warum musste das Mädchen von hinten aussehen wie meine Schwester? Wahrscheinlich hatten meine Augen mir einen Streich gespielt. Jch war zu müde. Genau. Schnell zog ich meine Kapuze hoch und lehnte mich im Schatten an eine Hauswand, um die Menschen um mich herum zu beobachten. Dabei fiel mir das Mädchen von eben wieder in die Augen und mein Blick blieb auf ihr liegen. Sie sah wirklich so aus.
Jede Person hier warf der Person verstohlene Blicke zu, sie war ja auch recht hübsch, doch ich fragte mich, wie viele der Blicke sie bemerkte.
Jemand tippte mir auf die Schulter. Ich drehte den Kopf um. Die zwei Jungs von eben grinsten mich an, hinter ihnen eine ganze Bande anderer Halunken. Irgendwie war das gerade so eine typische Szene. Ich wusste sogar, wassie gleich sagen würden.
"Du hast uns zum Narren gehalten. Glaubst du, wir lassen dir das durchgehen? Jetzt rächen wir uns und dann schnappen wir uns das Mädchen."
Ich hab es doch gesagt. Fantasielose Wesen. Aber Rache? Der Witz war so gut, dass ich leise lachen musste, was meinen Gegenübern gar nicht gefiel.
"Lachst du uns etwa aus? Na warte!"
Sie wollten sich auf mich stürzen, aber ich war schneller und rollte mich zur Seite. Währenddessen schneppte ich mir eines meiner Messer und verschwand in einer dunklen Seitengasse. Die Bande folgte mir und ich drehte mich um, als ich meinte, niemand würde das Szenario miterleben. Ich spürte wieder die Mordlust in mir und es ging schnell. Ich schlitzte ihre Körper auf, verwundete sie tödlich und tötete sie dann ordentlich. Es drang kein Schrei mehr durch. Ich säuberte die Klinge an der Kleidung des Kerl, der das Mädchen gepackt hatte und ließ sie verschwinden.
"Rache, ja? Dafür müsst ihr noch üben, meine Lieben.", grinste ich kalt und trat aus der Gasse.
Ich leckte mir ein wenig Blut von den Fingern und sah auf den Ytoff in meiner Hand. Ein Hemd von ihnen war sauber geblieben und ich selbst war ziemlich befleckt mit dem Blut. Schnell zig ich meinen Mantel und mein Hemd aus, zog das andere an und den Mantel wieder drüber. Ich hatte gelernt, ihn niemals mit Dreck oder Blut zu besudeln. Meine dreckige Kleidung ließ ich auf einen Müllhaufen fallen und ich lief einmal quer über die Straße, wo ich mich niederließ. Das Mädchen von eben sah ich nicht mehr. War wohl weg oder sowas.
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BeitragThema: Re: Stadtmitte   So Aug 31, 2014 10:06 pm

Plötzlich wurde Fayne gepackt - zwei Hände legten sich auf ihre Schultern. Die junge Dryade sah sich nicht einmal um, als ihr Körper nach hinten gezogen wurde. Pfoten weg von … der Freundin? Die Blonde war sich nicht sicher, was da gerade passierte, doch die beiden Kerle, die sie angesprochen hatten, verschwanden schneller, als man gucken konnte. Sie hatten.. verschreckt ausgesehen. Ängstlich? Fayne war nicht vertraut genug mit menschlichen Emotionen, um sichere Schlüsse zu ziehen. Eindeutig konnte sie nur sagen, dass es eine Veränderung gegeben hatte. Bedingt durch die unerwartete Wendung, hätte die Dryade beinahe die Hände vergessen, die auf ihren Schultern lagen - dann wurde sie umgedreht. Und sie sah direkt in die Augen eines weiteren Mannes. Blonde Haare, doch beeindruckender waren die eisblauen Seelenspiegel, die kühl auf Fayne hinab sahen. Aber.. da war noch etwas anderes gewesen. Ein Anflug von Hoffnung? Die 20-Jährige konnte es nicht genau deuten und ehe sie zu einem Wort ausholen konnte, ließ der Fremde sie los, stieß sie fast schon von sich und verschwand aus der Szenerie. So hilflos die Dryade auch inmitten dieser Menschen war, inmitten der ungewohnten Dinge, so meldete sich auch hier ihr sechster Sinn. Von dieser Person ging eine Gefahr aus, ähnlich wie die beiden Kerle, die sie zuvor angemacht hatten. Oder.. war diese Gefahr schlimmer? Fayne konnte ihre Unwissenheit nicht leiden, ihr fehlte die Kompetenz, mit dieser Welt zurechtzukommen. Dennoch regte sich etwas in ihrem Inneren. Dieser blonde Mann - er hatte ihr geholfen. Konnte er ihr vielleicht sogar weiterführend helfen? Helfen, ihren Horizont zu erweitern? Die Blonde drehte sich in die Richtung, in der ihr Retter verschwunden war, doch viel konnte sie nicht mehr erkennen. Er tauchte gerade in eine Seitengasse ab, verfolgt von… waren das nicht die beiden Männer, die sie gerade eben noch bedrängt hatten? Zusammen mit Kollegen.

