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 Küstenregion um Adenisos

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AutorNachricht
Edana
Harpyie
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BeitragThema: Re: Küstenregion um Adenisos   Fr Mai 30, 2014 2:31 pm

Ich war sehr erstaunt darüber das der Pukinn doch Interesse zeigte meinen Handel einzugehen und ein Assistent werden möchte auf meinen Handelsreisen. Dies erfreute mich sehr und ließ kurzfristig mein Herz höher schlagen.

Ich glaub es ja nicht. Endlich wieder Gesellschaft beim Handeln.

Leider musste diese Situation Izabel wieder zu Nichte machen, in dem sie dem Wassergeist klar machen mochte, das er im Grunde nichts ausrichten könnte um mir beim Handel zu helfen. Ihre Worte sind klar und tragen auch die Vernunft in sich, jedoch trage ich sehr viel Hoffnung in mir um nicht daran zu verzagen und werde beide versuchen auf der Idee einzugehen.

Izabel scheint auch interessiert. Dan stimm doch einfach zu.

Ich war begeistert von der Situation und konnte es kaum fassen. Endlich würde der Handel noch interessanter werden, doch plötzlich musste mir ja jemand die Suppe versalzen. Ein Schrei vom Pukinn machte mir und der Albinn deutlich, dass eine Räuberbande sich an meinen Handelsgütern zu schaffen gemacht hat, während wir uns alle so intensiv unterhalten haben.

Wen man ein mal nicht aufpasst!

>>Ja klasse, am besten ich binde um jede Kiste demnächst ne Glocke!<<

Ich wollte eigentlich gerade hinterher, doch wurde ich kurz unterbrochen von der Albin dir mir ein Angebot gemacht hat, welches mich doch ernsthaft erröten lies.

Mein Körper....Wann habe ich es mal mit einem Anderen Wesen getan, welches nicht Menschlich war oder eine Harpyie? Eine Albin... Na ich weiß ja nicht!

Lange Zeit zum Überlegen habe ich jedoch nicht gehabt, so blieb mir nur eines.

>>Wie könnte ich dem Widersprechen!<<

Ein Lächeln gab ich Izabel deutlich zu erkennen, dass ich ihr Angebot annahm, genauso deutlich Gabe ich mit den Worten...

>>Jetzt kommt, wir müssen meine Ware zurück holen!<<

... zu erkennen, dass ich nicht nur Izabel meinte sondern auch den Pukinn, Xareon welcher sich ja in der Regel unnütz fühlte. Sicher, er würde hier bei wieder kämpfen müssen, bzw er würde in einem Morddrang eventuell kommen, doch was mache bitte ich? Auch ich muss um meine Ware nun kämpfen und das bedeutet eventuell auch töten. Ich kämpfe wirklich nicht gerne, aber was soll man tun in einer solchen Situation.

Meine Schwingen breiten sich aus und in einem Rhythmus das alle 4 Schwingen in einem Klang nacheinander bewegen lässt, erhebe ich mich in die Lüfte.

>>Ich navigiere euch von Oben, ihr bleibt Unten an ihnen dran! Verstanden?! Dann los!<<

Viel Zeit bleib Edana nicht, andernfalls müsste dies alleine in die Hand nehmen.
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Xareon
Pukínn
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BeitragThema: Re: Küstenregion um Adenisos   Sa Mai 31, 2014 11:06 pm

Hörte ich da recht? Hatte Izabel der Harpyie gerade ein... ämm Angebot gemacht und Edana stimmte auch noch zu?! Na ja, solange ich bei diesen gewissen Szenen nicht dabei war, konnte mir das recht egal sein. Allerdings, gab es jetzt gerade nicht wichtigere Dinge zu tun. wie zum Beispiel ihre Ware wieder zu beschaffen? Ich war ja eigentlich nicht sehr hilfsbereit, aber auch wenn das was Izabel gesagt hatte, stimmte. Wahrscheinlich würde ich keinen Körper mehr bekommen, aber ich könnte mich vielleicht irgendwie eingliedern. Ich konnte diese Chance doch nicht einfach sausen lassen.
Edana flog hoch und rief uns etwas zu. Sie wollte uns navigieren, na meinetwegen. Sie sah von da oben wahrscheinlich besser und da die Räuber mittlerweile schon im Wald waren, wo wir vor lauter Bäumen gar nichts erkennen würden, war es klüger. Nur wie sollten wir die Ware wiederbekommen? Töten... war die einzige Möglichkeit, wie viele Diebe gab es schon, die ihre geklaute Ware freiwillig wieder hergaben. Töten...
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Izabel

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BeitragThema: Re: Küstenregion um Adenisos   So Jun 01, 2014 1:25 pm

Und kaum hatte ich Edana wirklich davon überzeugt sich im Tausch gegen ihre entwendeten Handelsgüter aufzugeben, fühlte ich mich ein wenig schlecht für das Ausnutzen dieser Situation. Natürlich war ich nie eine der guten Alben, aber diese Tat führte mich gedanklich doch zu meinen dunkelsten Zeiten zurück, als ich mit meinem geliebten Mann auf der Farm lebte - der Traumfarm. Aber dies war Vergangenheit und ich hatte mich eigentlich darauf verständigt wieder positiver zu leben, auch, wenn das hieß, dass ich den Deal mit der Harpyie sausen lassen musste. Vielleicht würde sie sowieso das Weite suchen, sobald ihre Güter wieder in ihren Krallen waren. Sobald dieses Szenario vorbei war, würde ich nochmal das Gespräch mit ihr suchen - sie gehen lassen.

Mit kräftigen Flügelschlägen stieg die Vogeldame nun in den Himmel auf und auch der Pukínn schien sich bereit zu halten. "Man überlebt keine 2000 Jahre, wenn man nicht schnell rennen kann.", murmelte ich vor mich hin, während ich mein linkes Bein streckte, nur, um dann in einem wirklich flinken Tempo in Richtung der Wälder zu rennen. Ich ließ meine Sachen zurück, in der Hoffnung, dass der Zufall nicht noch eine Gestalt hier an diese eigentlich so verlassene Küste spülte und rannte, rannte, rannte... immer auf Edana's Befehle wartend. Gleichzeitig hielt ich aber selbst Ausschau und beobachtete die Schleifspuren der Waren und einer Menge Fußspuren, die ich leider nicht im Stande war zu deuten. Kurz ging mein Blick in die Luft und ich fragte mich, wie gut so eine Harpyie wohl sehen könnte.
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Edana
Harpyie
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BeitragThema: Re: Küstenregion um Adenisos   Mi Jun 04, 2014 11:39 am

Hoch über den Grund des Bodens, über die kronen der Bäume hinweg kann man viele Sachen erblicken die für jemanden, der auf dem Boden nur wandern kann verborgen bleibt. So erblicke ich viel eher die Diebe die meine Waren gestohlen haben und so ist es es auch mein Ziel wie auch mein Plan mit dieser Kenntnis, wo die Diebe entlang laufen den beiden Personen die für mich am Boden helfen Information zukommen zu lassen damit sie eingreifen können.

Der Wald ist ein Nadelwald, dies macht eines leichter, das Erblicken durch die Bäume, den ein Nadelwald ist nicht so dicht wie die Laubwälder in den frischen und grünen Ländereien. Jedoch sind diese Nadelbäume in einer anderen Sicht wiederum schmerzhaft, sofern ich hindurch fliegen muss um einzugreifen.

Die Diebe versuchten durch den wald zu entwischen, ein genaues Ziel ist noch unbekannt der Halunken, jedoch liegt die Vermutung nahe das sie sich hier auskennen. genau 5 Warengüter wurden entnommen wobei es sich aber um 7 Gauner handelt. Sie liefen derzeit noch alle zusammen, wer weiß für wie lange noch. Sollten sie sich trennen, macht das jagen der Diebe schwieriger und Ware könnte verloren gehen.

Ich sehe jedoch das die Diebe bisher in der Regel lediglich durch versuchtes Hakenschlagen mich und die beiden Wesen zu Boden abzuschütteln.

>>Vergesst es!<<

Zu sich selbst fluchend, mache ich mich nun ans Werk die anderen zu navigieren.

>>Richtung westen durch den Wald! Am Erdloch links vorbei und weiter Richtung westen. Bei dem umgestürzten Nadelbaum ebenso links herum. Beim Erdloch müsst ihr rüber springen. das Loch ist ein Meter breit!<<

In der Hoffnung, dass die Hilfe aus der Luft erfolgreich ist verfolge ich die Diebe weiter.

