StartseiteStartseite  PortalseitePortalseite  KalenderKalender  SuchenSuchen  FAQFAQ  MitgliederMitglieder  NutzergruppenNutzergruppen  AnmeldenAnmelden  LoginLogin  






Tritt ein in eine Welt, die durch die Laune mancher Götter ins blanke Chaos gestürzt wurde.
 
Herzlich Willkommen in Idon , an alle Neulinge. Denkt an eure Steckbriefe. Wendet euch bei Fragen immer gern an das Team.
Unsere gemietete URL idon-rpg.com ist abgelaufen. Das Forum ist normal über http://idon-rpg.forumieren.com erreichbar.

Austausch | 
 

 Marktplatz des Mondes

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten 
AutorNachricht
Gast
Gast
avatar


BeitragThema: Marktplatz des Mondes   So Jul 20, 2014 3:04 am

Ein großer Platz, der sich im Zentrum der Stadt befindet. Hier findet man den größten Teil des Handels dieser Stadt. Genauso dient er auch für viele Menschen als Treffpunkt – durch seine zentrale Lage ist er aus der ganzen Stadt gut und schnell erreichbar.
Die meisten verkaufen hier Tagsüber ihre Waren in kleinen Ständen, die auf dem ganzen Platz verteilt sind. Einige wenige haben sogar angrenzende Häuser zu Geschäften umfunktioniert. Der Platz ist allerdings nicht mit einem Handelszentrum in anderen größeren Städten auf anderen Kontinenten zu vergleichen.
In der Mitte des Platzes befindet sich eine Statur eines Menschen, der eine der ersten Siedler dieser Stadt darstellen soll. Er dient als Ehrung an jene die diese Stadt aufgebaut haben.
Den Namen hat dieser Platz noch aus den Anfangszeiten der Stadt, er entstand mit der Stadtgründung und als die ersten Häuser um ihn herum entstanden schien der Mond in jeder Nacht mit seiner vollen Pracht auf die leichte Eisfläche die sich damals auf seinen Steinboden bildete – weshalb die Bewohner der Stadt in den Platz des Mondes nannten. Mit der Zeit wurde der Namen in Marktplatz des Mondes geändert um seiner heutigen Funktionalität gerecht zu werden.
Nach oben Nach unten
Gast
Gast
avatar