Die Blonde verschwamm mit den restlichen Menschen, die allesamt nicht mitbekommen hatten, was da passierte. Doch Fayne spürte es, da passierte etwas. Mit neutralem Gesichtsausdruck sah sie hinüber zu der Gasse und wartete. Würden sie wieder auftauchen? Diese Menschen, die sie bedrängt hatten. Würde.. ihr Retter wieder auftauchen? Die Dryade positionierte sich so, dass sie die Gasse im Blickfeld behielt, dennoch bewegten sich unzählige Körper um sie herum - sodass es nicht mehr so leicht war, im Umkehrschluss sie selbst zu erkennen. Dann trat eine Person aus der Gasse… ihr Retter. Doch er blieb alleine und die aufmerksame Blonde bemerkte das Blut, das an dem Hemd klebte, das dieser Mann achtlos auf den Müllhaufen warf. Da er alleine blieb, schlussfolgerte Fayne. In den vielen Jahren als Geist des Waldes war die Frau mit dem Kreislauf des Lebens vertraut geworden. Dazu gehörte genauso der Tod, auch durch gegenseitigen Kampf. Allerdings hatte die Dryade dies bisher nur bei Tieren mitbekommen, sie hatte immer geglaubt, dass Menschen das gegenseitige Töten verabscheuten. Wieder diese Verwirrung - was war richtig, was war falsch? Fayne wusste es nicht. Und um dieser Unwissenheit entgegen zu wirken, folgte sie dem Mann, bevor er endgültig verschwinden konnte. Er hatte sich am anderen Ende der Straße niedergelassen. Sie näherte sich ihm von der Seite aus, hatte sich erst kurz vorher aus der Masse an Menschen gelöst, die sich um sie herum bewegt hatten. „Warum.. hast du sie getötet?“ Vielleicht würde sich dieser Fremde wundern, warum Fayne mit solch einer Sicherheit von dieser Tatsache sprach. Ihre Stimme war vollkommen ruhig, die Augen sahen ehrlich fragend aus. „Ich dachte.. Menschen würden das Gegenteil gelehrt werden. Hattet ihr dafür nicht sogar ein.. Wort? Leider ist mir der passende Begriff entfallen.“ Die grünen Augen sahen direkt zu einem offensichtlichen Mörder - das war das Wort, das der Dryade nicht eingefallen war. „Wenn du nicht aufgetaucht wärest.. hätte ich sie dann töten müssen, damit sie mich hätten gehen lassen? Machen die Menschen das so?“
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Raven
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BeitragThema: Re: Stadtmitte   Mo Sep 01, 2014 12:53 am

Als ich dem Mädchen in die Augrn sah, sah sie ein wenig verwirrt aus, doch auch neugierig. Ich hatte das Gefühl, dass sie mir wirklich in den Augen las. Da sie aber nicht meine Schwester war, war sie mir nun auch egal. Ich ließ sie los, wollte plötzlich hier weg. Aus Versehen stieß ich die Fremde ein bisschen nach hinten und verschwand in der Menge. Bis ich in der Gasse war, dort die Jungs... beschäftigte und dann ging. Ich sah das Mädchen nicht mehr, sie mich aber sehr wohl. Was ich jedoch noch nicht wusste. Stattdessen war ich überzeugt, dass sie weg war. So überquerte ich mit schnellen Schritten die Straße und ging noch ein wenig weiter, um nicht damit in Verbindung gebracht zu werden, sollte da jemand hingehen.