>>Passt an dem kleinen Wasserlauf auf, die Steine sind rutschig!<<

So warne ich beiden Helfer zu Boden, sich vor Verletzungen zu schützen.

Ich hoffe wir schaffen es die Ware zu holen in einer einfach Schlägerei. Ob Verletzungen oder nicht ist mir gleich, aber ich möchte eigentlich niemanden von seinem Leben erlösen!
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Xareon
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BeitragThema: Re: Küstenregion um Adenisos   Di Jun 10, 2014 2:01 pm

In meiner jetzigen Form, war ich nicht gerade jemand der sich schnell fortbewegen konnte, so sah ich nur Izabel und Edana in der Ferne verschwimmen. Es dauerte ein klein wenig bis ich mich komprimiert hatte, um den beiden schwebend zu folgen. Nun war ich allerdings flink genug um zumindest die Albin in kürzester Zeit wieder einzuholen. Edana flog weit über uns hinweg, in meiner Kugelform konnte ich sie kaum erkennen, auch hörte ich das was sie sagte nur sehr schummrig, wie als wenn ich unter dem Meer wäre. Nun gut eigentlich war es für mich nicht tragisch, ich verbrachte die meiste Zeit so, aber jetzt war es eher hinderlich, immerhin musste ich nun Anweisungen folgen. Sie warnte mich sogar vor, nicht auf nassen Steinen auszurutschen... das ich nicht lache. Ich, auf Wasser ausrutschen, ja genau! Doch da viel mir ein, das die Albin ja menschlich war, aus Fleisch und Blut ihr könnte etwas passieren.
An dem Bach vorbei, sah ich mich nun nach dem Erdloch um von dem Edana gesprochen hatte, dort hinein zu fallen wäre dumm, denn rauskommen würde ich ohne Hilfe gar nicht mehr, allerdings bemerkte ich es früh genug und stieß mich rechtzeitig vom Boden ab.
Nun wartete ich auf weitere Anzeichen von Edana.

Es tut mir sooo leid, das ich so lange gebraucht habe. Aber es war einfach so warm, das ich mich nicht motivieren konnte. <-<
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Izabel

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BeitragThema: Re: Küstenregion um Adenisos   Mi Jun 11, 2014 1:11 pm

Aufmerksam lauschte ich den Beschreibungen, die vom Himmel herab gerufen wurden und wahrscheinlich so laut waren, dass auch die Diebe Wind von unserer Verfolgungsaktion bekommen hatten. Ich rannte nun also Richtung Westen und machte einen olympia-reifen Hechtsprung über das Erdloch. Das nächste Hindernis war angeblich ein kleiner Bach, der durchquert werden musste. Mit kurzen aber schnellen Ballerinaschritten schaffte ich meinen Weg auch dadurch. Kurz drehte ich mich zu Xareon um, der nicht weit von mir entfernt keine Probleme mit rutschigen Steinen hatte. Wer hätte gedacht, dass diese Steine als einziges mein Kryptonit waren?
Das Rauschen des Zugwindes stoppte als ich auf einer Lichtung zum Stehen kam und fragend in die Luft blickte. Die Spuren waren nicht mehr zu erkennen und somit war ich gänzlich blind geworden. Dies würde auch so bleiben, wenn ich nun weiter in den Wald gehen würde, dessen Bäume so dicht standen, dass ich den Sichtkontakt zu Edana verlieren würde. Eine kritische Situation, die Edana aus der Luft hoffentlich zu lösen wusste. Aber eigentlich war ich auch ganz froh über die kleine Verschnaufpause.
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Edana
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BeitragThema: Re: Küstenregion um Adenisos   So Jun 15, 2014 11:02 pm

Nun sind wir schon so weit und dann so etwas.

Der Wald ist ab jenen zeit Punkt einfach zu dicht geworden. Von hier aus war der Kontakt von Himmel zu Erde fast gänzlich unterbrochen wie es aber auf der Erde selbst auch nicht anders schien. Ein solch dichter Wald konnte leider niemand durchschauen.

>>Verdammt, ich komme runter zu euch!<<

Was ich jetzt erst bemerke ist,d as eine Gruppe sich von hinten nähert. Das ganze ist ein Hinterhalt und diente dazu uns zu trennen um uns jeweils alleine aus zu schalten.

Verdammt ich muss mich beeilen. Wenn ich es nicht schaffe, verliere ich die beiden noch!

Die Flügel zusammengezogen und wie ein Pfeil nach unten sausend, erreiche ich eine Spitzengeschwindigkeit die einem Kugelgeschoss glich. Kurz vor dem Boden breite ich die Flügel aus um abzubremsen. Dabei nutzte ich jedoch die Geschwindigkeit, griff mit meinen Fußkrallen nach Izabel ihren Armen und warf sie zu Boden wo ich geradewegs auf ihr mich stürzte.

>>Nein Ich will nicht mit dir jetzt kuscheln!<<

Eh diese törichte Albin auch nur etwas sagen konnte um mich erneut zu necken, gab ich schon den Korb., ob das so lieb unter werdende Freunde war?

Eine Sekunde später, flog auch ein Speer an mir und der Albin vorbei, der die Albin sicher an der Schulter getroffen hätte, wen sie da noch gestanden hätte.

>>Das ist ein verdammter Hinterhalt. Wir müssen wohl uns gemeinsam da raus boxen!<<

Auch Xareon war hier auf der Lichtung angelangt, jedoch in seiner Kugelform.

>>Du bist zwar so sehr schnell, aber zum Kämpfen rate ich dir doch die menschliche Gestalt zu wählen, sofern dies bei euch so heißt.<<

Menschliche Gestallt. Wie soll es den sonst heißen? Es ähnelt einem menschen, weil er mal einer war.

Nun stehe ich hier mit 2 fremden Personen in einer Lichtung, meiner Ware hinterher jagend, umzingelt von Banditen die mich und die beiden an meiner Seite erledigen möchten... oder eventuell noch ganz anderes vor haben.

Es ist nun etwas Ruhe, wen nur einer sich Bewegen sollte oder den falschen Schritt macht, wird das Geplänkel beginnen.[/i]


Zuletzt von Edana am Mi Jun 18, 2014 1:12 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Xareon
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BeitragThema: Re: Küstenregion um Adenisos   Mi Jun 18, 2014 1:11 pm

Verdammt! Der Wald wurde zu dicht. Ich hatte sowie so schon Probleme damit, Edana zu verstehen und zu sehen, aber nun? Ich hörte nur noch ein dumpfes kreischen, aber zuordnen konnte ich es nicht, zumindest nicht bis ich Edana wie einen Pfeil vom Himmel fallen sah. Ihre Flugkünste waren wirklich nicht schlecht, aber warum blieb sie nicht einfach dort oben... wahrscheinlich hatte sie auch schon Probleme uns zu sehen, aber... wieso fing sie an mit Izabel zu kuscheln?
Eigentlich hätte ich gelacht, aber dieses Lachen wurde mir abrupt genommen, als ein spitzer Speer direkt auf die Stelle zuraste wo die Albin gestanden hatte. Ein Hinterhalt. Musste ich jetzt wirklich kämpfen, bei diesem Gedanken zitterte mein Körper kurz, aber ich musste mich zusammenreißen, diese Typen hatten es verdient. Was Edana sagte, ließ mich aufschrecken, aber natürlich hatte sie recht, als zwölf Zentimeter große Kugel, konnte ich nicht sehr viel ausrichten, also verwandelte ich mich schleunigst zurück und machte mich zu einem Angriff bereit. "Edana, gib den Startschuss!"
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BeitragThema: Re: Küstenregion um Adenisos   Mo Jun 23, 2014 3:00 pm