BeitragThema: Re: Marktplatz des Mondes   So Jul 20, 2014 3:04 am

First Post - New Play



Ralis kam in der Stadt an – es war nicht mehr diese Kaltluft zu spüren wie sie es noch außerhalb des näheres Gebietes dieser Stadt war. Scheinbar näherte er sich wirklich wieder seiner Heimat. Aber auch da gab es noch Ecken die der Vampir nach seiner Antwort durchsuchen kann, wenn auch nicht mehr all zu viele. Doch was genau diese Suche betraf, war er doch in der letzten Zeit deutlich von dieser abgekommen, erst hat es ihn auf diese einsame Insel verschlagen, dann traf er dieses kleine Mädchen – zwar brachte ihm das ganze eine gewisse Abwechslung, in das doch sonst eher monotone Leben des Vampires, aber war es doch nicht das was ihn in dieser Welt antrieb und vor allem war es nicht das was er sich selber auferlegt hat. Er war einfach nicht dafür geschaffen sich um ein kleines Mädchen zu kümmern – wer wollte so etwas schon, war die einzige Frage die Ralis dabei beschäftigte. Aber dieses Kapitel war endlich abgeschlossen und der selbstsüchtige Vampir konnte sich endlich wieder dem Widmen was ihm am meisten Freude auf dieser Welt bereitete – die Menschenjagd. Zu lange hat er auch das frische Blut verzichtet, zu lange hatte er die Todesangst der Menschen nicht mehr erblickt. Der Schatten der Nacht sollte schließlich wieder erwachen. Das waren seine einzigen Gedanken als er durch die Eiswüste dieses unwirklichen Kontinentes wandelte, am Tage Schutz suchend in einer Höhle oder was ihm sonst Schutz vor der Sonne bot und in der Nacht schnellen Schrittes einer Zivilisation nähernd, die sich die Ankunft dieses Wesen niemals gewünscht hat.
Schließlich aber war es soweit und er war endlich in Dravik angekommen. Es war eine größere Stadt, lange hatte Ralis so etwas nicht mehr betreten doch in gewisser weise, hat sein Blutdurst, ihn unvorsichtig gemacht – zumindest darauf, das sein Instinkt ihn immer wieder sagte, eine Stadt läuft immer einher mit der Gefahr schneller erwischt zu werden. Gab es doch gewisse Gruppierungen auf dieser Welt, die Wesen wie ihn am liebsten nie wieder sehen würde und ihr Antlitz von der Oberfläche dieser Welt tilgen möchte – geschafft hatte das bei ihm noch keiner, versucht schon viele. Die Nacht war noch nicht lange herein gebrochen als der Vampir die Stadt betrat, doch waren schon nicht mehr viel Menschen unterwegs, die Kälte der Nacht setzte langsam ein, wenn sie hier auch deutlich milder war, als sie es im Rest von Hiyallfyn ist. Langsamen Schrittes  ging der Vampir in die Stadt, seine blutroten Augen leuchteten schon fast im Mondschein der ihn traf. Mit jedem Schritt kam er näher an einen offenen Platz, ziemlich Zentral in der Stadt gelegen heran, wahrscheinlich war dies eine Art Marktplatz oder auch nur ein Ratsplatz – sollte Ralis auch nicht weiter interessieren. Viel wichtiger war, das dort eine junge Dame herum lief, das Perfekte Opfer. Sie war noch jung – wahrscheinlich um die 20, wenn überhaupt. Aber der Vampir verspürte schon wie sehr er ihr Blut begehrte und zögerte auch keinen Moment. Die Umgebung wurde mit einem schnellen Blick in alle Richtungen abgesichert. Selbst wenn er jetzt zu unvorsichtig gewesen wäre – wer sollte hier schon eine Herausforderung für ihn sein? Die Menschen würden ihm sowieso nichts anhaben können. Schnell erreichte er die junge Dame, diese bemerkte den Vampir nicht als er in den Schatten hinter hier stand und man nur seine blutroten Augen erkannte in denen sich gerade der Tod selbst widerspiegelte. "Guten Abend junge Dame. Was treiben sie zu so später Stunde noch auf der offenen Straße, so ganz allein?" Ein breites Grinsen machte sich in im Gesicht des Vampires breit – endlich war die Jagd wieder eröffnet und schon bald würde er den Todesblick zu Gesicht bekommen auf den er so lange verzichtet hatte. Leicht erschrocken drehte sich die junge Dame um, hatte sie doch bei bestem Willen nicht damit gerechnet einen Fremden in dieser Nacht zu treffen, Reisende verirrten sich auch nur selten in diese Stadt, geschweige den auf diesen Kontinent als ganzes "Entschuldigen Sie, ich habe sie hier noch nie gesehen – suchen sie etwas?" Eine Antwort die besser nicht hätte sein können für den Vampir – die Unschuld in Person schien vor ihm zu stehen. Eine Frau die nichts böses in dieser Welt vermutete – doch genau vor dem Bösen in der Person steht. "Nein ich suche nichts. Ich habe es bereits gefunden." Flüsterte der Vampir der jungen Frau ins Ohr, als sein Mund urplötzlich neben ihrem Ohr zu finden war. "Du hättest dir eine andere Nacht suchen sollen, in der du einsam in der Straße stehst." Dies waren die Worte die die Frau vernahm als sich die Zähne des Vampires langsam in ihren Hals und damit in ihre Adern bohrten und langsam das Blut ihren Körper verließ. Ralis seinerseits spürte förmlich die Angst die die junge Dame hatte – wie langsam ihr Leben ihren Körper verließ und wie seine Kräfte wieder in seinen Körper zurück stießen, wie Neugeboren fühlte er sich. Die Frau hingegen konnte nur noch einen letzten kurzen Schrei heraus lassen, der keinerlei Wörter enthielt, sondern wirklich nur der Schrei eines Menschen war der um sein Leben kämpfte – doch das sollte nicht von langer Dauer sein, den schon schnellte die Hand des Vampires vor ihren Mund und verhinderte alle weiteren Geräusche. Als er auch noch den letzten Tropfen Blut aus der Frau heraus gezogen hatte – ein Festmahl. Dann ließ er den Körper der jungen Dame zu Boden sinken, kein Tropfen Leben war mehr in diesem zu finden. Doch umso 'lebendiger' fühlte sich der Vampir nun, waren seine Kräfte doch endlich wieder Hergestellt, nach einer so langen Durststrecke, war er schon beinahe davor, wirklich ein Tier zu jagend und dessen Blut zu trinken – eine Schande wäre dies in seinen Augen gewesen.
Er wischte sich schnell das wenige Blut was an seinem Mund noch herunter läuft ab und schaute dann in den Nachthimmel – es war eine klare Nacht und man konnte den Mond gut erkennen. Doch auf der Erde wandelte gerade der wiedergeborene Schatten. Er trat dann schließlich aus der kleinen Ecke hervor in der diese Szene stattgefunden hatte und fand sich so auf dem großen Platz der nun vor ihm lag wieder. Was würde sein nächstes Ziel sein? Noch ein paar Menschen von dieser Welt erlösen? Den Schrecken in dieser Stadt Einzug halten lassen? Oder einfach den Menschen zeigen, das sie nirgends vor den Schrecken der Nacht sicher sind – nicht einmal in ihren eigenen Städten.
Doch bevor er seine Gedanken beenden konnte, wagte es ein weitere Mensch vor dem Vampir zu erscheinen, offenbar die Person auf den die junge Dame wartete – ihr Geliebter. Dieser ging erst mit einem kurzen Gruß an dem Vampir vorbei und eilte dann in die Ecke, in der die Tode lag, nur um kurze Zeit später einen Schrei los zu lassen und dann sofort zu dem Vampir zu rennen. "Du! Du wagst es in diese Stadt Einzug zu halten? Das war deine letzte Nacht in der du unter uns weilst, das Schwöre ich dir!" Waren die Worte als er die Augen des Vampires erblickte und somit sofort wusste was für eine Kreatur vor ihm stand. Ralis hingegen, war sichtlich verwundert, hatte doch noch kein Mensch bei seinem Anblick solch einen Mut gezeigt – außer einige wenige Vampirjäger, die ihr Glück versuchten, doch alle scheiterten. "Du weißt also was ich bin? Scheinst aber bei meinem Anblick keinerlei Angst zu verspüren oder zumindest scheinst du dir sicher zu sein, das ich hier mein Ende finden werde. Aber ich garantiere dir – dies wird nicht der Fall sein." Der Vampir merkte das der Mensch zwar verängstigte war und auch Schweiß seine Stirn herunter tropfte, dennoch schien er sich seiner Sache sicher zu sein – warum? Das allerdings würde dem Vampir schon noch früh genug klar werden, jetzt erst einmal stand eine weitere Mahlzeit vor ihm und die hatte nun Priorität. Schnellen Schrittes stand der Vampir neben dem Mann "Wo ist dein Mut jetzt, Mensch? Spreche dein letztes Gebet, den der Schatten der Nacht ist hier um dich zu holen." Mit diesen Worten und einer schnellen Bewegung brach der Vampir dem Menschen beide Arme, nur ein lauter schmerzerfüllter Schrei verließ den Mund des Opfers, bevor der Vampir seinem Opfer auch noch die Beine brach. "Wer hilft dir nun? Deine Götter werden dein Leben nicht retten und ich werde es nicht verschonen." Der Mensch krümmte sich vor Schmerzen auf dem Boden und immer wieder hörte man diesen Qualvollen Schrei in die Nacht hinein. Ralis genoss es Förmlich den Menschen zu quälen, war es doch die Arroganz des Menschen die ihn mehr als nur nervte. Wie konnte er auch nur daran denken, einem Vampir wie ihm Widerstand zu leisten? War er etwa verrückt geworden oder steckte doch mehr dahinter? Die schreie seines Opfers, würden dies wohl bald offenbaren – zumindest war dies die Hoffnung des Vampires. Die absolute Sicherheit in diesen Gedanken erhielt Ralis, als der Mensch zu seinen weiteren seiner verzweifelten Schrei ansetzen sollte, aber anders als die vorherigen war dieser nicht von Schmerzen geprägt, sondern hatte eine Botschaft inne. "VAMPIR!" War das Wort was der Mensch in die Kalte, doch klare Nacht hinein brüllte. In den Fenstern waren in zwischen immer wieder kleine Lichter angegangen die wohl davon zeugten, das die Menschen das geschehen beobachteten, mit diesem Wort gingen die Lichter alle nach einander wieder aus – irgendetwas stimmte hier ganz und gar nicht. Der Vampir war sicher, hinter der Selbstsicherheit des Menschen muss mehr stecken, als er geahnt hat. Kurzerhand zog er sein Katana und beendete die Leiden des Menschen indem das Schwert den Kopf des Opfers von seinem Hals trennte, an der Kleidung des Toten säuberte der Vampir seine Waffe bevor er sie wieder wegsteckte. Nun war es Zeit auf das zu warten, worauf das Vieh gewartet hat, jedoch vergebens.
Ralis kletterte auf die Statur in der Mitte des Platzes und schaute sich von dort um. Scheinbar war doch jemand in der Stadt, der dem Vampir mehr Widerstand leisten würde als er angenommen hat. Jedoch ist ein wenig Spaß genau das Richtige. Waren die letzten Monate doch weitaus langweiliger als sich Ralis das erhofft hatte.
Nach oben Nach unten
Syra