Ich starrte ein wenig vor mich hin und dachte nach, als ich angesprochen wurde.
"Warum... hast du sie getötet?"
Ich reagierte nicht. Ich hielt meine Beine weiterhin mit den Armen umschlungen, die Knie angezogen bis zum Kinn. Auchohne zu schauen wusste ich, dass die Fremde neben mir stand. Ihre Stimme klang vollkommen ruhig. Eher neugierig. Doch das war es nicht, was mich an sie erimnern ließ. Ich hatte ihre Stimme schon einmal gehört. Aber nicht hier in der Stadt. Nein, aus ihrem Klang sprach der Wald. Ich hörte die Stimme meiner Heimat.
"Ich dachte... Menschen würden das Gegenteil gelehrt werden. Hattet ihr dafür nicht sogar ein... Wort? Leider ist mir der passende Begriff entfallen."
Also war sie kein Mensch. Sie drückte sich sehr gewählt aus, war nicht oft unter Menschen, oder auch gar nicht, und hatte hier offensichtlich die Regeln nicht verstanden.
"Wenn du nicht aufgetaucht wärst... hätte ich sie dann töten müssen, damit sie mich hätten gehen lassen? Machen die Menschen das so?"
Ich schwieg noch ein wenig. Dachte nach.
"Vielleicht. Oder du hättest eine sehr unschöne Erfahrung gemacht und würdest für immer und ewig Angst vor Menschen und vor allem Männern haben. Du kommst aus dem Wald, oder? Du kennst die Welt nicht. Die Menschen. Sie sind nur ein Hindernis auf der ebenen Straße. Aber du bist mir gefährlich geworden. Du weißt von meiner Tat..."
Ich stand auf und sah sie mit Kälte in meinen Augen an. Jegliche andere Gefühle waren verdrängt worden. Langsam zog ich mein Messer aus dem Ärmel und hielt es ihr an die Kehle. Doch nur für drei Sekunden. Dann steckte ich es wieder weg.
"Verrate nichts und du bleibst am Leben. Das wars. Lerne besser mehr über die Menschen. Denn ihre Regeln sind anders.", erklärte ich kühl und drehte mich um.
Doch ich ging nicht die Straße entlang, sondern versteckte mich in einem Haus. Ein paar Soldaten kamen vorbei, reagierten aber nicht, sondern liefen einfach weiter. Ein wenig erleichtert kam ich aus meinem Versteck. Verkleiden wäre demnächst angebracht. Ich zog meine Kapuze wieder auf und überlegte, wo ich hingehen sollte.
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BeitragThema: Re: Stadtmitte   Di Sep 09, 2014 8:27 pm

Fayne wusste nicht so recht, was sie mit den neuen Informationen anfangen sollte. Sie hatte eine Frage gestellt, um ihrer Unwissenheit entgegen zu wirken - leider war die Beantwortung jener nicht zufriedenstellend. Sie hätte diese Männer also töten müssen, damit man sie in Ruhe ließ? Sonst hätte sie Angst vor Menschen und vor allen Dingen Männern bekommen? Das konnte sich die Dryade nicht so recht vorstellen - es war nicht greifbar, wie so viele Dinge in dieser neuen, vollkommen unbekannten Welt. Als der Fremde anmerkte, sie käme aus dem Wald, wollte die Blonde ehrlich antworten.. doch dazu kam es nicht mehr. Plötzlich stand der Mann auf, holte eine Klinge hervor und hielt diese Fayne an die Kehle. Der Gesichtsausdruck der Dryade war in diesem Moment nicht geschockt, nicht ängstlich, eher ehrlich verwirrt. Sowohl wegen der Kühle, die der Blick des Fremden ausgedrückt hatte, als auch aufgrund seiner Tat. Kaum war die Klinge hervorgeholt worden, da verschwand sie auch schon wieder und der Fremde verschwand erneut die Straße entlang. Dass er sich in einem Haus versteckte, bekam Fayne nicht mehr mit.