Mit erhöhter Atemfrequenz stand ich also auf der Lichtung und beobachtete Edana, wie sie ihre Bahnen zog und dann plötzlich zum Sturzflug ansetzte. Erst schaute ich gespannt zu bis mir auffiel, dass sie auf mich zuflog! Wollte sie mich angreifen? War sie vielleicht unter einer Decke mit diesen Dieben und sie wollte uns nur in den Wald locken, wo wir leichtere Beute waren? Natürlich machte nichts davon Sinn. Noch bevor eine Antwort auf eine der Fragen gefunden wurde oder gar ein Muskel zucken konnte, packte die Vogeldame mich und ging auf Kuschelkurs, nur, um sich dann eine Sekunde später abzustoßen. Ich ging zu Boden und wollte gerade meiner Empörung freien Lauf lassen, als ein Speer zwischen mir und der Harpyie hindurch sauste. "D-Danke..!", stammelte ich fast unhörbar leise hervor während ich mich langsam aufrichtete und zuhörte. Es war also ein Hinterhalt der Banditen und ein Kampf wäre unausweichlich. Es war klar, dass ich dem unsterblichen Wassergeist, dessen Rasse dafür bekannt war Leute in den Tod zu locken, und Edana, die mir gerade gezeigt hatte, wieviel Kraft sie in ihrem zierlichen Körper hatte, den Vortritt lassen würde. Ich war keine gute Kämpferin, auch, wenn meine Hörner äußerst schmerzhafte Kopfnüsse zuließen. Dennoch konnte ich wohl schlecht zurückschrecken, wenn einer meiner Kollegen Hilfe brauchte, weswegen ich den Speer, der eben noch für mich bestimmt war, aus dem Baum zog, der seinen Flug gebremst hatte. "Möge der Spaß beginnen!", sagte ich als zwei verhüllte Banditen - einer war mit einer Axt bewaffnet und der andere legte sich Handschuhkrallen an, weil ich nun im Besitz seines Speeres war - auf uns zustürmten. Im Hintergrund kletterte ein Bogenschütze einen Baum hinauf und würde gleich das Feuer eröffnen. Wieviele Banditen waren es eigentlich, die uns hier im Hinterhalt erwarteten?
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Edana
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BeitragThema: Re: Küstenregion um Adenisos   Mi Jun 25, 2014 5:10 pm

Ich musste kurz im Gedanken, das Wort Danke einsortieren. Dies von der ach so erotisierenden Albin. Dies war mir ja doch etwas kurios. Aber lange verweilen in Gedanken war nun tabu. Die Banditen haben zum Angriff angesetzt und zwei von ihnen stürmen auf uns zu. Einer mit Krallenhandschuhe einer mit einer Axt. Auf den Bäumen um uns herum standen über all Bogenschützen. Ein schneller Blick in der Runde verhieß nichts gutes, so war mir deutlich klar, dass dies nicht einfach wird. 8 Banditen oder mehr waren bereit mich und meine Freunde mit Pfeile zu durchbohren. Zu Boden sah ich nur die beiden genannten Banditen, die auf mich und die anderen zu kommen. Dies bedeutet große Gefahr.

>>Unsere größte Gefahr besteht in den Bogenschützen! Wen wir uns nicht vortlaufend in bewegung halten, werden wir sicher von ihnen getroffen!<<

Der Situation bedingt, kommen Gedanken in mir hoch die mich daran erinnert wie sehr ich das Kämpfen verabscheut, doch was sollte ich in dieser Situation tun? Verbleibe ich ruhig, werde ich mit Sicherheit getötet und mit sich reden werden die Banditen mal sicher nicht, also bleibt nur diese eine Option, egal wie abscheulich sie enden wird. Kämpfen!

>>Izabel, kümmer dich um den Heini mit den Handschuhen. Mit den Speer musst du ihn auf Distanz halten, so kann er nichts ausrichten!<<

bevor Edana noch etwas weiteres sagen konnte, kamen auch schon einige Pfeile herab geflogen, die es auszuweichen gilt. Zwar gelungen, ist dies eine gewaltige Anstrengung sich auf alle Optionen im Kampfgeschehen zu konzentrieren. So griff der Bandit mit der Axt mich mit einem kräftigen Schwung an. Diesen konnte ich jedoch glücklicher weise durch ein Sprung nach hinten ausweichen. Der Rückschlag von mir, mittels Krallen die ich als Kick im Magen Angewandt habe brachten den Dieb kurz außer Atem.

>>Xareon! Kümmer dich irgenwie um die Bogenschützen!<<

Erneut kam eine Salve herabgeregnet, auch diese wich ich erfolgreich aus, gleichzeitig verwendete ich auch meine Kralle und riss den arm des Axt tragenden Banditen auf. Dieser wurde jedoch immer zorniger.

>>Ihr verdammten Banditen!<<
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Xareon
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BeitragThema: Re: Küstenregion um Adenisos   Mi Jul 02, 2014 1:07 pm

Es wurde immer schlimmer, nicht nur ein Speer kam auf Izabel zugerast nein. Nun kamen noch ein Axtkämpfer und ein Typ mit Krallenhandschuhen hinzu, im Augenwinkel glaubte ich auch zu erkennen Bogenschützen zu sehen. Edana hatte nun bewiesen, dass sie immense Kraft besaß, und auch ich war eigentlich in so etwas geübt. Aber was wollte Izabel tun? Ich hörte den Klang von Metall, wenige Sekunden später sehend, dass Izabel sich den Speer genommen hatte. Der Kampf begann, Izabel kümmerte sich um den Handschuhtyp. Ja das war klug, dank dem Speer konnte er sie überhaupt nicht verletzen, zumindest wenn sie sich nicht zu sehr von den Bogenschützen ablenken ließ, die sogleich eine Salve auf uns herab schossen. Da ich in meiner menschlichen Form nicht gerade in Flinkheit bequemt war, versteckte ich mich einfach schnell, hinter dem nächsten Baum. Als ich wieder hinsah, erkannte ich wie Edana dem Axtkämpfer den Arm aufgeschlitzt hatte, aber dieser Typ, er wirkte als hätte er gar keine Schmerzen, er hämmerte sogar noch wütender auf sie ein. Aber ich sollte mich um die Bogenschützen kümmern, außerdem würde ich ihr so nur im Weg rumstehen, ich verwandelte mich schnell wieder in meine Kugelform zurück, denn nur in dieser konnte ich bedingt klettern. Mich mit meinen tentakelartigen Haaren an einem der Bäume emporschlängelnd und nur beding auffallend, landete ich nun endlich auf einem sehr stabilem Ast, der mich tragen sollte. Also verwandelte ich mich leise zurück und schlich mich an einen der Bogenschützen heran. Zuerst schien es als würde er mich nicht einmal bemerken doch auf einmal fuhr er herum und sah mich griesgrämig an. Er holte zu einem normalen Fausthieb aus, schlug jedoch vollkommen ins Leere, da seine Augen, nun ja gerade brannten. In diesen wenigen Sekunden hatte ich ihm eine geballte Ladung Gischt entgegen gespuckt, dies hatte allerdings Pro und Contra. Durch den verfehlten Schlag, verlor er das Gleichgewicht und viel in eine bodenlose Tiefe, ich konnte nicht sagen ob er den Absturz überlebt hatte oder nicht, aber dabei hatte er einen markerschütternden Schrei losgelassen, also richteten auch die anderen beiden Bogenschützen nun ihre Blicke auf mich. Sofort regnete ein Pfeilhagel einzig auf mich herab. Ich konnte kaum ausweichen, ich musste mich schnell wieder verwandeln, aber in genau dieser einen Sekunde der Unachtsamkeit, traf mich ein Pfeil in der Schulter. Durch meine schlagartige Verwandlung viel dieser zwar sofort wieder heraus, aber... es tat verdammt weh. Jedoch irgendwas musste ich tun, also schlängelte ich mich weiter. Von Ast zu Ast, bis ich bei den beiden Ankam. Aber was sollte ich tun. Ich hatte keine Chance mich noch einmal zu verwandeln, denn die beiden waren nun darauf vorbereitet und hatten mich die ganze Zeit im Blick. Ich musste einfach irgendwie den richtigen Zeitpunkt abpassen und sie herunterstoßen. Beim letzen Baum, war es nicht sicher, ob dieser tief genug war, damit man bei einem Fall starb, aber dieser Baum hatte sehr viele Äste und unter ihm befand sich ein Dornenbusch, das würde wohl kein normaler Mensch überleben. Aber auch ich musste aufpassen, ich war eindeutig robuster als Menschen, aber so einen Fall zu überleben, grenzte ja schon fast an ein Wunder. Ich spuckte so immer wieder ein bisschen meiner Gischt aus um sie zu verwirren und vielleicht irgendwann einen Glückstreffer zu landen. Aber ich hatte kein Glück, ich traf sie höchstens mal am Bein, was vielleicht dafür sorgte das ihre Kleidung, die es wohl dringend nötig hatte, gewaschen wurde. Doch dann, hatte ich eine Idee. Ich konnte doch den Baum rutschig genug machen, damit sie runterfielen und genauso tat ich es auch. Dem Baum würde es bestimmt nicht schaden, also zielte ich immer weiter auf den Ast auf dem die beiden standen, bis er irgendwann vor Nässe schon triefte. Es sah wohl so aus als würde mein Plan aufgehen, denn die Banditen bewegten sich immer vorsichtiger und endlich nach einer halben Ewigkeit rutschte der Erste aus, er schlug sich schon seinen Kopf auf, bevor der Busch den Rest erledigen konnte. Der Zweite von Angst gepackt, blieb stehen und hielt sich an dem hochgewachsenen Stamm fest. Nun landete ich auf diesem, in Menschengestalt, das Wasser das nun den Ast benetze erleichterte mir das Laufen ungemein. Ich hatte wirklich Glück, das diese Banditen meine linke Schulter getroffen hatten, den sonst hätte ich nicht zu meinem finalem Schlag aussetzen können, erst langsam, später schnell begann ich meinen rechten Arm zu schütteln, bis er sich zu einer Peitsche formte. Es war eine sehr anstrengende Prozedur, aber diese Typen hatten es nur verdient. Allerdings als ich in das zitternde Gesicht des Mannes sah, kostete es mich ziemlich viel Überwindung ihn nicht laufen zu lassen, aber das konnte ich nicht, nachher würde er noch Hilfe holen, gegen die wir keine Chance mehr hatten. So traf ich ihn, hart mit meiner Armpeitsche, mitten ins Gesicht. Er taumelte und fiel. Erleichtert atmete ich auf, sackte aber vor Anstrengung auf dem großen Ast zusammen. Ich dürfte nicht schlapp machen, vielleicht waren die beiden da unten noch immer am Kämpfen, oder der eine Bogenschütze hatte den Fall überlebt. Aber ich hatte keine Kraft mehr, nur eine Minute, erhohlen.
[OC: Scheiße ist der lang o-o]
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BeitragThema: Re: Küstenregion um Adenisos   Sa Jul 05, 2014 11:33 am