avatar


BeitragThema: Re: Marktplatz des Mondes   Mi Jul 23, 2014 8:00 am

F I R S T  P O S T

In meinem Beruf gab es offiziell betrachtet keine Pausen oder gar einen Urlaub. Solche Dinge waren eher den einfach gestrickten Berufen vorbehalten. Sowohl diejenigen, die der Verwaltung dienten als auch Handelsleute konnten ab und zu einen Tag für sich nehmen. Aber selten bloß war dieser Luxus Bauern, Fischern und auch meinesgleichen vergönnt. Nun, ich benötigte ohnehin nicht wirklich eine Pause von dem was ich tat, weil ich als Monster Erschöpfung nicht mehr in der Art und Weise kannte, wie es Menschen taten. Bei Weitem schlimmer empfand ich diesen Zustand aber dennoch, denn meine Seele wünschte sich Ruhe und sie wünschte sich eine Auszeit von dem ständig andauernden Denken und Grübeln, vom Bemitleiden und Einsamsein. So kam es auch, dass ich nach so langer Zeit, in der ich einfach herumgestriffen und die große Welt von Idon zunehmen erschlossen habe, wieder zu Dravik zurückgekehrt war. Meine Heimatstadt. Trotz der Tatsache, dass die meisten Menschen hier von meinem Schicksal erfahren hatten - ein solch riesiges, schreckliches Ereignis sprach sich in einer von Klatsch und Tratsch regierten Stadt schneller herum als man es wollte! - begegneten meine alten Bekannten mir gastfreundlicher als ich es gedacht hätte. Da ich bloß vorhatte, einige Tage hier zu verbringen, war es überhaupt kein Problem für die Kleinfamilie gewesen, mich aufzunehmen. Ich hatte inzwischen getestet, dass ich meist ohne die Kontrolle zu verlieren etwa drei bis vier Tage ohne Blut, sei es nun menschlicher oder tierischer Herkunft, auskommen konnte. Genau diesen zeitlichen Rahmen hatte ich mir auch vorgenommen.
Inzwischen war ich bereits seit zwei Tagen hier und es war die Nacht angebrochen. Meine Gastgeber schliefen tief und fest. War mir aber dennoch nicht entgangen war, ist das Abschließen ihrer Zimmertüren. Normalerweise taten sie solche Dinge nicht, hatten sie doch eine gut verriegelte Haustür gehabt. Aber seit ich nun hier des nachts herumwanderte, schlossen sie auch die Zimmertüren sorgfältig zu. Selbstverständlich kränkte es mich in gewisser Weise, dass sie sich fürchteten, ich könnte ihnen etwas antun. Aber nüchtern betrachtet, war es mehr als vernünftig vo ihnen, diese Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen. Trotz meiner Freundlichkeit, trotz unserer Freundschaft, ich war, was ich war und das wussten alle Beteiligten. Nicht nur die Familie, bei der ihn wohnte, auch einige andere Menschen der Stadt wussten von meiner Anwesenheit, beklagten sich aber nur im Verbrorgenen. Vorigen abend sogar da suchte jemand nach Einbruch der Dunkelheit mitten auf dem Marktplatz des Mondes das Gespräch mit mir. Ich hatte bereits erwartet, er würde mich dafür verdammen, dass ich so töricht war hierher zu kommen. Aber nichts dergleichen. Er wusste um mich und meine Familie bescheid, sagte sogar, er habe schon einige Male versucht, in den Clan aufgenommen zu werden. Das belächelte ich bloß, denn es war unmöglich als nicht blutsverwandter aufgenommen zu werden. Außerdem war er schon viel zu alt gewesen, um sich in Fleisch und Blut einzuschärfen, was es bedeutete, ein Jäger zu sein. Jedenfalls blieb das Gespräch von kurzer Dauer, da ich seine Euphorie mich zu sehen nicht länger ertragen konnte. Warum sollte man sich freuen, mich zu sehen?

Am dritten und letzten Abend meines Aufenthaltes hier verabschiedete ich mich von meinen Gastgebern, ließ einen Brief, Blumen und obwohl sie es nicht verlangten, Geld da. Ich brauchte nicht viel davon, besaß aber mehr. Warum also nicht teilen? Jedenfalls brach ich auf und schlenderte in schönen Erinnerungen schwelgend durch die verwinkelten Gasse mit den hoch und schmal gebauten Giebelhäusern hindurch, als ich plötzlich aus der Richtung des Marktplatzes lautes Geschrei vernahm: "VAMPIR!" brüllte da eine bekannte Stimme und ich zuckte augenblicklich zusammen und sah mich um. Nein, hier waren keine blutverschmierten Leichen, also konnte er nicht mich gemein haben, weil ich ohne es zu wissen die Kontrolle verloren hatte. Also, wenn ich es nicht war, wen meinte er dann? Ich rannte sofort los, packte mein weihwassergetränktes Schwert am Griff - nur zu Sicherheit - und kletterte dann oben auf ein Haus drauf, welches direkt an den Marktplatz grenzte. Der Platz, wie leergefegt, bot mir ein schauerliches Bild. Mein am Handwerk der Jäger interessierter Freund von letzter Nacht war tot. Sein lebloser, unnatürlich verkrümmter Körper lag ein wenig am Rand des Platzes. Er musste es gewesen sein. Er hatte gerufen in der Hoffnung, ich würde hören, was er schrie. Denn mein Blick suchte auch weiterhin den Marktplatz des Mondes ab. Mich liegend hinter einem Giebel des Hauses versteckend begutachtete ich den leeren Platz vor mir also in der Absicht alles ein mal rekapitulieren zu lassen. Weiter abseits lag eine Frau, ebenfalls tot. Leergesaugt. Eindeutig das Werk eines Vampirs. Diese sadistische Vorgehensweise, das entehrende Liegenlassen und Verstümmeln. Eindeutig Vampir. Wut keimte in mir auf, denn ich hasste diese Wesen so sehr, dass es schon lange nicht mehr gesund war. Mein wachsamer Blick blieb schlussendlich an der Statur kleben. Mit entgleiste augenblicklich die Mimik und ungläubig starrte ich den Mann an, der sich nun von oben aus den Marktplatz und sein Werk genauer ansah. Ich kannte ihn. Dieses verdammte Drecksvieh! Niemandem wünschte ich den erlösenden, gnadenlosen Tod mehr, als ihm! Geköpft und den Körper verbrannt gehörte er einen Lavastrom Khleoms geworfen auf dass er und alles was er in seinem scheusslichen Leben angerichtet hatte auf Ewig in Vergessenheit geraten würde! Und auch dann würde ich Fieden finden können, in dem Wissen dass es eben genau diese Ausgeburt des Todes nicht mehr auf der Welt der Lebenden Idons gab. Ich überlegte nicht, was ich taktisch betrachtet am Besten tun sollte, sondern handelte einfach. Niemand hatte es mehr verdient als er, zu sterben. Und jetzt gab es zwei weitere Gründe dafür, ihn zu beseitigen, wie Dreck auf einem ansonsten makellosen Küchenboden.
Da ich mich hinter ihm befand konnte ich bloß darauf spekulieren, ihn überraschen zu können, indem ich nun aufstand, vom Dach herunter sprang und auf die Statur zu lief. Kein Wort sagend kletterte ich in Windeseile hinauf und machte erstmals ein Geräusch, als die Klinge aus der Scheide gezogen wurde. Das Schwert zerschnitt die Luft als ich ausholte und genau auf den Hals der Missgeburt direkt vor mir zielte. VERRECKE! ...
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Gast
Gast
avatar