Sie sollte also still sein, ansonsten würde er sie töten. Eine Drohung? Sie wirkte nicht auf die Dryade, denn sie war kein gewöhnlicher Mensch, den man einfach so töten konnte. In Wirklichkeit war sie ein Geist, die Seele des Waldes. Wollte man sie töten, musste man ihren Wald töten - andernfalls waren alle Bemühungen umsonst. So zumindest glaubte Fayne zu wissen, weshalb sie sich keine allzu großen Sorgen aufgrund der Drohung machte. Dennoch gab es so viele Fragen, die offen geblieben waren. Wer war dieser Mann gewesen? Warum hatte er so reagiert? Und vor allen Dingen… woran hatte er sich erinnert? Dieser Fremde hatte versucht, mit seiner Kühle etwas zu vertuschen… oder nicht? Die Blonde war immer noch verwirrt, doch leider wusste sie nicht genau, wohin der Mann verschwunden war. Ob sie ihn noch einmal treffen würde? Ihre Füße trugen sie vorerst die Straße entlang.
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Raven
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BeitragThema: Re: Stadtmitte   Di Sep 16, 2014 6:22 pm

Ich war einigermaßen zufrieden, als ich den Wachen entkommen war. Nun musste ich hier weg. Aber wohin? Ich wusste es nciht genau und da ich das Mädchen von eben nicht sah, konnte ich nicht von ihr weg. So ein Mist aber auch. Also schlug ich einfach irgendeine Richtung an. Ich versank in meinen Gedanken, die sich hauptsächlich um das Mädchen von eben drehten. Wer war sie? Angst schien sie nicht zu haben, sie war wohl nur verwirrt. Aber sie hatte den Mord an den Leuten mitbekommen, das passte mir gar nicht... so gesehen hatte ich auch kein Problem, sie loszuwerden... warum also zögerte ich? Ich sah auf den Boden. Es war unüblich für mich, etwas nciht zu tun, wenn ich schon anfing. Warum jetzt?
Ich war so in meinen Gedanken beschäftigt, dass ich die Wachleute von hinten nicht bemerkte. Auch unüblich.
'Na, jetzt hast du wohl ein Problem, mein Lieber.', riss mich erst die Stimme aus meinem Hirn.
Ich sah auf und erschrack ein wenig, als ein Schwert mir ziemlich direkt vor die Nase gehalten wurde.
"Bitte? Das ist doch nur ein Missverständniss.", murmelte ich, doch die Leute grinsten nur.
'Ja sicher, glaube ich dir sofort. Die ganzen Leben auf deinem Konto, alles Blut an deinen Händen, nur ein Missverständniss.'
Jetzt hatte ich wohl ein Problem. Langsam sammelten sich Menschen um uns herum, was mir noch viel weniger passte. Ich hasste Menschen, die mich anstarrten.
Langsam wurden meien Augen schwarz, aus meinem Rücken kamen zwei Paar schwarze Flügel, die sich eigentlich sofort mit meinen Armen verbinden sollten. Doch ich stoppte meien Verwandlung in einen Raben an diesem Punkt, es reichte, um den Menschen hier Angst einzujagen. Auch die Soldaten wichen zurück und ich nutzte die Chance, wurde wieder normal und rannte los, quer durch die menge, als ich mit jemandem zusammenstieß. Das Mädchen von eben. Ach verdammt... irgendwie hatte ich kein Glück. Jetzt schon hörte ich die Stimmen der Wachen. Und ich war nun wirklich gefangen. Prima. Ziemlich finster starrte ich das Mädchen vor mir an, als wäre sie Schuld an meienr Miserie. War sie so gesehen auch. Doch ich plante nicht, mich schon wieder schnappen zu lassen. Mit einem Grinsen im Gesicht stand ich auf und verwandelte mich in einen Raben. In letzter Sekunde flog ich noch los und entwischte den Fingern der Wachen.
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