[OOC: War mir nicht sicher, inwiefern die Szene vielleicht ein wenig zu verwerflich ist, also hab ich mal einen Spoiler gemacht. Man weiß übrigens auch, was passiert ist, wenn man den Spoiler nicht liest und überspringt.]

Edana teilte mir den Krallentypen zu, der sowieso erpicht drauf war seinen Speer zurück zu holen - so schien es zumindest. Gleichzeitig musste ich allerdings auf die Bogenschützen aufpassen, die sich nun in Stellung gebracht hatten und die erste Salve abgaben. Mit einem Hechtsprung rettete ich mich erstmal vor der Gefahr, bis ich bemerkte, dass ich den Klauenkämpfer aus den Augen verloren hatte. Nur das bedrohliche Zischen seiner Fäuste signalisierte mir, dass ich mich lieber schnell ducken sollte. Ich machte also noch eine kleine Rolle nach vorn, drehte mich sofort um und hielt ihm den Speer entgegen. Da der Speer allerdings nur ein Holzstab mit einer kleinen Metallspitze war und nicht wirklich robust, verstand ich das hämische Lachen meines Feindes, als er seine Hiebe seitlich ansetzte und erst die Spitze abschlug und dann mit jedem Schwinger näher an mich rankam. Ich musste mir etwas einfallen lassen und meine Erinnerungen führen mich zurück an verschiedene Orte in der Vergangenheit. Dies war weniger hilfreich als es klingt, denn schnell stellte ich fest, dass ich meine auserwählten Feinde meistens erledigte, wenn sie hilflos waren. Offenen Kämpfen entfloh ich meistens. Was mir also blieb, war die Kraft der Logik und meine Geschwindigkeit einzusetzten, denn mein tatsächlich letzter offen ausgetragener Kampf war knapp 837 Jahre her.
Der Angreifer ist gute 20 cm größer, er ist recht muskulös, aber insgesamt langsamer als ich. Er nutzt lediglich seine Hände im Kampf und die Füße bleiben immer in derselben festen Grundhaltung. Sein Körper ist großflächig verhüllt und ich bin mir nicht sicher, ob meine Hörner Schaden anrichten könnten, wenn sie ihn trafen. Ich musste den Anschein erwecken keine Chance zu haben, ich musste tatsächlich rennen und ihn in eine Falle locken. Hoffentlich würden Edana und Xareon meine Schauspielkunst nicht zu ernst nehmen und sich in Gefahr bringen, um mich zu "retten".
Ein heller Aufschrei der Panik entfuhr mir, als der Speer zu Feuerholz gemacht wurde, und hektisch ließ ich das letzte Stück fallen, drehte mich um und rannte über die Wiese zurück in den Wald. "HAHAHAHA, du kannst mir nicht entkommen Miststück!", grunzte er im Blutrausch, als ein Pfeil tatsächlich meinen Unterschenkel durchbohrte. "Verflucht!", dachte ich. "Das könnte meinen Plan zunichte machen. Er wird mich wirklich kriegen, wenn ich jetzt nicht alle Kraft einsetzte, um davon zu kommen!" Das Geäst wurde dichter und dichter und mein Schuh füllte sich mit Blut, was dazu führte, dass ich bei jedem Schritt so klang als ob ich in Matsch trat. "Hab dich!", rief er siegessicher während sein Krallenhieb mir drei große Wunden über den Rücken zog und meine Kleidung zerfetzte. Tränen rannen meine Wangen herunter. Meine angsterfüllte Stimme brach als ich Stopp schrie und ihn anflehte mich am Leben zu lassen. Eigentlich wollte ich ihn zu dem ein Meter breiten Loch führen, wo wir vorhin drüber springen mussten, in der Hoffnung, dass er hinein fiel, aber ich konnte nicht mehr. Stattdessen fiel ich zu Boden und blutete alles voll.
Grausamkeiten und so:
 
Ich brauchte Heilung. Der Weg war qualvoll, aber schließlich erreichte ich die Lichtung. Es hatte sich ein Tunnelblick eingestellt, weswegen ich niemanden wirklich finden konnte. Ich brachte nur noch ein krächzenden Hilferuf hervor, dann ging ich zu Boden. Die drei tiefen Schnitte am Rücken, die drei Einstichte auf der linken Seite auf Brusthöhe, der zerquetschte Hals und das vom Pfeil durchbohrte Bein warteten auf die Magie des Heilens. Wenigstens hatte ich gewonnen!


Zuletzt von Izabel am Mo Jul 07, 2014 5:10 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Edana
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BeitragThema: Re: Küstenregion um Adenisos   So Jul 06, 2014 4:02 pm

Ich war zunächst gut darin zu tun, die Angriffe meines gegenüber auszuweichen. Einfach darum um heraus zu finden welche Bewegung mein Gegner im Kampf macht und wie er vor geht. Mit anderen Worten, suche ich nach einer Schwachstelle und einer Taktik, wie ich meinen Feind ausschalte.
Immer wieder schwing er willkürlich und ohne wirklicher Genauigkeit auf mich ein mit seiner riesigen Axt. Ihr Stiel war aus Holz und die Axt selber war aus einem rostigen Stück Metal.

Wie es aussieht, geht er davon aus mich mit Glück zu treffen. Das bedeutet, er hat kein große Kampferfahrung und sit wohl noch ein Taugenichts.

>>Du Verdammte Vogelfrau, ich werde aus dir unser Mittagessen zubereiten!<<

Er griff mit einer Hand nach meiner rechten Kralle, als ich mit dieser ihn wiederholt getreten habe. So ging der letzte Tritt nach hinten los und meine Kralle liegt nun fest in seinem Griff.

>>Du verdammter Bastard, lass mich los!<<

Der Axtkämpfer holte weit aus und mit viel Schwung richtet er die Axt auf meinen Oberkörper um mich mit dieser zu spalten. Meine Rettung war der Boden auf dem ich lag. Mit einigen Flügelschwingungen habe ich genug Dreck aufgewirbelt, das kleine Sandteilchen in seinen Augen gelangt sind und er somit vor Scherz und Desorientierung meine Kralle los lies und sich erst ein mal selbst versorgte.

Jetzt oder nie!