BeitragThema: Re: Marktplatz des Mondes   Mi Jul 23, 2014 11:55 am

Die Minuten vergingen und Ralis saß weiterhin auf der Spitze der Statur und niemand sollte auf diesem Platz erscheinen - hatte er sich doch zuviel erhofft? Waren es am Ende nur leere Worte eines Menschen, in seinen letzten Minuten des Lebens? Eingestehen musste der Vampir ihm dennoch, er zeigte zumindest vorübergehend keine Angst im Angesicht des Todes. Die Schmerzen die er litt ließen diesen Mut dann jedoch schneller verschwinden, als der Mensch sich das vorgestellt hatte. Ralis hatte in dieser Nacht wirklich seinen Spaß und die Menschen machten es ihm wieder einmal viel zu einfach. Dennoch, das Gefühl das der Vampir verspürte sagte ihm, irgendetwas würde diese Nacht nicht wie geplant verlaufen. Etwas stimmte mit dieser Stadt nicht und dieses besorgte Gefühl ließ ihn nicht los - auch wenn er bis jetzt keinerlei Anzeichen für eben jenes feststellen konnte. Sein Blick wanderte von der Frau, die immer noch ein wenig Abseits in der Ecke lag wieder zu dem Mann, der zumindest versucht hatte dem Vampir Widerstand zu leisten, wenn auch vergebens. Seine Blutlust wurde diese Nacht definitiv geweckt und es würde nicht das letzte Blut sein, was in dieser Nacht seinen Besitzer verlassen sollte. Trotzdem war es erst einmal wichtig, einen Grund für dieses ungute Gefühl zu finden oder zumindest heraus zu finden, wieso der Mensch so selbstsicher war - wusste er doch schließlich das Ralis ein Vampir war und er so keinerlei Chance haben würde, einen Kampf mit dem Vampir zu überleben. Menschen waren sonst immer Willensschwache Geschöpfe und es war sein persönliches Vergnügen ihnen wahre Furcht zu lehren.
Doch dann sollte alles ganz schnell gehen und hinter dem Vampir zischte eine Klinge aus einer Scheide und zielte auf ihn, ohne große Zeit zu reagieren zu haben duckte er sich zur Seite weg und sprang von der Statur - das Schwert was eindeutig auf seinen Kopf abzielte trennte ihm einige Haare ab. Das war deutlich knapper als Ralis sich das vorgestellt hatte. Aber wieso konnte er das Wesen weder riechen noch hören? Ein Mensch konnte niemals zu so etwas fähig sein. Die Gestalt die nun mit gezogenem Schwert auf der Statur stand genauer betrachtend, erkannte Ralis bestimmte Merkmale die ihm zeigten das sich bei der Gestalt um keinen Menschen handelte, sondern um seines Gleichen, war er etwa in ein fremdes Jagdgebiet eingedrungen und der hier jagende Vampir versuchte nun ihn zu vertreiben? Diese Nacht sollte doch deutlich interessanter werden als erhofft für Ralis.
Er zog sein Katana und richtete es auf den fremden Vampir - "Das war nicht schlecht - jedoch sinnlos. Dein Vorteil ist nun verspielt und mir ist nichts passiert." Ein grinsen machte sich im Gesicht von Ralis breit - ein Kampf stand bevor, etwas auf das er lange warten musste. War es doch viel zu lange her wo ein Gegner vor ihm auftauchte der eine Herausforderung für den Vampir war - Menschen waren einfach viel zu zerbrechlich als das man mit ihnen wirklich einen guten Kampf haben konnte. Aber ein anderer Vampir, das sollte nun wirklich interessant werden. Doch bevor der Kampf wirklich beginnen sollte, war es Zeit diese Situation noch ein wenig zu genießen - wann würde Ralis schon wieder so eine Gelegenheit bekommen? "Ich hoffe du bist bereit in dieser Nacht von dieser Welt zu verschwinden, wenn du mich herausforderst. Aber ich hoffe du hältst was du versprichst und dies wird ein guter Kampf. Ein Kampf der unserer Rasse würdig ist." Das grinsen in seinem Gesicht verschwand Stück für Stück wieder und er begab sich in Angriffshaltung - auch wenn definitiv feststand - Momentan war Ralis in der deutlich schlechteren Position um einen Angriff zu starten, aber ebenso war es für sein Gegenüber auch nicht leichter von seiner Position einfach in das Schwert von ihm zu springen. Ralis festigte seinen Blick auf seinen Gegner und das grinsen kam in sein Gesicht zurück - diese Nacht würde endlich wieder neues Leben in das Untoteblut des Vampires bringen, den ein wahrer Kampf stand bevor. "Los komm. Lass uns kämpfen - der Gewinner erhält diese Stadt, wenn du diese haben willst dann töte mich . Ansonsten wird diese Stadt bald den wahren Schrecken Kennenlernen, aber auch wieder schnell vergessen - niemand würde Überleben um davon berichten zu können." Mit diesen Worte bewegte Ralis sich einige Meter von der Statur weg - es war Zeit diesen Kampf endlich zu beginnen, dafür müssten nur erst einmal gleiche Bedingungen geschaffen werden - für eben jene war es wichtig auf eine gleiche Ebene zu kommen.


Zuletzt von Ralis am Sa Jul 26, 2014 2:25 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
Nach oben Nach unten
Syra