Ich schwing meine Flügel und erhebe meinen Körper für wenige Meter. Nach drei Meter lies ich mich hinab stürzen und so versenkte ich meine Krallen in dem Brustkorb meines Gegners. Dies war vor Schmerz am schreien und versuchte sich zu befreien aus diesen Griff. Doch meine Krallen steckten einige Centimeter tief in seinem Fleisch, sogar ein Teil seiner Knochen habe ich mit diesen Griff beschädigt. Der Schmerz muss Emens sein. Doch darauf abzuwarten ob er sich davon erholt wollte ich nicht warten. Nach erneut drei Meter Höhe, warf ich ihn auf einen spitzen und kantigen Felsen mit voller Wucht die ich mit meinen Beinen aufbrachte. Er flog auf den Felsen zu und schelte auf diesen Auf, worauf sein Kopf zerbrach und ein klaffendes Loch auf der Felsenseite eine Blutlache heraus quollen lies.

Als ich bemerkte das auch die anderen gut beschäftigt waren, sah ich wie der eine Bogenschütze den Sturz tatsächlich überlebt hatte und entkommen wollte. Ein schneller Flug um diesen einzuholen war nicht nötig, da er schon so nur am Humpeln war durch den Sturz.

>>Mal sehen wie gut ich zielen kann!<<

In einer Kralle, vermag ich die Axt halten und gut zielen. So zumindest die Theorie. Ein mal ausgeholt und mit viel Schwung geworfen traf sie wirklich das Ziel, jedoch nur in das Bein. Dies reichte jedoch schon, da dieser stürzte und seine Kehle durch ein Pfeil spaltete, den er noch eben verschoss und in dem Boden steckte.

Verstorben an seiner eigenen Waffe!

Doch damit nicht genug, so war auch Izabel mit ihrem Gegenüber fertig, was den Kampf jedoch anbelangt, so konnte man nicht viel davon sehen, da sie diesen versteckt hinter Böschungen und dichten Geäste austrugen, doch sie hat es geschafft, doch zu welchem preis. Der Anblick von Izabel ihrem Körper, der in der Lichtung, als sie zurück kehrte zusammen brach, machte mehr den anscheint als sei sie nur noch wenige Schritte vom Tod selber entfernt.

>>Izabel! Nein!<<

Ich beeilte mich und rannte zu ihr, vor ihr kniend und meine Flügel zusammen gefaltet, griff ich mit meinen kleinen Krallen die als Mensch mal Hände waren zu ihr.

>>He, Izabel, bleib bei uns!<<

Es waren viele Verletzungen über den halben Körper. Der Blutverlust war enorm. Wen sie nicht bald gestoppt wird, die Blutung, so wird sie daran erliegen!

>>Verdammt, Izabel. Ich versuche schnell Medizin zu holen von meinem Gepäck. Stirb mir bis dahin nicht!<<
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BeitragThema: Re: Küstenregion um Adenisos   Sa Jul 12, 2014 2:55 am

Ich sprang auf, als ich einen markerschütternden Hilfeschrei hörte, er gehörte Izabel. Ich dürfte nicht faulenzen, nicht jetzt, ich musste ihr helfen sofort. Mein Tempo beschleunigte sich, ich konnte mich nicht daran erinnern, jemals meine komprimierte Gestalt so schnell aufgerufen zu haben. Dennoch erwies sich das runterklettern als heikel. Ich musste schnell zu ihr kommen, aber lebend. Abrutschen war hier keine Option. Und endlich hatte ich es geschafft, diesen riesigen Baum hinter mir gelassen. Sah ich ein reines Blutbad. Izabels ganzer Körper war überseht mit Blut, an ihrer Seite waren drei tiefe Einstiche zu erkennen, ihr Hals sah zerquetscht und blau aus, ein tiefes Loch war in ihrem Bein und von ihrem Rücken kam noch mehr Blut. Edana, die über ihr kniete, versuchte sie wach zurütteln, doch alles half nichts. Sie war wohl nicht mehr in der Lage zu antworten. Die Harpyie rannte los um aus ihren Waren Heilkräuter zu holen. "Edana warte, wir brauchen keine Medizin." hielt ich sie auf, ihre Wunden waren sehr tief, aber es sah nicht danach aus, als hätte sie Knochenbrüche, ich könnte sie heilen. Nein nicht könnte, musste! Ich kniete mich zu ihr nieder und hielt langsam meine Hand an ihre Seite. Einer der drei Einstiche begann langsam sich zu schließen, bis letztendlich nur noch ihre Kleidung zeigte, das dort ein Einstich gewesen sein müsste. So machte ich weiter, die Wunden an ihrer Seite komplett schließend. Auch das tiefe Loch an ihrem Bein, konnte ich heilen, allerdings stellte dies eine größere Herausforderung da. Doch die Blutung hatte nur minimal aufgehört. Die größte Wunde musste beim Rücken sein. "Edana, drehst du sie bitte auf den Rücken. Ich kann das nicht." bat ich sie, immer noch vollstens auf die Albin konzentriert. "Pass aber auf, am Rücken muss sie starke Wunden haben." fügte ich unsicher hinzu. Hoffentlich schnitt sie mit ihren klauenartigen Händen nicht noch tiefer ins Fleisch. Das könnte für Izabel tödlich sein, tödlicher als jetzt schon.
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Izabel

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BeitragThema: Re: Küstenregion um Adenisos   So Jul 13, 2014 1:11 am

Der Körper war taub vom Schmerz und nur das Pochen der Wunden war zu vernehmen, als ich mich bereit machte endlich zu sterben. Es war nicht so, dass ich es herbei sehnte, aber Angst hatte ich keine und mehr als 2000 Jahre waren auch genug, um mit allem abgeschlossen zu haben. In den wenigen klaren Momenten wusste ich aber um die Heilfähigkeiten des Pukínn und das ich noch bestimmt eine viertel Stunde rumliegen müsste bis der Lebensfunke erlosch. Auf meine Erfahrung - auch in dieser Art von Situation - konnte ich mich stets verlassen.
Dumpfe Stimmen waren um mich herum zu hören und mir war klar, dass ich bald wieder bei klarem Geiste war. Edana war die erste am Ort des Geschehens und war tatsächlich sehr besorgt um jemanden, den sie gerade erst vor einer Stunde wirklich kennengelernt hatte. Vielleicht war sie eine dieser herzensguten, treudoofen Personen und der starre Händlercharakter war wirklich wie eine Maske, die sie jeden Feierabend ablegte. Aber auch der Herr Xareon, der gerade sein Bestes gab die Wunden zu schließen - es kitzelte ein wenig als er die Wunde in der Rippengegend schloss -, war besorgter als ich dachte. "Danke...", brachte ich krächzend hervor und deutete leicht zitternd auf meinen Hals, der mir ehrlich gesagt mehr Probleme bereitete als der Rücken. Natürlich fackelte mein wässriger Freund nicht lange und linderte den Schmerz, sowie die Schwellung. Endlich wieder Luft! Mit aller Macht richtete ich mich auf und signalisierte der Vogeldame, dass ich keine Hilfe bräuchte. "Es ist halb so schlimm, denn das meiste Blut ist von meinem Widersacher. Sämtliche Pläne und Ideen, die ich hatte liefen einfach schief, aber dank euch bin ich dem Tod ein weiteres Mal von der Schippe gesprungen, haha." Während ich redete und versuchte die durch Blutverlust erzeugte Übelkeit zu überkommen, heilte das Geistwesen meinen Rücken. "Ich würde dich ja zu gern in den Arm nehmen, aber ich will dich nicht rot färben, mein Kleiner." Ich lächelte schelmisch.
Es war keine Zeit zu verschwenden, also rappelte ich mich auf und ging wacklig ein paar Schritte in Richtung des Banditen, der vom Baum gefallen war. Er hatte, wie seine Kollegen auch, mehrere Schichten schwarzen Stoffes an, den ich mir nun zu eigen machen wollte, denn als ich das erste Mal an mir herunter sah, war alles blutrot und mein provisorisches Top hielt nicht besonders gut. Ohne lange nachzudenken oder mir ein Schamgefühl für meinen Körper einzubilden, öffnete ich den Knoten und nutzte den Fetzen nur noch ein letzte Mal, um mich grob vom Rot zu befreien. Edana war selbst ein Weibchen und Xareon würde meinen halbnackten Anblick schon ertragen bis ich mir das schlabberige Oberteil des Banditen überstülpte. Dass ich dabei öfters fast das Gleichgewicht verlor war keine Hilfe und ich fragte mich kurz, ob wir überhaupt alle Übeltäter beseitigt hatten oder ob meine Hilfsbedürftigkeit sie hat entkommen lassen. "Ok, das sollte gehen. Ich bin noch etwas wackelig auf den Beinen, aber mir geht es gut. Ich werde mich aber beim nächsten Kampf etwas zurückhalten." Ich lachte etwas peinlich berührt von der Tatsache, dass ich als einzige Person Probleme mit meinem Kontrahenten hatte und signalisierte die Bereitschaft zum Weitergehen.