avatar


BeitragThema: Re: Marktplatz des Mondes   Fr Jul 25, 2014 2:47 pm

Die Klinge zerschnitt lautlos die Luft, welche sie von ihrem Ziel noch trennte, doch ehe sie eben dieses treffen und in Zwei teilen konnte, wich es blitzschnell aus. Unbarmherzig knallte das Eisen dann mit einem Klirren verbunden, welches sowohl der Statue als auch mir weh tat - schließlich wollte ich das Erbstück meiner Mutter nicht zerstören! - gegen das bronzene Abbild des Mannes. Scheiße. Sofort sah ich meinem Ziel hinterher, welches sich auf den Boden des Marktplatzes gerettet hatte und mich nun von dort aus ansah. Ich meine in seiner Mimik für einen kurzen Augenblick so etwas wie einen Schrecken beobachtet zu haben, konzentrierte mich aber nicht darauf, was ich glaubte gesehen zu haben, weil das, was ich gerade wirklich sah ein Feind von höchster Priorität für mich war. Jemand, der sterben musste, komme was da wolle für das, was er unter Spaß verstand und für das, was er mir angetan hatte. Damals noch hatte ich mir meinen Tod gewünscht, gebetet, dass mich jemand töten würde, aber heute musste diese Missgeburt mit den Konsequenzen leben, die er sich selbst zuzuschreiben hatte: Mit mir! Dort unten stehend blickte der Dunkelhaarige also zu mir herauf und ich neigte langsam die Klinge, die ebenso wie ich selbst, nach seinem Blut dürstete, in seine Richtung. Mein Angriff wäre sinnlos gewesen meinte er und erklärte mir auch gleich noch, wieso. Offensichtlich hörte er seine Stimme recht gerne, denn dieser Vampir erklärte mir gerade einfach alles. Ich hörte zu, regte mich aber nicht, bis zu dem Zeitpunkt als er schließlich zu einem Ende gekommen und einige Schritte zurückgetreten war. Mit dem stimmte doch etwas nicht. Soweit ich wusste, waren Vampire immer mal Mensch gewesen und daher kam ich nicht dahinter, wie man sich bloß durch einen bescheuerten Biss so grundlegend verändern konnte. Nun ja, ich ging mal davon aus, dass er als mensch nicht auch schon so ein abgrundtiefer Menschenhasser gewesen war. Das waren einige Menschen jedoch schon, wenn auch eher nur im Geiste. Vielleicht hatte da ein Untoter aus Versehen den Falschen am Leben gelassen. ... Mein Blick fixierte ihn nach wie vor, als ich die Mundwinkel leicht hob und dann meine hässlich spitzen Zähne zeigte. Gleichzeitig, und ich wusste einfach nicht anders mit so einem Wesen wie er es war zu kommunizieren, hob ich die linke Hand und entgegnete ihm als Antwort den alt bekannten Mittelfinger. Sollte reichen, um mitzuteilen, was ich von ihm und seiner Meinung zu allem auf der Welt hielt. Nichts. In jedem Falle konnte ich ihm dennoch bereits wiedersprechen, wenn es darum ging, dass mein Angriff sinnlos gewesen sei. Denn seine Frisur hatte ich schon ein bisschen vermasselt, wenn man die wenigen abgetrennten Haare bedachte, die jetzt den Kopf der Statue anstatt seinem zierten.
Ich wartete nicht länger und sprang seitlich von der Statue herunter. Ich wäre nicht so dämlich, ihm direkt in die Arm zu springen, wo er dann bloß sein Schwert hervor ziehen und mich damit erstechen musste. Nein, nein. So einfach machte ich es ihm nicht. Also langete ich in einigem Abstand zu ihm neben der Statue. Ich fragte mich, ob einige der Stadtbewohner und vielleicht beobachteten? Irgendwie wäre das nicht allzu angenehm, weil sie mich so sehen mussten, wie ich jetzt war. Und das wäre durchaus negativ. Ich wollte nicht so gesehen werden. Naja, aber das war nebensächlich, denn fest stand, dass außer dem Glück und meinem Können nichts auf dem Marktplatz war, was mit helfen konnte, diesen Untoten hier komplett zu töten. Das Schwert also wieder in Angriffsposition erhoben stürmte ich auf den Feind zu um mir dann endlich den von uns beiden ersehnten Schlagabtausch zu liefern, der unseren Disput entscheiden würde.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Gast
Gast
avatar


BeitragThema: Re: Marktplatz des Mondes   Sa Jul 26, 2014 2:41 am

Sein Gegenüber war nicht wirklich von der Gesprächigen Art - eine Wortarme Vampirin, die einen blanken Hass in sich trug, hatte jedoch einen gewissen Reiz. War es doch eine Weile her, das jemand in ihm überhaupt diese Kampfeslust geweckt hatte. Zwar liebte er das Blutvergießen und den Tod - doch waren die meisten doch eher Opfer, als wirkliche Gegner. Auf seine Aussagen sollte Ralis allerdings keine Antwort bekommen - eine einfach Geste zeigte ihm schließlich was sie von seinen Ansichten über diese Welt hielt. Was nicht unbedingt die Vorstellungen des Vampires entsprach, hätte er doch lieber noch ein wenig Geredet, um zumindest den Namen seines Opfers zu erfahren - immerhin sollte eine so mutige Vampirin nicht in Vergessenheit geraten, wenn sie erst von dieser Welt verschwunden ist. Jedoch sollte es nicht so kommen, den sie wollte kämpfen, welche Gründe sie dafür haben mochte, wusste der Vampir weder noch interessierten sie ihn - immerhin versprach diese Nacht und vor allem diese Welt nun doch noch jemanden hervorzubringen der Ralis nachdem Leben trachtet. Dieses Glück verspürte der Vampir schon lange nicht mehr, gab es doch keinen einzigen der lange genug lebte um so einen Hass auf ihn zu schüren. Woher bei der Vampirin der Hass auf ihn kam, interessierte ihn dabei kaum, sie würde ihre Gründe haben und selbst wenn nicht - soll es ihm nur Recht sein.
Sie kletterte auch von der Statur, so einfach würde sie es dem Vampir dann wohl scheinbar doch nicht machen, immerhin schien sie nicht blindlings auf einen Kampf mit Ralis aus zu sein. Den ihr Verstand funktionierte noch - gering zumindest. War es doch schon der blanke Wahnsinn, überhaupt einen Kampf mit dem Vampir zu beginnen, zumindest war das seine Ansicht, nach der es auch keinen besseren Schwertkämpfer auf dieser Welt gibt.
Dann jedoch sollte es endlich zu dem Kampf der beiden kommen und die Vampirin erhob ihr Schwert und stürmte auf Ralis zu - kein schlechter Versuch. Ralis hob sein Katana an und lief seiner Gegnerin entgegen. Die Klingen trafen sich und ein schriller Ton von aufeinander treffenden Metallen ertönte in die Nacht. Es war ganz offensichtlich das die Menschen dieser Stadt diesen Kampf beobachten würden - nur für wen sie dabei beten war die Frage, wahrscheinlich hofften sie das sich die Vampire gegenseitig von dieser Welt verschwinden ließen. Nachdem nun der erste Schlag von beiden Pariert wurde, holte Ralis zu einem Angriff aus in dem er das Katana von rechts oben Richtung des Halses seines Gegners fliegen ließ. Ralis war sich dabei ziemlich sicher, das sie diesen Angriff abblocken würde oder ihm ausweicht, war doch genau dies sein Ziel. Sein nächster Schritt war schon lange geplant. Würde die Vampirin dem Angriff ausweichen würde er versuchen ihr mit einem Tritt in die Beine das Gleichgewicht zu nehmen - was sie zu einem deutlich leichterem Ziel machen würde. Sollte sie den Angriff blockieren wäre eine Schnelle Drehung in der er dann das Katana gen Rücken seiner Gegnerin führen würde. So fühlte sich der Vampir schon als Gewinner dieses Kampfes, wenn er auch enttäuscht war, das selbst diese Tollkühne Vampirin, am Ende keine wirkliche Herausforderung für ihn darstellte.
Nach oben Nach unten
Syra

avatar


BeitragThema: Re: Marktplatz des Mondes   Mo Jul 28, 2014 3:20 pm

Es war schon immer so gewesen, dass dem Kämpfer und auch schon dem Lehrling eine einzige unpassende Bewegung, Geste oder Äußerung den Kopf kosten könnte. Damit war ich groß geworden und so hatte ich gelernt auch danach zu handeln. Denn ich hang ziemlich an meinem Kopf, was ja schon die Tatsache bewies, dass ich mich damals nicht einfach selber getötet und ich Weihwasser gebadet hatte oder dergleichen. Hier, jetzt und heute versuchte ich selbstverständlich auch, nicht getötet zu werden. Infolge dessen achtete ich sowohl auf meine Bewegungen, als auch auf die seinen, während unsere Schwerter unseren Kampf austrugen und wie die Hörner von zwei Seinböcken immer wieder auf ein neues gegeneinander knallten, in der Hoffnung, dass der Gegner irgendwann kapitulieren oder einen dieser besagten Fehler machte. Ich würde es nicht als Fehler bezeichnen, aber der Vampir, gegen den ich gerade kämpfte hatte für einen kurzen Moment genug Freiheit gehabt, um das Schwert zu heben und damit einen K.O. Angriff zu wagen. Sein Katana raste durch die Luft und wollte ebenso wie meines vorhin, einen Hals durchtrennen. Ich reagierte blitzschnell, eher aus dem Affekt heraus und blockte mit meinem Katana das Seite einige Zentimeter neben meinem Hals. Sofort, ja beinahe zeitgleich aber, erwischte mich sein Tritt und riss mich zu Boden, wo ich dann auf dem Rücken landete. Mein Katana noch fest im Griff ging alles plötzlich ganz langsam, so kam es mir jedenfalls vor. Der Boden war in etwa das, was man als Todesurteil in einem solchen Kampf betrachten konnte. In diesem Fall eventuell eben die Konsequenz, die mich mein Leben kosten konnte. Aber nein, ich war noch nicht so weit und ich würde auch nicht sterben, ehe ich ihm nicht wenigstens die Augen ausgestochen hatte. Ich packte eine Flasche, die ich an den Gürtel geschnürt trug und hielt sie in der linken Hand, die das Schwert nicht führte. Normalerweise wurden Heiltränke oder etwaige Elixiere der Alchemisten in diese kleinen runde Fläschen transportiert. Ich hingegen hatte dort einfaches Weihwasser hineingefüllt, was zur Folge hatte, dass ich nicht nur diese Wunderwaffe gegen Vampire und Dämonen mitnehmen konnte, sondern sie auch auf verschiedenste Art und Weise einsetzen. Vorzugsweise tränkte ich mein Schwert darin, was ja aber bereits geschehen war, obgleich die Schicht schon eingetrocknet war. Dennoch hatte auch die dünnste Schicht, die die Klinge sanft benetzt noch einen minimalen Effekt, der die Wundheilung extrem verlangsamen konnte. Wenn man aber ein solches Fläschchen mit sich führte, beinahe überlebenswichtige Pflicht bei uns Jägern, dann hatte man auch eine Prima Wurfbombe. Wenn der Moment es zuließ, dann wäre eine volle Ladung dieses Wassers auf der Haut eines Vampirs, und ich sprach inzwischen aus eigener Erfahrung, ein großer und entscheidener Schritt hin zum Sieg. Am Boden liegend also nutzte nicht meine weibliche Überlegenheit bezüglich des Themas "Zwei Dinge gleichzeitig machen" schamlos aus und hob die Rechte, um einem eventuell folgenden Schwerthieb stand zu halten. Mit der anderen Hand öffnete ich das Fläschchen, riss den Korken heraus und warf das geöffnete Fläschchen hoch zu seinem Kopf, wo es, sollte er nicht ausweichen oder etwas anderes versuchen, ihn irgendwo erwischen würde und ich das zischende  Geräusch der verätzenden Haut bewundern konnte, welches dann folgen musste. Mir war es egal, wenn ich mich dann auch selber mit dem Wasser traf. Mein Leben bedeutete mit bei Weitem weniger als sein Tod. Ich würde mich bei der nächstbesten Gelegenheit aber dennoch zur Seite rollen und wieder auf die Beine kommen müssen, wenn mein Weihwasser nicht den gewünschten Effekt erreichen würde.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Gast
Gast
avatar


BeitragThema: Re: Marktplatz des Mondes   Mi Jul 30, 2014 3:42 pm

Die Vampirin reagierte zwar für Ralis nicht ganz so wie geplant, doch reichte es aus und sein Tritt brachte seine Gegnerin aus dem Gleichgewicht und führte dazu, das sie nun hilflos vor ihm zu Boden ging. War es doch schon fast zu einfach und würde sicherlich nicht das Ende dieses Kampfes sein - zumindest hoffte der Vampir dies. War es doch eine schöne Abwechslung endlich jemanden zu treffen, der nicht nach einem Schwerthieb sofort das Augenlicht verliert, da sein Kopf den Boden als neue Dekoration dient. Jedoch war auch dieser Kampf nun kurz davor zu Enden, als seine Gegnerin auf dem Rücken auf dem Boden lag und ihre Waffe mehr als Abwehrhaltung mit einer Hand Ralis entgegen streckte - würde ihn dieser Versuch doch niemals davon abhalten ihr Leben zu beenden. So hob er sein Katana erneut um es dann in Richtung des Bauches seines Gegners zuführen - ein schneller Tod war nun wirklich nicht mehr das Ziel des Vampirs. Der Kampf der Untotenwesen musste in einem qualvollem Ende für einen der Beiden Enden, soviel stand für Ralis fest, besonders da er davon ausging das er derjenige sein wird der Triumphieren wird.
Doch in dem Moment als das Katana des Vampires in Richtung seines Opfers absank kam ihm eine Flasche mit einer Seltsamen Substanz entgegen geflogen - war er doch zu töricht schon zu denken gewonnen zu haben. Wiedereinmal stand ihm seine Überheblichkeit im Weg - mit einer schnell Bewegung versuchte Ralis die Flasche in eine andere Richtung zu lenken, dies gelang ihm auch. Jedoch war die Flasche bereits geöffnet und so war es kein Wunder das ein gewisser Teil des Inhaltes auf dem Gesicht des Vampires landete. Der brennende Schmerz der dem Vampir sofort durch den Körper zuckte, ließ nur eine Vermutung zu um was es sich dabei handelte - Weihwasser. Aber welcher Vampir war bitte so töricht eine Substanz am Körper zu tragen, die für ihn selber den Tod bedeuten könnte? Erst einmal sollte Ralis seinen Angriff beenden und sprang von seinem Opfer weg, nur um mit seiner linken Hand seine rechte Wange zu halten, die hälfte des Gesichtes in der das Weihwasser seine Haut verbrannte. Mit der anderen Hand hielt er weiterhin das Katana fest - langsam stieg die Wut und der Hass in ihm auf. War das ganze doch am Anfang, noch mehr ein Spiel. War das einbringen dieser Waffe, das Zeichen das nun wirklich gekämpft werden muss - mit allen Mittel muss der Sieg errungen werden. Er hob sein Gesicht und schaute seine Kontrahentin in die Augen - sie waren Rot, doch lange nicht so durch den Tod gezeichnet wie seine. Hatte sie ihre Menschlichkeit noch nicht zur gänze aufgegeben? Müsste wohl daran liegen das sie noch nicht lange ein Vampir ist - oder das jemand unfähiges dafür sorgte das jemand wie sie der edlen Rasse angehört. "Du Miststück. Wie kann man nur so etwas bei sich tragen?! Hast du kein Ehrgefühl für eine eigene Rasse oder hängst du so sehr an diesen Widerlichen Wesen die diese Stadt bewohnen? Ich sage dir eines, irgendwann wirst du merken das sie nur Vieh sind!" Es war wohl wieder einmal eine dieser Provokationen die der Vampir seinen Gegenüber so gerne an den Kopf warf. War er selber doch immer noch von den Schmerzen betroffen die das Weihwasser auf seiner Haut auslösten. Die Hand verließ nun langsam die Wange und eine offene Wunde kam zum Vorschein - nichts was den Vampir töten würde oder längerfristig seinem Antliz einen Schaden zufügen würde. Zwar heilten Weihwasser Verletzungen deutlich langsamer als es normale Wunden taten, doch auch sie verschwanden mit der Zeit. So machte er sich nun bereit auf den nächsten Angriff, den das Miststück für ihn parat hielt. Gelernt hatte Ralis nun aufjedenfall seine Gegnerin nicht länger zu unterschätzen - dieser Kampf würde doch spannender werden als erwartet.
"Bevor wir uns die Köpfe abtrennen, würde mich eines doch interessieren. Wer bist du und welcher minderwertige Vampir machte dich zu einem von uns? Mit dem muss ich mich noch mal beschäftigen." Diese Aussage war mit einem finsteren Grinsen begleitet. Auch wenn dieser Ausdruck zuvor noch gänzlich aus seinem Gesicht verschwunden war. Aber der Überraschungseffekt den sie eben noch auf ihrer Seite hatte, war nun verflogen. Ralis war nun darauf vorbereit das sie noch einige Tricks auf Lager haben würde, die er nicht unterschätzen darf.
Nach oben Nach unten
Syra