[OOC: Uff, ich hoffe ich hab nun nicht zuviel vorweg genommen, aber ich war in Schreiblaune. Wenn irgendwas nicht Ok ist, dann sagt bitte.]
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BeitragThema: Re: Küstenregion um Adenisos   So Jul 13, 2014 6:33 pm

Ich war erstaunt über diesen Anblick. Das Wasserwesen, welches seine Hände über die offenen Wunden von Izabel legt, waren in der Lage diese zu verschließen. Es dauerte jeweils immer einige Minuten, aber es funktionierte. Dem Zucken aber zu urteilen, muss sich das heilen dieser Methode etwas kürzlich anfühlen.

Xareon hat Recht. ich brauche keine Heilkräuter holen, das ist viel effektiver. Warum kann ich so etwas nicht?

Als ich diesen Anblick lange Zeit betrachtet habe, wie eine Wunde nach der nächsten langsam verschloss kam mir die Freude auf, leicht zu heulen. Es war schön zu sehen, das es Izabel bald wieder besser gehen wird. In Anbetracht der Umgebung, die nur von Leichen gepriesen ist, sollte man den Ort schnellst möglich wieder verlassen. wer weiß, was für Wagabunde man hier noch vorfindet und in dem Momentanen Zustand von Izabel ist nicht darauf zu Hoffen, noch ein Kampf zu überstehen. So dauerte es auch nicht lange bis Izabel die erste Reaktion von sich gab.

,,Danke"

Diese Dumme. Als wen man sie einfach so da liegen lassen würde. Für was hält sie mich eigentlich? Wen sie wieder gesund ist, gibt es einen auf dem Schädel!

Die Albin deutet auf die große Wunde an ihrem Hals. Vermutlich ist die Kehle betroffen, was das Atmen fast unmöglich gestaltet hätte. Zum Glück hat Xaren diese Wunde ebenso schnell geschlossen wie jede andere auch. Auch die am Rücken, wo der Wassergeist erst meine Hilfe benötigte. Diese wurde jedoch von Izabel verwert, da diese sich beweisen musste und uns zeigte, das sie sich selber bewegen kann. So wurde auch diese letzte Wunde verschlossen. Zwar sind alle Wunden zu, dennoch ist der Blutverlust enorm. Sie stand auf und doch war ihr erstes Ziel, sich neue Kleidung zu besorgen. Das sie dabei total am Schwanken war, viel ihr wohl nicht auf.
Jedoch kam dann, der Höhepunkt. Sie machte uns deutlich, das sie weiter gehen möchte.

>>Nun gut, du dusselige Albin. Jedoch nur unter einer Bedingung. Ich trage dich hier raus. Du gehst nicht einen Schritt zu Fuß. Dein Körper benötigt Ruhe und Erholung und versuch erst gar nicht ein auf ,,Mir geht es blendend" zu machen. Du bist wie ein Kind, dass muss man auch immer sagen was es tun und lassen soll!<<

Ehe Izabel auch nur ein Wort der Verweigerung zum Ausdruck bringen konnte, war sie bereits in den Krallen von mir gefangen. Ich hielt sie an den Armen und hob sie in die Lüfte.

>>Xareon, wir treffen uns wieder an der Klippe!<<

Mit den letzten Worten schlag ich meine Schwingen so kräftig es nur eben geht und trug die verletzte Albin hinaus aus dem Nadelwald um sie an der Klippe, auf ein schön großes Wiesenstück wieder abzusetzen.
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BeitragThema: Re: Küstenregion um Adenisos   Sa Jul 19, 2014 11:11 pm

Izabel deute auf ihren Hals, ich konnte zwar von außen nur eine große Schwellung erkennen, doch ihnen musste sie ein starke Wunde haben, die das Atmen erschwerte. Sofort hob ich meine Hand an ihre Kehle und siehe da auch diese Wunde war verschwunden. Doch bei ihrem Rücken war sie eigen, sie sprang auf, als wäre nichts gewesen. Meine sogar noch, dass das meiste Blut nicht von ihr war, was bestimmt vollkommen gelogen war und zog sich einfach mal halbnackt aus. Nicht das es mich störte, weibliche Pukínn sahen auch nicht anders aus, außerdem war ich eh nicht unbedingt Frauenbedürftig. Ich muss ja wohl nicht erklären warum...
Ich beugte mich trotzdem zu ihr herüber und heilte ihren Rücken, denn diese Wunde war verdammt tief. Sie schwankte sogar leicht beim gehen, aber natürlich, natürlich ging es ihr gut. "Ha ha ha... ich bleib dann doch lieber blau." fügte ich ironisch hinzu.
Edana konnte auch nicht wirklich glauben, das diese schwankende Albin bester Gesundheit sein sollte, sie trug die Albin sogar weg. "Ist okay, entschuldigt mich, ich muss mich kurz ausruhen." sagte ich zu Edana, ehe ich ihr nachsah, wie sie schnell ihre Flügel ausbreitete und davon schoß. Als sie außer Reichweite meines Sichtfeldes waren, sank ich langsam auf die Knie. Ich war so fertig, das ich mich kaum noch auf den Beinen halten konnte, diese blöden Kräfte verlangten mir einfach alles ab, aber wichtig war das es Izbael zumindest halbwegs wieder gut ging. Mit der Erschöpfung, schlich meinen müden Körper auch noch etwas anderes empor. Ich... ich hatte gerade jemanden gerettet. Meine Augen weiteten sich, ich realisierte erst jetzt, dass ich gerade... ich... hatte jemandem geholfen. Und zwar richtig und aufrichtig und sie hatte sich sogar bei mir bedankt und mich danach nicht wie Abschaum, behandelt. Meine Erschöpfung war wie wegblassen. Ich musste denn beiden hinterher, bevor sie noch ohne mich gehen würden. Denn Wald entlang, ging ich in die Richtung in der Edana mit Izbael im Arm verschwunden war und endlich brachte ich diesen Wald hinter mich gebracht. Doch wo waren die beiden den nun gelandet? Ich sah mich suchend um und entdeckte eine Wiese in der Nähe, auf der sich Gestalten bewegten. Da warne sie! Schnell rannte ich zu ihnen hin. "Da seit ihr ja." sagte ich, herangeschlichen und tippte dabei Edana seicht auf die Schulter.
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BeitragThema: Re: Küstenregion um Adenisos   So Jul 20, 2014 1:25 pm

Kaum hatte ich meine neue Robe angezogen und etwas zurecht gezupft, damit sie meine weiblichen Rundungen mehr zur Geltung bringen, da plapperte das Vogelvieh auch schon los. Sie wollte mich zurück zur Küste bringen wie es schien und gerade als ich Widerworte geben wollte, spürte ich den festen Griff ihrer Klauen an meinen Oberarmen. Mit ihrer erstaunlichen Kraft erhoben wir uns in die Lüfte und mir wurde wieder schlecht. So schlecht, dass ich den ganzen Flug kein Wort sagte und als ich auf einer saftigen, grünen Wiese abgesetzt wurde erstmal tief durchatmen musste. So einfach ohne jegliche Rücksicht auf Xareon, der auch ziemlich erschöpft wirkte, ließ Edana ihn zurück.
"Nur um das mal festzuhalten, meine Liebe. Wir hatten einen Deal, erinnerst du dich?", sagte ich provozierend. "Glaub ja nicht, dass du mit deiner Fürsorge aus dem Vertrag kommst!"
Es war zumindest für mich erkennbar, dass ich dies nur aussprach, um Edana zu verstehen zu geben, dass ich keine Extrawurst brauchte. Ja, mir war schlecht und ja, mir war schwindlig, aber ich hätte den beiden trotzdem folgen können. Jetzt sah es eher so aus als ob die Harpyie ihre Ware nie mehr zurück bekommen würde und daran wollte ich einfach nicht schuld sein.
"Und was nun?!" Ich hatte die Frage wohl laut genug gestellt, um auch Xareon, der gerade hinter der Harpyie aufgetaucht war, anzusprechen.
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BeitragThema: Re: Küstenregion um Adenisos   Di Jul 22, 2014 7:25 pm

Während des Fluges war ich schon erstaunt, wie still diese Albin doch sin kann. Sie schwieg wie ein Grab.

Ob sie wohl an Höhenangst litt? Fliegen ist für nicht fliegende Geschöpfe immerhin nichts was man den Alttag nennen könnte oder ihn in irgendeiner weise nur im geringsten beschrieb.

Ich grinste während des Fluges, weil ich an diesem Gedanken mein Spaß gefunden hatte. Eine Schwäche dieser kleinen, nervigen Albin ist die Höhenangst.

Nach der Landung auf der Wiesenfläche, brauchte Izabel einen Moment für sich um wieder klar denken zu können und legte gleich mit einer Wucht aus Beschämtheit und Wut los.

"Nur um das mal festzuhalten, meine Liebe. Wir hatten einen Deal, erinnerst du dich?"
"Glaub ja nicht, dass du mit deiner Fürsorge aus dem Vertrag kommst!"

Ich war schon etwas erschrocken, dass sie damit gleich  mich konfrontierte, musste jedoch kurze Zeit Später nur schief grinsen.

>>Wie könnte ich unseren Pack den nur vergessen.<<

Edana beugte sich zu Izabel herunter. Die Bewegung dabei war schon sehr deutlich in einer Richtung zu vernehmen. Das Augenmerk in ihren Augen gerichtet, war der Blick zueinander konstant.
Ich nahm meine Flügel und legte mein langes Haar, welches zum teil auf meiner Brust lag und als verdeck diente nach hinten. Mehr als Haare trug ich nicht an meinen Körper, welches meine Brüste vor Blicke bewahrten. Nun lagen sie jedoch frei.

>>Willst du meinen Körper nun haben?<<

Erst jetzt bemerkte ich, was ich hier tuhe. Ich war eigentlich Homosexuell und von daher ist mir dies nur Recht, also was ist daran den verkehrt wen ich den Packt jetzt schon einlöse? Aber ohne lange darüber nach zu denken, störte auch schon Xareon die Ruhe. Ich verdeckte schnell meine Brüste wieder ohne das er auch nur bemerkte was hier gerade passiert ist, machte Izabel auch ohne Andeutung darauf eine offen gestellte Frage, die sowohl mich als auch Careon betraf.

"Und was nun?!"

Ich überlehgte kurz.

>>Hm, da meine Waren eh nun weg sind...<<

Die sehe ich nie wieder. Die Räuber haben uns erledigt gehabt... mehr oder weniger und der Rest der Bande hat alles andere verschleppt. Mir verbleibt aber noch mehr als genug Handelsgut.

>>Dan machen wir halt einfach mit dem weiter, was wir haben. Das bedeutet, wir reisen in der nächsten Ortschaft, lassen uns erst mal dort erholen vernünftig und dann geht der Handelszug weiter, sofern ich mich nun auf euch beiden verlassen kann.<<

Ich betrachte den großen Berg an Kisten und Schachteln, der noch immer dort zusammengebunden lag. Es fehlte so weiter auch nichts.

>>Als Händlerin lebe ich zum Teil auch sehr gefährlich, wie ihr das nun auch festgestellt habt. Wen ihr als nicht ganz aus der Fassung seid und nicht schreiend davon rennt wen der nächste Halunke vor uns stehen sollte, hoffe ich doch, dass ich mich auf euch verlassen kann.<<

Ich blicke in der Runde um die Reaktion der zwei Subjekte zu betrachten.
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BeitragThema: Re: Küstenregion um Adenisos   Di Aug 05, 2014 7:11 pm

Nicht einmal begrüßt wurde ich. Dabei hatte ich gerade deren Leben gerettet, nur eine Frage wurde gestellt. "Und was nun?" Und was nun... wiederholte ich gedanklich. Ich wusste es nicht, für gewöhnlich würde ich nun einfach wie immer, einsam wieder ins Meer zurückkehren. Aber heute sollte es wohl anders laufen. Ganz anders. Denn die beiden bezogen mich in die Frage ein. Trotzdem. Ich kannte nicht viel von der Welt und weit weg von Gewässern konnte ich auch nicht. Aber solange es in jeder Stadt mindestens einen vernünftigen Brunnen gab, hatte ich damit auch keine Probleme. Also schloss ich mich Edanas Vorschlag an. "Also ich denke ich werde fürs erste bei Edana bleiben. Aber was ist mit dir Izabel?" fragte ich in die Runde und sah sie dabei an. Fürs erste sollte sie zumindest noch bei uns bleiben, wenn sie weiter so alleine umherstreifen würde, mit diesem starken Blutverlust, könnte ihr ja alles passieren.
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BeitragThema: Re: Küstenregion um Adenisos   Do Aug 07, 2014 11:02 am

Mir war einfach zu schlecht. Auch, wenn es geholfen hätte meine Energie aufzuladen, indem ich mit Edana schlafe, so hätte ich es abgelehnt, weil ich nach dem Blutverlust von bestimmt 1 bis 1,5 Litern nicht mehr in der Lage gewesen wäre den Akt zu vollziehen. Ich war einfach zu kaputt und die Vogellady wusste genau dies. Fast wortlos drückte ich ihre Brust von mir weg. Die einzigen Worte waren: „Du weißt genau, dass ich jetzt nicht könnte, selbst, wenn ich wollte…“
Wenig später trat Xareon wieder der Szene bei. Er sagte, dass er Edana folgen würde, in welche Stadt auch immer, solange sie einen Brunnen besitzen würde. Mir selbst war die Auswahl in dem Moment egal. Ich bevorzugte die Gemeinsamkeit der Einsamkeit und willigte stillschweigend, nur mit einem Kopfnicken, ein. Der einzige Paragraph, den ich zufüge, lautete: „Erstmal kein Fliegen bitte… Wenn wir schon alle Zeit der Welt haben, dann will ich zurück zu meiner Tasche und ein wenig ausruhen.“
Es war nicht weit, aber ich torkelte zu meiner immer noch ausgebreiteten Schriftrolle, wo ich zuletzt Fakten über die Pukínn niederschrieb. Mein Instinkt sagte mir sofort, dass ich ein Kapitel über die Harpyien aufmachen sollte, aber ich hatte einfach keine Kraft. Stattdessen nahm ich einen Schluck Wasser aus meinem Beutel und biss einmal von der Salami ab, die ich danach Xareon und Edana durch bloßes Hinhalten anbot.
Wie lange hatte ich meine Augen zugetan? Keine Ahnung, aber ich war wieder da. Ich sagte: „Lasst uns aufbrechen… aber zu Fuß.“ Und damit konnte die Vogellady endlich weiterziehen und ihr vorlautes Mundwerk halten. Sie war wirklich eine würdige, verbale Gegnerin für Izabel, wenn man den Blutverlust in Betracht zog, aber nachdem sie die schwächste Sekunde seit 50 Jahren ausnutze, um ihre Überlegenheit zu zeigen, beschloss die Albin, dass sie mit der Harpyie schlafen würde. Sollte sie ruhig einmal die paralysierende Kraft der Traumesser spüren… Alles rein freundschaftlich natürlich!
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BeitragThema: Re: Küstenregion um Adenisos   So Aug 10, 2014 10:55 pm

Der Wassergeist, der Mörder der Meereswelt wirkte in diesem Moment so ruhig wie ein gewöhnlicher Mensch. Er stellte sich bereit meinen Weg zu gehen. Darüber war ich nun wirklich sehr erstaunt. Was heißt erstaunt. Ich war wie erdolcht. Ich habe somit wirklich einen Weggefährten bekommen. Zwar einen mit einem etwas kaputten Charakter, aber das wird schon.

Xareon, du wirst schon sehen. Wen man dieser Harpyie vertraut und hilft, dann zeigt sie dir wie man Kinder sogar zum lächeln bringt.

Ich war schon sehr glücklich, trotz der Tatsache, das ich gerade verschmäht wurde von Izabel.

Meine Traumfresserin, ich weiß nicht warum, aber ich werde das Gefühl nicht los, dass ich in dir meine Lebensgefährtin gefunden habe.

Ein trauerner Blick der von mir ausgestrahlt wird, wird auch nur in der Richtung von Izabel entsendet. Die Trauer aus meinem Körper soll sie spüren und deutlich zeigen, dass sie sich nicht scheuen soll.
Ich nickte und lächelte sie darauf hin an, als auch sie zustimmte, mir und Xareon nun zu folgen.

>>Danke. Danke Xareon und auch danke Izabel. Es ist schön eine Reisegruppe zu ahben, die einem hilft.<<

Als Izabel die Salami nun bereithielt, griff ich mit lieben zu. Wie lang ist das letzte Essen her? Viel zu lange. Kaum an Essen gedacht, war das quälende Magengrummeln auch zu verspüren. Meine Krallen rissen ein Stück der Salami ab und dieses Stück, verspeiste ich auch so gleich mit einem Happen. Zwar war das Schlucken eines solches ""Brocken" zwar schmerzhaft, aber was soll es?

>>He, Xareon. Schade das du nichts mehr essen kannst. Du wirst so ja nie diese schönen Geschmäcker mehr verspüren. Das ist wirklich zu schade.<<

Nach etwas Zeit, machte ich jedoch den anderen klar, dass wir aufbrechen sollten.

>>Das nächste Ziel lautet, Adenisos. Es ist zwar nur einige Stunden entfernt, aber für diese Nacht, sollten wir hier rasten. Morgen brechen wir auf.<<

Während die Sonne, langsam in einer Röte, die den Himmel in einer blutigen Gestalt verschleiert und verschwindet, musste ich gähnen.

>>Wer macht das Lagerfeuer?<<
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BeitragThema: Re: Küstenregion um Adenisos   Fr Aug 15, 2014 6:49 pm

Izabel war das Fliegen wohl wirklich nicht bekommen, denn sie protestierte ziemlich stark dagegen und selbst wenn wir es tun würden, ich könnte sowieso nicht mit. Ich müsste ein meiner Kugelform irgendwie hinterherschweben und das... naja war auch nicht ganz das Wahre.  Nun bedankte Edana sich bei uns, doch so recht verstand ich nicht warum. Nur weil wir mit ihr gingen? Schon irgendwie komisch worüber sie sich so freute. Während ich mich wortlos hinsetze bemerkte ich das Izabel torkelnd zu ihrer Tasche und ihrer Schriftrolle ging, zuerst blinzelte sie diese an, kramte dann aber in ihrer Tasche und holte Wasser und eine Salami heraus, aber was sie dann tat, sie bot sie mir an. Edana konnte durchaus etwas damit anfangen aber ich? "Ich kann nichts essen, ich besitze keinen Magen mehr." sagte ich abweisend. Edana fing zwar an zu sprechen, aber ich hörte ihr nicht mehr richtig zu, ich sah zum blutroten Himmel hinauf, hinter dem sich meine verhasste Sonne verbarg. Nachts war ich zwar durch die Kälte auch nicht wirklich stärker, aber es war nicht so unangenehm wie die verbrühende Hitze der Sonne. Ich schreckte erst wieder hoch als Edana, lauthals verkündete, wer denn das Lagerfeuer machen würde. "ICH! Oh warte, geht nicht!" vielleicht ließ ich gerade ein bisschen meinen Sarkasmus raushängen, aber wer so eine dumme Frage in der Nähe eines Pukínns stellte, hatte es ja wohl auch nicht anders verdient.
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BeitragThema: Re: Küstenregion um Adenisos   Sa Aug 16, 2014 6:40 pm

Neben einer Menge Blut schien ich auch mein Feingefühl verloren zu haben, denn ich trat dem freundlichen Wassergeist mal wieder unbeabsichtigt auf die Füße, als ich ihm die Salami reichte. Aber wenigstens Edana schien einen Hunger zu besitzen, denn sie schlang sofort drauf los, weswegen ich ihr versicherte, dass sie den Rest haben könnte. Ich würde mich sobald die Vogeldame schlafen würde ein wenig an ihren Träumen vergreifen, wobei ich noch nicht wusste, ob ich ihr gute oder schlechte Vision in den Kopf setzte. Natürlich war es eigentlich keine Frage der Person, die mir vor kurzem das Leben gerettet hatte, gute Träume zu schenken, aber ihre Dickköpfigkeit und mein Drang mich dafür zu rächen - ich brauchte wirklich Hilfe meine dunkle Seite wieder besser in den Griff zu bekommen - sprachen dagegen. Zuerst konnte ich allerdings sehen, wie sie noch mehr Salz in die Wunde von Xareon streute indem sie anfing davon zu schwärmen, wie gut die Salami doch schmeckte und dass es wirklich schade ist, dass er nie wieder sowas essen könnte. Etwas später setzte sie sogar noch einen drauf und fragte nach einem Lagerfeuer, welches unseren wässrigen Freund wohl vaporisieren würde, wenn er der lodernden Flamme zu nahe käme. Auch der Gedanke des Holzsammelns wirkte lächerlich, da Xareon das trockene Holz einfach nassmachen würde. Auf der anderen Seite war ich immer noch erschöpft vom Blutverlust, da ich nicht mal über diese Situation lachen konnte. "Ich denke es ist klar, wer hier das Holz sammelt und ein schönes Feuerchen macht, oder nicht?"
Während die Elster unterwegs war, würde ich mein Gepäck zusammenpacken, mir etwas frisches, weniger nach Banditenschweiß müffelndes anziehen und mich bereit für die Nacht machen. Ich konnte es gar nicht erwarten Einblick in die Gedankenwelt der Harpyie zu bekommen und konnte nur hoffen, dass der Herr Pukínn das Szenario stillschweigend betrachten und kein Alarm machen würde.
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BeitragThema: Re: Küstenregion um Adenisos   Mo Aug 25, 2014 8:10 pm

Ich hatte wenig darüber nachgedacht, dass der Pukinn nicht sonderlich die Hitze mag und wohl kaum trockenes Feuerholz sammeln könnte, da es selbstverständlich nass werden würde, doch die Blicke der anderen und auch die sarkastische Reaktion von Xareon machten mir deutlich, dass ich selber wohl diese Aufgabe mir aufbrummte. Izabel konnte man wohl kaum darum bitten in ihrem Zustand. Sie sollte wirklich liegen bleiben.

Ich nickte den beiden zu und sagte noch:

>>Dan bis gleich, ich sammel ein paar Gehölzer, Äste und andere brauchbaren Materialien und komme dann wieder.<<

Ich schwang die Flügel und verschwand in dem wald zurück. Die Sicht war fast null und hier etwas zu finden, war schon gar ein Wunder, dennoch suchte ich nach perfekten Materialien für ein herrliches Lagerfeuer. Anders als der Wassergeist, bestand die Albin und ich immerhin noch aus Fleisch und Blut und wir benötigen Wärme, so ist zumindest mein Gedanke.

Das Lagerfeuer, wird doch den Wassergeist nicht völlig zum schmelzen bringen oder?

ich war in der Hinsicht doch etwas skeptisch, ob das Lagerfeuer nicht zu viel des Guten ist, doch konnten Izabel und ich wohl kaum in der Nacht darauf verzichten... oder?

Ich weiß ja kaum etwas wirklich über die Lebensweise der Albin. benötigen sie wirklich die Wärme, wobei, so verletzlich wie sie sind, bin ich mir da schon ziemlich sicher.

Ich blieb gut eine Stunde vor und kam nun wieder zurück geflogen. Wieder angekommen im lager, scharte ich noch ein paar steine zusammen um das brennende Material in der Mitte ein zu schließen.

>>Jetzt brauchen wir nur noch ein feuer... ich glaube ich habe noch ein paar Zundersteine im Gepäck.<<

Ich wühlte in einer der kleineren Kisten und fand auch noch ein Paar.

Über das feuer, einige male zusamen geschlagen und gerieben, entstand ein Funke, der langsam in dem Gehölze zu einer Flamme wurde. Mit meinen Flügeln, fächerte ich dem ganzen Sauerstoff zu, so das es ordentlich brennen würde.

>>Leider habe ich nicht mehr Holz gefunden für ein Lagerfeuer. ich hoffe es reicht für ein bis zwei Stunden.<<

Eine leicht trauernde Miene machte sich breit in meinem Gesicht.
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Küstenregion um Adenisos
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