avatar


BeitragThema: Re: Marktplatz des Mondes   Do Aug 07, 2014 2:14 pm

Das Fläschchen öffnete sich, das Weihwasser trat heraus und infolge dessen traf mich auch der ein oder andere Tropfen dieses Wundermittels am Ohr, als ich mich schnellstmöglich zur Seite hatte drehen wollen, um zu fliehen. Jedenfalls soweit zu fliehen, dass genug Abstand zwischen mir und meinem Gegner war. Mein Gegner, ich hatte ihn schon vom ersten Moment an erkannt und diejenige Bestie in ihm wiedergefunden, die ich schon seit meiner Verwandlung gesucht hatte. Ralis vas Queras, so war sein Name. Sein nach Verderben und Mordlust klingender Name, von dem ich geträumt habe, wann immer ich schlafen konnte. Fest entschlossen, ihn hier und heute für seine Taten büßen zu lassen, baute ich mich einige Meter entfernt wieder auf und hielt mein Katana wieder fest in der Hand. Dann spürte auch ich den Schmerz des Weihwassers an meinem leicht weggeätzen Ohr, welches jetzt wohl aussehen musste, als habe mir da ein Tier eine Ecke herausgebissen. Ich grinste breit, zeigte meinen hässlichen Vampirzähne und genoss den Schmerz, der mir bewies, dass seine Wunde ebenfalls schmerzen musste und der meine kalte Fassade angekratzt, wenn auch nich vernichtet hatte. Ich wünschte es mir jedoch schon seit so langem, dass ich sterben würde und niemandem etwas tun könnte, der es nicht verdient hatte in Stücke gerissen zu werden. Mit diesem Gedanken erfüllt, zwischen Rachegelüsten und dem unentwegt vorhandenen Selbsthass, der mich seit der Verwandlung begleitete, stand ich nun da und packte mein Schwert fest am Griff. Er redete erneut, offenbar liebte er seine Stimme genauso, wie er sich selbst zu lieben schien und beschimpfte mich erst mal, um seinem Unmut Ausdruck zu verleihen. Ich konnte das nachvollziehen, seine Wange war schließlich nur noch knapp vorhanden. Und als er dann geendet hatte und fertig war mit seinem Vortrag über Ehrgefühl der eigenen Rasse gegenüber und der Prophezeiung des Kopfabtrennens, war es erst mal still. Leise entrang dann das Lachen meiner Kehle, welches ich schon so lange verspürt hatte, weil das was er sagte so unglaublich absurd war.

"Hahaha ... du sprichst von Ehrgefühl gegenüber der eigenen Rasse. Der eigenen verkommenen Missbildung der göttlichen Macht. Das einzige Wesen ganz Idons, welches es Wert ist hier zu leben, ist der Mensch, den du so verabscheust und der du selbst auch vor langer Zeit ein mal gewesen bist. Ich verabscheue jene, wie dich. Jene, die sich über andere stellen und keinen Funken Verstand behalten haben. Du kannst mir leid tun, weil du so erbämlich bist. Ralis van Queras. Der Söldnervampir mit Hang zum Dramatischen ... Ich bitte dich darum, reiß der unwürdigen Kreatur, die mich verwandelte den Kopf von den Schultern, bring dich also um und erleichtere mir die Arbeit!" erstmals hatte also auch ich etwas gesagt und es fühlte sich gut an. Es fühlte sich gut an, diesem Vampir gesagt zu haben, dass er nicht nur an allem Schuld ist, sondern dass auch er jetzt an den Kosequenzen zu leiden haben wird. Ich würde nicht locker lassen, nicht aufhören zu kämpfen, solange ich noch eine Möglichkeit dazu hatte und mein Schwert führen konnte. Dieser Vampir MUSSTE sterben und das so schnell es ging. Für das, was er mir angetan hatte und für das, was er all diesen guten Menschen genommen hatte und in Zukunft auch noch nehmen würde, musste er bezahlen. Ob er es nun einsehen wollte oder nicht, das war egal. Fakt aber war, dass er sterben musste. Denn ein Wesen wie er war nichts weiter als ein Unglücksbringer für all jene Menschen, die rechtschaffend waren und lebten ... Er war da nur ein Stein, der den Weg blockierte. Man musste ihn nur noch in Zwei schlagen. ...
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Gast
Gast
avatar


BeitragThema: Re: Marktplatz des Mondes   So Aug 10, 2014 3:30 am

Die Vampirin verletzte sich selber bei dieser Attacke, sie schien Ralis wirklich eine geistliche Verwirrung zu haben - eher schon Krank war ihr verhalten. Kein Vampir würde sich selber umbringen wollen - immerhin waren sie die Stolzeste Rasse auf dieser Welt. Ralis war ein Musterexemplar dieser Rasse, so zumindest sah er selber sein Schicksal, das er am Anfang so verfluchte und nur nach Rache schrie. Doch die Jahrhunderte veränderten diese Ansichten und er fing an einen Sinn in seinem Leben - seinem untoten Leben zu sehen.
Doch bevor dieser Kampf in die nächste Runde gehen sollte, beantwortete die Fremde zum ersten mal eine Frage des Vampirs oder besser gesagt, sie reagierte auf seine Aussagen. Jedoch sollten diese Aussagen nicht unbedingt das sein, was Ralis hören wollte. Er soll also einer Rasse angehören die eine Missbildung darstellte? Der Mensch, diese Vieh, sollte also die erhabene Rasse dieser Welt sein? Und besser noch, der Vampir soll nicht bei Verstand sein? Das alles waren die Kernpunkte dieser Verachtungswürdigen Person, die ihm gegenüber stand. Doch dann sollte eine Aussage folgen die den Vampir aus der Fassung brachte. Er soll sie verwandelt haben? Wieso konnte er sich dann so gar nicht an sie erinnern und wann hatte er zu letzt jemanden verwandelt? In den Gedanken des Vampires spielte er die Zeit zurück, suchte nach einer Person die er als würdig erachtet hatte sie zu verwandeln. Dann fiel es dem Vampir wie Schuppen von den Augen. "Du bist diese kleine Dämonenjäger schlampe. Die meinte sie wäre mir so überlegen und mir dann doch so einfach in die Falle ging. Wie kann es sein das du noch lebst? Hatte deine Familie nicht den Anstand dich von diesem Leben zu befreien, ich hörte das sei bei eures gleichen der Normalfall. Nun verstehe ich deinen Hass auf mich - Syra war der Name der mir damals genannt wurde. Die Frau die mich richten sollte. Du hast dich damals schon maßlos überschätzt. Du bist sogar noch Jungblut. Kein Wunder das deine Ansichten noch so sehr an die der Menschen gebunden ist. Ich verspreche dir eines - egal ob du mich hier und heute tötest niemals werden dich die Menschen anerkennen, sie werden dich fürchten, sie werden dich hassen und sie werden dich jagen. Dann eines Tages, wirst du es verstehen. Nicht sie sind die Jäger sondern die Gejagten von einem Wesen, das ihnen so weit überlegen ist das sie davon nur in der Nacht träumen können." Wirklich interessieren tat ihn das ganze zwar nicht. Aber auf irgendeine Weise musste er seine vergangenen Taten rechtfertigen. Aber diese verdammte Vampirjägerin - sie hätte längst nicht mehr auf dieser Welt wandeln dürfen. Ralis schien es im nachhinein ein Fehler das er sie damals nicht erledigte, sondern sie stattdessen einer größeren Strafe aussetzte, war sie doch so oder so todgeweiht. Wer hätte den damit rechnen können, das ihre lächerliche Familie sie nicht töten würde? Der Vampir verstand zumindest soviel von Dämonenjägern, das sie im Normalfall niemanden am Leben lassen, der solch einen Angriff hinter sich hatte und die Seite wechselt.
Doch war es nun nicht die Zeit groß über die Vergangenheit nachzudenken, es war Zeit diesen Kampf zu beenden, würde das doch ohnehin dafür sorgen das er seinen Fehler korrigiert - mit dem Tod dieser Schlampe.
Ralis hob sein Katana vor sich und ging in Angriffsstellung - dieser nächste Schlag sollte der Anfang vom Ende dieser lächerlichen Witzfigur von einer Gestalt sein die niemals Existieren hätte dürfen. Mit diesem Gedanken, lief der Vampir auf seine Gegnerin zu.
Nach oben Nach unten
Syra

avatar


BeitragThema: Re: Marktplatz des Mondes   Sa Aug 23, 2014 12:58 pm

Weiterhin schaute ich ihn durch finstere Augen hindurch an. Er erinnerte sich an mich. Erinnerte sich an diesen frühen Abend. An das, was er mir angetan hatte indem er mich zu dem machte, was ich heute war. Für ihn eine triumphale Nacht, für mich das Ende meines Lebens und irgendwie doch nicht. Ich wusste damals genauso wie er es vorausgesetzt hatte, dass ich nun nicht durch seine Hand sterben würde, sondern noch schlimmer, durch die Hand meiner Liebsten. Jedenfalls waren wir damals davon ausgegangen und es hatte ihm Freude bereitet. Noch heute konnte ich sein Lachen hören, als er mich gebissen und blutend dort zurückgelassen hatte. Dieses diabolische Lachen, welches dann in der Dunkelheit verklommen war. Es war ein Lachen, welches mir Albträume bereitet hatte und welches mich bis heute manchmal verfolgte.
Dass meine Familie aber eben nicht nur Dämonenjäger war, sondern auch Zusammenhalt und Liebe, damit hatte er weniger gerechnet als ich. Ich wollte das sie es taten, dass sie mir einfach so schnell es ging den Kopf abschlugen und mich in Ehre gehen ließen. Damit hatte ich in gewisser Weise das selbe Ziel gehabt wie er. Aber da hatten wir die Rechnung ohne den Wirt geschrieben. Ohne meine Familie und ohne die Macht der Liebe. Sie konnten es nicht, stattdessen bauten sie mich wieder auf und ließen mir die einmalige Chance, mich persönlich bei diesem Ungetüm zu rächen. Ja und hier stand ich nun, diesen Bastard vor mir und die Erinnerung in sein Gesicht geschrieben.
"Sollte ich mich eines Tages wirklich gegen die Menschen stellen, dann wird das mein Ende sein. Nicht früher." gab ich kurz zurück und ließ mich dann auf seinen letzten Angriff ein, um mit erhobener Klinge auf ihn zu zu rennen. Wir trafen uns und die beiden Klingen schlugen aneinander. Immer wieder und mit einer Geschwindigkeit, die einem Menschen nur als unnatürlich vorkommen konnte. Ich jagte ihn so wie er mich und dabei gönnte keiner dem anderen  auch nur einen minimalen Treffer. Jedoch wurde es immer knapper, dass ich seine gezielten Angriffe blocken konnte, denn eines stand mit größter Sicherheit fest: Ich kämpfte hier gegen einen Meister der Schwertkunst. Jemanden, der dieses Handwerk schon viele, viele Jahre länger beherrschte als ich. Einzig und allein die Tatsache, dass ich ein Vampir war ermöglichste es mir, seinen Angriffen notdürftig und mit viel Glück auszuweichen.
Nach einem weiten Schlagaustausch, ich blutete an den Armen und hatte auch schon einen Schnitt in die Wange abbekommen, wurde ich einige Meter weit weggeschleudert und landete unsanft auf dem gepflasterten Boden des Marktplatzes. Kurz fürchtete ich das Bewusstsein zu verlieren, konnte mich dann aber wieder aufraffen, als ich über den Hausdächern den immer heller werdenden Himmel bemerkte. Bald schon, in wenigen Minuten würde die Sonne aufgehen und das konnte ich noch für mich nutzen. Jetzt galt erst mal Abweht statt Angriff und Zeitschinden ...

[ooc: Entschuldige dass es so lang gedauert hat. Da aber letztlich keiner von uns sterben möchte, dachte ich, kommen wir langsam zum Schluss der Prügelszene oder?^^]
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Gesponserte Inhalte




BeitragThema: Re: Marktplatz des Mondes   

Nach oben Nach unten
 
Marktplatz des Mondes
Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben 
Seite 1 von 1
 Ähnliche Themen
-
» Saphir || Saburou Rukawa
» Der Marktplatz
» Marktplatz
» Spur des Mondes
» Der Marktplatz

Befugnisse in diesem ForumSie können in diesem Forum nicht antworten
 :: Archiv für alles :: Archiv :: Vergangene Abenteuer :: Hiyallfyn :: Dravik-
Gehe zu: