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 Küstenregion um Adenisos

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AutorNachricht
Xareon
Pukínn
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BeitragThema: Küstenregion um Adenisos   Fr Apr 25, 2014 7:32 pm

Ein sich weit erstreckendes Küstengebiet. Dort wo es ans Wasser grenzt treffen überall vereinzelte, scharfe Kliffs, die sich jedoch kaum ins Meer hinaus strecken, aufeinander. Mit einer Tiefe von fast 10 Metern, sollte man sich besser nicht zu nah an die Küste wagen, denn einen Aufprall, auf den Steinen, würde nicht jeder überleben.
Es herrscht meist ein regelmäßiger Wellengang, der jedoch hart genug immer wieder gegen die Gesteinwand prallt. Der Wind nimmt zu umso näher man sich ans Meer begibt, reicht jedoch nicht aus, um sich denn Wellengang zu eigen zu machen. Regen fällt hier häufig, jedoch nicht stark.
An sich wagen sich nicht viele in diese gefährlichen Küsten, dennoch verschlägt es ab und an Wesen hieher.
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Xareon
Pukínn
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BeitragThema: Re: Küstenregion um Adenisos   Fr Apr 25, 2014 7:47 pm

First Post

Ich schlenderte, wie so oft an den gefährlichen Küsten des Meeres entlang, ich wusste nicht einmal wirklich wo ich mich befand. Aber das war mir auch recht egal. Selbst ich, ein sehr Kontaktfreudiges Wesen, brauchte auch mal ein wenig Ruhe. Die Sonne schien ziemlich stark auf meinen Körper hinab, jedoch glich der starke, kühle Wind dies wieder aus. Für gewöhnlich mied ich sehr heiße Orte, aber ich selbst wenn der Wind aufhören würde, könnte ich schnell zurück zum Meer, also hatte ich keinerlei Befürchtungen. Ich setze mich an den Rand das Kliffs, auch hier interessierte es mich nicht wirklich, ob ich herunter fallen würde oder nicht, ich konnte mich heilen. Wobei mir sowas nicht passieren würde, wenn überhaupt würde ich von selber wieder hinein springen, als Kugel, in dieser Form war ich so klein und flink, dass ich mich einfach von der Felsmauer abstoßen könnte.
Ich spürte wie der Wind meine Haare zum tropfen brachte und wie diese langsam wieder auf meinen Körper fielen. Es war wirklich ein einmaliges Gefühl, als Mensch hätte mich dies wohl ziemlich gestört, aber so perlten sie nicht an mir ab, sondern wurden wieder ein Teil von mir und verschmolzen mit meinen Schultern oder mit meinem Nacken. Ich schloss die Augen und genoss diese Idylle und diese Stille.
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Izabel

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BeitragThema: Re: Küstenregion um Adenisos   Sa Apr 26, 2014 2:44 am

Schon lange war ich unterwegs, aber vergebens. Seitdem ich vor ein paar Monaten den Gestaltwandler Fenrir in einer überwucherten Kirche getroffen und interviewt hatte, gab sich mir keine Chance jemanden interessantes ausfindig zu machen. Natürlich begegneten mir hier und da ein paar Dörfer oder sogar Städte, die mit Menschen nur so gefüllt waren, aber die wahrlich interessanten Wesen, die mir für meine Schriften noch fehlten, hielten sich versteckt. Dennoch wanderte ich voller Hoffnungen weiter. Ich wanderte und wanderte bis ich schließlich die Grenzen meiner Möglichkeiten - den offenen Ozean - erreichte. Still und nachdenklich setzte ich mich in den Sand und legte den Rucksack, der Proviant und ein wenig Kleidung beinhaltete beiseite. Ich wollte zuerst meine Füße in das Meer hinausstrecken, aber es war irgendwie kalt und der Strand war kurz und endete in einer steilen Klippe. Generell waren die Felsen hier spitz und scharfkantig, was den Gedanken barfuß zu laufen irgendwie zur Nichte machte. Ich saß also nur da und reflektierte über die bisher ziemlich erfolglose Reise und plante gedanklich mein weiteres Vorgehen. Da ich direkt aus dem Landinneren kam, hielt ich es vorerst für unsinnig wieder vom Meer weg zu laufen und beschloss dem Küstenstreifen zu folgen. Dabei genoss ich stets die salzige Meeresluft und das hypnotisierende Rauschen der Wellen. Die Natur hatte es wahrlich drauf einen zu beruhigen.
Doch dann lag auf einmal etwas Merkwürdiges in der Luft. Es roch schwach nach Träumen und mein Instinkt wurde sofort geweckt. Bei genauerem Betrachten fiel mir auf, dass es kein wirklicher Traum war - die Person schlief nicht. Lediglich ein Tagtraum vermochte es diesen Duft zu versprühen, was mich natürlich wieder ein wenig traurig stimmte, da ich einerseits seit längerem nichts Albisches zu essen hatte und andererseits Tagträume nicht essbar waren. Die meisten Alben würden dies wahrscheinlich gar nicht mal wahrnehmen, dachte ich mir kurzzeitig, während ich dem Duftschleier folgte. Er trieb mich bis auf eine erhöhte Klippe hinauf und ich lächelte freudig erregt und sprach: "Guten Tag, fremde Gestalt. Was verschlägt ein...", ich zögerte, weil mein Gedächnis mich im Unklaren ließ, mit was ich es genau zu tun hatte. "...Irrlicht (?) in diese abgelegene Gegend?" Was auch immer da auf der Klippe hockte, war jedenfalls nichts Alltägliches und damit sehr interessant für mich - die Albin mit journalistischen Ambitionen.
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Xareon
Pukínn
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BeitragThema: Re: Küstenregion um Adenisos   Sa Apr 26, 2014 2:43 pm

Ich erschrak, als mich etwas von hinten ansprach. Und beinah wäre ich wirklich von der Klippe gefallen, jedoch konnte ich mein Gleichgewicht schnell wieder finden. Welch Ironie, hatte ich nicht gerade eben noch behauptet, so etwas würde mir nie passieren. Jedoch klang das Wesen, was mich ansprach nicht böse, im Gegenteil es klang sogar irgendwie interessiert. Ich sah mich um, erkannte jedoch erst nur vage eine Gestalt, da ich meinem Kopf nicht so weit drehen konnte. Aber es war auf jeden Fall eine Frau, das würde sogar ein Blinder erkennen, so wie sie ihre Reize ausübte.
Ich zwang mich dazu aufzustehen und ihr direkt in die Augen sehen zu können, denn irgendwie war es schon unhöflich, wenn ich sie jetzt nur von der Seite anreden würde. Ihn ihre gelb erstrahlenden Augen blickend sagte ich: "Ein Irrlicht bin ich nicht, eher ein Pukínn. Und unter diesen Umständen... sollte ich eher Fragen... was sie ihn so eine abgelegene Gegend bestellt." Es viel mir schwer höflich mit anderen zu reden, weshalb eine kurze Gedankenpause, mir nur zu gut kam. Nun widmete ich mich allerdings dem Aussehen der Gestalt. Die wohl eine Art Dämon sein musste, immerhin zierten ihren Kopf, große gebogene Hörner. Aber ein so freundlicher Dämon? Na ja, ich war auch nicht gerade ein Ebenbild, der Eigenschaften, meiner Rasse aber solch höfliche Dämonen sind trotzdem eine wahre Rarität. Jedoch machte es mich auch irgendwie froh, es brachte mich einen kleinen Schritt näher daran, andere Wesen kennen zulernen.
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BeitragThema: Re: Küstenregion um Adenisos   So Apr 27, 2014 10:45 am

Das Geistwesen, das sich nicht als Irrlicht herausstellte, schien genauso überrascht von diesem Treffen, wie ich und korrigierte mich: Es war ein Pukínn! Das war mindestens ebenso interessant, da die Geister dieser Welt selten anzutreffen waren und spätestens seit dem Waldschelm von vor mehreren hundert Jahren für mich einen üblen Beigeschmack hatten. Jedoch wusste ich nun, wie ich mich ihnen gegenüber verhalten musste und war sicher, dass ich sicher nicht schwimmen gehen würde mit meinem fremden Freund.
"Ah, Pukínn, tut mir leid! Mein Wissen über euch Geistwesen ist tatsächlich sehr lückenhaft, aber ich hoffe, dass sich das im Laufe dieses Gesprächs ändern wird." Ich lächelte freundlich und näherte mich ein paar Schritte. "Ich bin Izabel, eine Albin, die sich sehr für die Rassen dieser Welt interessiert. Ich bin so eine Art Historikerin, wie Elegitos, falls du ihn kennst... Leider ohne Helfer und eine eigene Bibliothek." Ich setzte mich im Abstand von circa zwei Metern auf einen der weniger spitzen Felsen und reflektierte schnell, was ich da eigentlich vor mir hatte. Es war ein junger Mann, wobei sein wahres Alter nicht seinem Aussehen entsprechen musste, der eine Metapher für das Wasser selbst war. Es tropfte stets von Körperteilen oder Haaren hinunter, Wellen schienen über seinen Körper zu wandern und insgesamt sah er aus wie die Mischung aus vielen verschiedenen Gewässern. Ich wusste, dass er ein Geist war und nun, da er sich als Pukínn vorstellte, hatte ich auch die Gewissheit, dass er dem Wasser zugetan war. Wahrscheinlich war er ertrunken hier am Meer, aber das musste ich noch bestätigen.
"Stör ich dich eigentlich gerade bei etwas?"
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Xareon
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BeitragThema: Re: Küstenregion um Adenisos   So Apr 27, 2014 7:14 pm

Ihr Wissen sollte sich nach diesem Gespräch steigern? Was sie wohl von mir wollte, eigentlich war es mir ja nur recht, ich war nicht wie die anderen meiner Artgenossen und versteckte mich ihm Meer, um einer trostlosen Bürde zu folgen. Was hätte ich überhaupt davon? Immerzu nur andere Menschen umbringen, zu welchem Preis, einfach aus Spaß? Nein, ich hatte mich von ihnen abgewandt. Um Leuten zu zeigen, dass nicht alle 'bösen' Geister nur aus Rache handelten.
Izabel hieß sie also und sie war eine Albin... ich hatte schon mal davon gehört, konnte mir gerade jedoch nicht zusammenreimen was diese Rasse war. Während ich mein Gedächtnis durchkämmte fuhr sie fort und sagte, dass sie sich für die Rassen dieser Welt interessieren würde. Also auch für mich. "Ähh... ich bin Xareon und sie interessieren sich wirklich für mich? Es gibt eigentlich nicht viele Wesen... die sich in meine Nähe trauen." verwundert sah ich sie an, setze mich dann allerdings wieder hin. Genau wie sie, allerdings doch schon ein gutes Stück entfernt. Ganz traute sie mir wohl doch nicht. Aber das konnte man auch niemandem verkennen. Die Gräueltaten die mein Volk begann wahren mit Sicherheit auch nicht ohne.
Mein Blick wanderte wieder auf das Meer hinaus, während sie mich unentwegt ansah, für mich war es normal. Aber für solche Wesen wie sie, sollte es wohl ziemlich interessant sein, meinen Körper aus der Nähe sehen zu können, immerhin waren Gewässer vielfältig und immer schön anzusehen, zumindest war das meine Meinung. "Nein sie stören mich nicht, ich habe gerade nichts zu tun, na ja eigentlich habe ich nie etwas zu tun..."

Ich würde sagen du bist noch einmal dran und dann stößt auch Edana zu uns^^
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Izabel

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BeitragThema: Re: Küstenregion um Adenisos   So Apr 27, 2014 8:47 pm

Xareon - so der Name des Pukínn - schien mir gegenüber recht offen und war sogar erstaunt, dass ich mich für ihn interessierte. Wer hätte gedacht, dass man am Ende der Welt einen so willigen Gesprächspartner mit so interessantem Hintergrund findet? Während ich also meine Schriftrolle und das kleine Tintenfässchen rausholte und auf einem geeigneten Stein positionierte, antwortete ich ihm: "Natürlich interessiere ich mich für dich. Es gibt einfach soviele Kriege die geführt werden, weil sich Rassen nicht ganz koscher sind. Freundschaften zerbrechen oder kommen gar nicht erst zustande. Kinder weinen, wenn sie einen auf der Straße sehen, etc. etc.. Um sowas zu verhindern braucht es einfach Aufklärung, es braucht Wissen und ich versuche ebendies zu liefern, damit wir alle friedvoller zusammenleben können. Es gibt nämlich auch nicht viele Wesen, die sich in meine Nähe trauen, weißt du..." Ich zwinkerte ihm kurz zu und notierte mir die ersten Sachen. Name, Rasse und Äußerlichkeiten waren schnell niedergeschrieben, also begann ich das Fragen. "Wie wird man zu einem Pukínn und was ist eigentlich euer Ziel? Stimmt es, dass ihr Leute ins Wasser lockt, damit diese ertrinken? Wenn ja, warum?" Erwartungsvoll starrte ich ihn an und ließ mich von den Wellen, die über seinen Körper liefen, hypnotisieren.
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Edana
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BeitragThema: Re: Küstenregion um Adenisos   So Apr 27, 2014 10:45 pm

Ich flog nun schon fast 8 Stunden ohne Pause über das Meer. Am Ende meiner Kräfte war sie bisher noch nicht, dennoch sehne ich mich nach einer Pause.
Ich kam aus Chalkat, einem Dorf aus Galan 'Den. Es ist ein schönes Dorf, welches mir erfreulicher weise 15 Galladen einbrachte. Reich bin ich bei weiten nicht, aber schlecht verdienen tut ich sicher auch nicht.
Endlich erblicke ich in nicht all zu großer Ferne ein Kliff, gefolgt von Landmasse. Es ist die Fortsetzung zum Kontinent Galan 'Den und meine Möglichkeit eine Pause zu machen.
Die Augen auf dem Rücken geworfen, betrachte ich das Gepäck, welches ich bei mir führe. Neue Wahre habe ich in Chalkat erhalten, so wie auch ein Botengang im Auftrag nach Adenisos. Eine Händlerin ist in solchen Dingen zuverlässiger als jegliche Botenträger. Sie kosten meist unzählig viel Gelladen und sind in ihrer Arbeit schlampig. Sollte man sie hinzu überfallen, so sind sie meistens auch noch ohen jegliche Abwehr, geschweige der Fähigkeit sich zu Verteidigen im klaren und geben alles her was man von ihnen verlangt. Belohnt werden sied an mit einem schnellen Tod. Händler sidn da anders. Kräftiger, Zielsicher und wie strahlen deutlich Autorität aus!

Nun bin ich endlich über das Landstück angekommen und dies bedeutet zur Landung ansetzen. Dies ist nur dann schwierig, wen ich sperriges oder sehr schweres Gepäck bei mir führe, was dieses mal beides nicht zutrifft. Verringert durch Flügelschläge, gleite ich viel mehr Richtung Boden oder auch schweben genannt. Nur noch wenige Meter vom Boden entfernt, merke ich, dass ich nicht die einzige Person hier bin. Da waren noch zwei Personen anwesend. Dies ist jedoch nicht mein Behagen gerade, wer dort steht. Sicher, sie würden mir eventuell Galladen einbringen, aber erst ein mal pausieren.

Auf dem Boden angelangt, warf ich so gleich das Gepäck vom Rücken, warf eben jenes zu Boden und sortierte die Taschen und Kisten und befestige diese an einem nah gelegenen Felsen, der aus dem Boden stach. Der Blick wanderte noch ein mal zu den beiden Personen.

>>häää. Ein Dämon und ein Geistwesen. Na super, als wen die mir etwas abkaufen würden. Obwohl, Waffen für Dämonen habe ich glaube in einer Kiste dabei.<<

Ich setze mich auf einem der Felsen die etwas gemütlicher aussehen und beobachte die beiden Personen, nicht dass doch noch etwas passiert. Der Wind der immer wieder mir durch die Haare weht, war sehr erfrischend und erleichtert mir sogleich die Erholung, auch wen es schwer ist, sich zu erholen, wen man auf sich acht geben muss, da etwas vor einem ist, was mir gefährlich werden könnte.


Zuletzt von Edana am So Nov 16, 2014 6:21 pm bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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Xareon
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BeitragThema: Re: Küstenregion um Adenisos   Mo Apr 28, 2014 12:58 pm

Izabel griff in ihre Tasche und zog eine Schriftrolle mit einem kleinen Tintenfass heraus, dann begann sie zu schreiben. Ich wusste nicht was sie schrieb und selber konnte ich es auch nicht, wie sollte ich auch, ich könnte einen Buchstaben schreiben, ehe mir die Feder wieder aus den Händen rutschen würde. Sie hingegen schrieb mit einer beeindruckenden Geschwindigkeit, sie musste sowas wohl öfter machen. Doch gerade als ich es fragen wollte, redete sie auch schon drauf los und das was sie sagte, war wie als... stünde ein wirklich intelligentes Wesen vor mir. Sie wollte Erfahrungen über Rassen sammeln, damit Menschen sie besser verstehen. "Ich habe genau das selbe Ziel..." ließ ich mit noch größerer Verwunderung los "Allerdings läuft es bei mir nicht wirklich gut." führte ich den Satz fort.
Nun wusste ich auch was sie da schrieb und konnte die Frage die sie mir nun stellte gewissenhaft beantworten. "Wie ich entstanden bin, weiß ich selbst nicht. Aber die Vermutung das ich ertrunken bin liegt nahe, denn ich wachte am Ufer Vemér-Ins auf." ich machte eine kurze Pause und sah nachdenklich auf das Meer hinaus. "Zu deiner zweiten Frage, ja... leider. Ob es ein Ziel hat weiß ich nicht, jedenfalls habe ich es nie verstanden, sie machen es einfach. Einige aus Rache, andere einfach aus Spaß. Na ja und ich hielt dieses total sinnlose Gemetzel einfach nicht mehr aus, du solltest froh sein, nicht auf einen meiner Artgenossen gestoßen zu sein. Die sind nicht so redselig wie ich"
Nun erhaschte etwas anderes meine Aufmerksamkeit, es war eine Art Vogel, der gerade über das Meer kam, zu Anfang sah er noch nicht sehr spektakulär aus, doch umso näher er kam, desto mehr erkannte man. Bis es dann ein paar Meter über unseren Köpfen hinweg flog und sich mehrere Meter von uns entfernt platzierte. Es war eine Harpyie, das erkannte man sofort. Sie legte mehrere Gepäckstücke auf den Boden und setze sich dann hin. Uns beobachtend. Gefährlich schien sie nicht zu sein, deshalb war es mir auch herzlich egal, ob sie da saß oder nicht. Aber vielleicht wäre sie ja für Izabel auch nützlich. Harpyien traten definitiv häufiger auf als Pukínn, aber wenn man schon so ein Glück hatte. Warum sollte man es nicht ausnutzen?
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BeitragThema: Re: Küstenregion um Adenisos   Mo Apr 28, 2014 6:08 pm

"Siehst du,", sagte ich, "wenn eine über 2000 Jahre alte Albin und ein Pukínn das selbe Ziel haben, dann ist das wohl ein sehr gutes Indiz dafür, dass unser Vorhaben richtig ist. Und mach dir nichts drauß, bei mir läuft es auch nicht so rund." Flink ließ ich die Feder noch einmal ins Tintenglas gleiten bevor ich weiter redete. "Ich denke Menschen haben es in dieser Welt am leichtesten, aber gleichzeitig kaum Zeit auf Erden... Wie alt bist du eigentlich?"
Diese Geister waren schon sehr faszinierend und leider auch sehr selten, was mich kaum ein Blick vom Papier nehmen ließ. Daher bemerkte ich auch anfangs nicht die Harpyie, die zu dieser Zeit über unsere Köpfe hinweg flog. Meine Aufmerksamkeit galt gerade voll und ganz meinem Gesprächspartner, also plapperte ich einfach weiter bis ich mir mal eine Sekunde Zeit nahm und seinem Blick folgte. Dort hinten war etwas und jetzt, wo ich mir Gedanken drüber machte, meinte ich ein Geräusch gehört zu haben vor nicht allzu langer Zeit. Und tatsächlich, da saß ein Wesen, um genauer zu sein eine Harpyie, auf einem Felsen und genoss die Seeluft. Monate des Wanderns ohne eine interessante Gesprächsperson und auf einmal befanden sich gleich zwei davon am abgelegensten Teil dieser Welt. "Hallo!", rief ich ihr zu, in der Hoffnung, dass meine Stimme nicht im Rauschen der Wellen unterging und blickte wieder auf mein Papier, während ich den Pukínn fragte: "Hast du denn niemals nach deiner Leiche gesucht als Wassergeist?"
Immer mal wieder huschte mein Blick zur Vogelfrau, um zu gucken, ob sie der Konversation beiwohnen wollte.
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Edana
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BeitragThema: Re: Küstenregion um Adenisos   Mo Apr 28, 2014 9:02 pm

Der Blick des Geisterwesen wanderte immer wieder zu mir herüber. Man könnte dies ja schon fast Belästigung nennen. Nun gut. Diese beiden Wesen waren vor mir hier, aber es ist ja auch nicht so als wen ihnen die Welt gehört. Soll ich mal zu ihnen herüber gehen? Ich weis ja nicht. Dies sind eigentlich wesen die nichts gutes im Schilde führen.

Es dauerte jedoch nicht lange und das Dämonenwesen schaute auch immer wieder herüber bis sie plötzlich ein ,,Hallo" mir entgegen warf. Jetzt wollten sie sogar schon freundlich wirken. Was geht hier vor sich? Seufzent schwang ich mich mit einem Schwung vom Felsen, lande auf meine Klauenartige Füße und richte mich auf. Eine Böe kam aus Osten, dies bedeutet das gutes Wetter in Anmarsch ist. Der Wind fegte über dem Kliff hinweg und brauste durch meinem Haar.

Schritt für Schritt kam ich den beiden Personen näher um der Sache auf dem Grund zu gehen, was sie nun von mir wollten? Eventuell kannten sie mich ja auch schon? Händler sind ja nun immerhin nicht unbekannt. wen man sich überall und nirgends aufhält, kommt ein gewisser Bekanntheitsgrad zu Stande. Nur wenige Schritte vor den beiden, blieb ich stehen und hielt somit ein Sicherheitsabstand für mich ein.

>>Hallo?<<

Weniger eine Begrüßung, mehr eine Frage dessen, was man von mir will, gab ich als Laut von mir.

>>Kann ich eventuell behilflich sein? Ich denke ich habe die richtigen Waren dabei!<<

Zielstrebig und selbst sicher wie immer. Wer kennt mich schon anders? Verkaufen ist immerhin das was ich am besten kann. Eventuell gibt es ja eine besondere Ware die ich an den beiden auch los werde. Waffen für die Dämonin oder Ausrüstung allgemein und für den geist unterschiedliche magische Artefakte. Zwar über der Bedeutung bin ich mir im unklaren, aber wer Magie beherrscht kann sicher mit ihnen etwas anfangen.

>>Braucht ihr eventuell Medizin oder Tränke oder doch Waffen und Ausrüstung oder welche Art von Ware schwirrt euch so vor?<<

Mit der Letzten und den Fragen davor belasse ich es erst ein mal, wer weiß welche Antworten ich erhalte. ich muss dafür vorbereitet sein, auch wen sie mich angreifen wollen.
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Xareon
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BeitragThema: Re: Küstenregion um Adenisos   Di Apr 29, 2014 9:09 pm

Da hatte sie eindeutig recht, Menschen hatten es wirklich am leichtesten. Keine Vorurteile, keine Schwierigkeiten. Dabei konnten sie nichts und waren gieriger als die meisten anderen Völker. Und wie Izabel schon sagte, mit die Wesen die am wenigsten Zeit hatten. "Ich bin 125 Jahre alt. Aber wir können ewig leben, solange wir nicht an Verletzungen sterben." antwortete ich. Denn Blick nicht von der Vogeldame abgewandt, sah sie auf, als Izabel ihr ein Hallo zu warf.  Dann stellte sie mir jedoch eine neue Frage "Nein, darauf bin ich nie gekommen... jetzt ist es wohl zu spät, selbst wenn es sie gäbe, wäre sie längst verwehst." nachdenklich betrachtete ich sie, sicherlich sind vielleicht schon einige auf diese Idee gekommen, aber ich nicht. Ich wüsste auch gar nicht was ich mit dieser Leiche anfangen sollte. Zurück konnte ich nicht und wer könnte schon wissen was der Anblick mit mir anstellen würde, was für Erinnerungen zurück kämen?
Die Harpyie kam näher und erzählte etwas von Waren? Ich verstand gar nichts, wollte sie mir etwa etwas andrehen? Na ja ich konnte es eh nicht gebrauchen, was wollte ich schon mit Waffen, sie monströs nicht einmal greifen können? Oder mit Tränken die ich nicht verdauen konnte? "Entschuldigung, aber ich kann nichts gebrauchen." sagte ich und versuchte dabei höfflich zu sein.
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BeitragThema: Re: Küstenregion um Adenisos   Mi Apr 30, 2014 11:26 am

Fleißig schrieb und schrieb ich, machte aber gleichzeitig einen vertikalen Strich, um das Blatt in Pukínn und Harpyie zu unterteilen. In einer der kurzen Schreibpausen ging ich die Namen der Götter durch, die für Geister, wie die Pukínn, verantwortlich sein könnte, denn oftmals stellte sich heraus, dass die Launen der Götter sowas zustande brachten. Aber es war unmöglich das Ganze irgendwie einzugrenzen, denn es könnte einerseits mit einem verzauberten/verfluchten Ort/Gegenstand zusammenhängen, der die Menschen am Leben hielt, wenn sie dort starben. Andererseits könnte es ein einfaches Nebenprodukt von Leben und Tod sein - eine Kuriosität oder Abnormalität, die alle paar Jahre mal auftritt. Vielleicht hatten sie auch einen Sinn und Zweck in dieser Welt, der irgendwie verloren ging, wie es bei den Alben der Fall war. Es war definitiv ein packendes Thema, also schrieb ich unter diese zu Papier gebrachte Gedanken: Recherche!
Nebenbei reagierte die Vogeldame wie gehofft auf das Grüßen und näherte sich wieder ein Stück der Gruppe. Ihrem offensiven Angebot nach zu schließen, war sie eine Händlerharpyie, die mit Sack und Pack durch die Gegend zog und keinen Handel abschlagen könnte. Diese Charaktereigenschaft machte es zwar manchmal schwer Informationen zu bekommen, aber dafür war es umso leichter ein wenig Smalltalk zu betreiben. Xareon hatte bereits abgelehnt, also war es an mir das Gespräch am Leben zu halten.
"Freut mich, dass du dich zu uns setzen willst, liebe Harpyie! Mein Name ist Izabel und ich würde mich noch mehr freuen deine Ware einmal in Augenschein nehmen zu können."
Jetzt würde sich herausstellen, wie naiv das Vogelfräulein sein würde und ob es sich gelohnt hat die Seite der Schriftrolle in zwei Spalten zu teilen. Insgeheim fragte ich mich, wohin dieses Dreiergespann wohl führen würde.
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BeitragThema: Re: Küstenregion um Adenisos   Mi Apr 30, 2014 11:06 pm

Na wunderbar, so zumindest war der Gedanke von mir.
Was will ich mit einem Wesen handeln, wen es nichts halten kann? Nicht nur das es nichts abkaufen möchte, es könnte ja nicht ein mal etwas kaufen. Galladen kann das Wesen ja schließlich nicht anfassen. Na super. Einfach nutzlos.

Plötzlich aber angesprochen von dem Dämonenweib, setze ich auch meine Aufmerksamkeit in ihrerer Richtung. Sie stellte sich als Izabel vor, die mich als liebe Harpyie angesprochen hat. Gut, ich bin eine Harpyie, aber liebe Harpyie... ist das nicht etwas geschleimt... wie dem auch sei.
Das wichtigste ist folgendes, sie ist gewillt zu Handeln!

Mit Galladensymbolen in den Augen, stelle ich mich den beiden erst ein mal vor.

>>Mein Name ist Edana. Ich bin eine Händlerin die auf ganz Idon Handelspartner besitzt und immer wieder nach neuen Ausschau hält. <<

Ich richte mein Augenmerk, nach einer kleinen Verbeugung, vor beiden Personen, an Izabel.

>>Meine Ware habe ich in meinen Kisten und Taschen gelagert. Selbst verständlich dürft ihr ein Blick in meinem Gepäck wagen. Ich kann euch auch meine Sortiments Liste aushändigen. Dort ist alles notiert, was ich bei mir führe. Diese liegt jedoch auch bei meinem Gepäck dabei.<<

Ich hob meinen linken Flügelarm und wies nach Süden, in der Richtung, wo ich mein Gepäck abgelegen habe. Jetzt muss ich mir nur überlegen, welche Ware ich den beiden am besten Andrehen könnte. Ein solch geschwätziges Weib, wie dieses Dämonenweib ist nicht kämpferisch, sie sucht eventuell eher Soziale Artikel. Eventuell Bücher oder Gemälde.
Was aber mach ich mit dem Wassergeist? ich habe nicht für ihm, eventuell ja doch. Lebensmittelfarbe, somit könnte man ihn in einer anderen Farbe erstrahlen lassen als nur Wasserblau.

Die Vorstellung, ein Wassergeist in einer roten Farbe zu sehen, wär sicher eine Interessante Geschichte die man anderen nur schwer erzählen könnte.

Ich wende mich noch ein mal dem Wassergeist zu.

>>Mögt ihr eventuell Lebensmittelfarbe haben? Diese könnten wir auch einsetzen um dein Aussehen eine neue Farbe zu verleihen.<<


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BeitragThema: Re: Küstenregion um Adenisos   Do Mai 01, 2014 6:30 pm

Izabel willigte ein die Waren der Harpyie zu begutachten. Man sah der gefiederten sofort an, wie sie Feuer und Flamme für die Albin wurde. Es wirkte fast als hätte sie eine Verkaufsucht entwickelt, oder vielleicht eher eine Geldsucht? Selbst jetzt wo ich schon abgelehnt hatte versuchte sie mir dennoch etwas anzudrehen, Lebensmittelfarbe!? Ich sollte meinen Körper verfärben... eigentlich ist diese Idee gar nicht so schlecht. Wenn da nicht das Problem wäre, sie ich es wieder weg bekommen würde. Außerdem hatte ich kein Geld, Pukínn mussten weder essen noch schlafen, ihre Heimat war das Meer, Waffen brauchten sie auch nicht, denn ihr ganzer Körper war eine einzige Waffe. Also wofür bräuchte ich bitte Geld? Ich würde es so wieso verlieren also wäre es bei jedem anderen Wesen besser aufgehoben als bei mir. "Nein, ich kann wirklich nichts gebrauchen, ich habe ja nicht einmal Geld." sagte ich mit leicht genervter Stimme.
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BeitragThema: Re: Küstenregion um Adenisos   Fr Mai 02, 2014 12:41 am

"Dann sei doch so freundlich und gib mir bitte die Sortimentsliste.", sagte ich und überschlug die Beine, um mich in eine angenehmere Sitzposition zu bringen. In meinen 2000 Jahren war mir eine solche Situation noch nicht untergekommen, aber vielleicht musste ich das Kaufargument nicht mal vortäuschen, da eine Harpyie, die Händler auf allen Kontinenten kennt, sogar etwas besonderes auf Lager haben könnte. Die Frage wäre dann nur, wie ich es bezahlen würde, da mein Geld gerade kaum für ein belegtes Brot reichte. Gott sei dank hatte ich noch andere Fähigkeiten mit denen ich einen Tausch interessant machen könnte.

Dies war ganz und gar nicht gut! Während die Edana mir praktisch wie ein Spatz aus der Hand fraß, schien Xareon von den Handelsambitionen eher genervt zu sein. Die Idee mit der Lebensmittelfarbe war zwar kreativ, aber wenig ansprechend für jemanden, der sowieso kein Geld am Mann hatte. Es musste eine Qual sein mit seiner eigenen Umgebung sogut wie keine Interaktion mehr durchführen zu können und gerade für mich - eine sehr körperbetonte Albin - war das einfach keine Art zu existieren. Lieber würde ich ins ewige Todesschwarz eintauchen und nie wieder zurückkommen. Xareons ablehnende Haltug war also mehr als nur verständlich. Ich versuchte ihn wieder etwas ins Gespräch einzubauen indem ich ihn auf unser gemeinsames Ziel hinwies.
"Sagmal Xareon, was würdest du eigentlich tun, um dem Rassenverständnis entgegenzukommen? Ich sagte ja schon, dass ich alles niederschreibe und vorhabe über die Aufklärung ein besseres Verständnis zu erzeugen. Wie hast du das vor?" Das war tatsächlich eine gute Frage, da er ans Meer gebunden schien und nicht in der Lage war zu schreiben.
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BeitragThema: Re: Küstenregion um Adenisos   Sa Mai 03, 2014 8:40 pm

Ich war leicht enttäuscht, dass der Wassergeist meine Handelsversuche ablehnt, doch wie sollte er schon bezahlen ohne Geld? Um etwas festhalten zu können, müsste sein Körper ein höheren Festigkeitsgrad aufweisen.

>> Nun gut, wen ich eine Lösung für euer Problem gefunden habe, melde ich mich noch ein mal. <<

Die Flügel ausgebreitet hob ich kurz ab um bei meinen Waren wieder zu landen. Unversehrt, steht alles noch so wie ich es hinterlassen habe. SAollet etwas passieren würde ich es ja sehen, den immerhin sind diese Kisten nicht weit von mir entfernt.

So hol ich ein Bogen Papier aus c.a. vier bis fünf Blatt welches der Sortimentsschein war und ich bring ein einfachen leeren Schreibblock mit.

Wieder vor Ort, vor den beiden wesen gelandet, gebe ich Izabel den Bogen mit der Sortimentsübersicht in die Hand.

Überwiegend ist dort eine Listung von Waffen, Plüschtieren, Komponenten aller Art, Nahrung und wenige besondere Gegenstände.

>> Ich hoffe du findest etwas. Wen du fragen hast dann sag ruhig bescheid. Im übrigen, der Plüschdämon und die 500g Nüsse sind reserviert und gehen nach Adenisos. <<

Eine kleine Drehung und ich wende mich wieder dem Wassergeist zu.

>> Ich notier mir mal dein Problem, dann kann ich mir besser merken was ich noch zu beschaffen habe. Jede Händlerin brauch eine Kundenübersicht und was kann es schlimmeres geben als kein handel betreiben zu können? Ich denke Wünsche hat doch jeder mal? oder nicht? <<

Ich schreibe ein paar kurze Worte auf dem Block um mich bei Erinnerung zu halten. Dan wende ich mich wieder dem geist zu.

>> Welchen Namen darf ich den notieren? Keine Sorge, dass ich kein Witz, meine Kunden sind mir sehr wichtig. <<
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BeitragThema: Re: Küstenregion um Adenisos   Di Mai 06, 2014 12:40 pm

Die Harpyie flog nach Izabels Aufforderung wieder zu ihren Waren zurück und brachte eine Liste mit all ihren Sachen zurück. Bevor Izabel sie jedoch nahm, wendete sie sich mir zu und fragte mich was ich denn gerne tun würde um das Rassenverständnis zu vergrößern. Ich wusste natürlich genau, was ich machen wollte, jedoch wie sollte ich es in Worte fassen? "Ich habe mehrmals versucht, meine Artgenossen dazu zu überreden ihre Fähigkeit nicht nur für sich selber zu benutzen. Sondern auch für andere. Immerhin können wir jegliche Fleischwunden heilen, dass sollte man doch nicht einfach so verschwenden, oder?!" Dies war nur einer von vielen Gründen, doch die Harpyie brach erneut das Wort. Sie wollte sich mein Problem notieren, um vielleicht doch irgendwann mit mir zu handeln. Sie war wirklich hartnäckig, aber in ihrem Beruf war diese Eigenschaft gewiss nichts schlechtes. Nun fragte sie mich nach meinem Namen und meinte ich wäre schon ein Kunde von ihr, sie ließ wirklich nicht locker, aber da ich nicht drumrum kommen würde antwortete ich ihr. "Xareon..."
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BeitragThema: Re: Küstenregion um Adenisos   Mo Mai 12, 2014 4:41 pm

Es war witzig die Harypie rumhüpfen zu sehen, wie sie sich von Stein zu Stein bewegte und dabei tatsächlich sehr einem Vogel glich. Würde sie es wohl als Rassismus auffassen, wenn ich sie fragen würde, ob sie Brotkrumen mochte? Meine eigenen Gedanken brachten mich zum schmunzeln und so kam es, dass ich nichts weiteres sagte bis die Vogeldame sich davon machte, um die Liste zu holen. Ich nutze die Zeit und verfolgte aufmerksam der Konversation mit Xareon, die ich ebenfalls am laufen hatte. Er erzählte mir von den Heilfähigkeiten und ich stimmte ihm vollkommen zu. Ich kannte das Gefühl der Ablehnung, obwohl man eine nützliche Fähigkeit besaß, nur zu gut. Und kaum notierten meine flinken Hände alles, erreichte Edana uns auch schon wieder. Sie hatte eine Liste mit allerhand Gegenständen drauf, aber abgesehen von einem sehr alten Buch, das ich sowieso nicht bezahlen konnte, war für mich nichts von Interesse. Dennoch ließ ich mir Zeit und blickte aufmerksam Gegenstand für Gegenstand durch. Edana log nicht als sie sagte, dass sie alles handeln würde und da kam mir eine Idee. Ich wollte sehen wie sehr ihr Trieb Geld zu machen ausgeprägt war, also stand ich in aller Ruhe auf und reichte ihr die Liste zurück. Dabei sagte ich folgendes: "Es tut mir leid, aber ich bin nicht in der Lage dich für das zu bezahlen, was mich interessiert, weswegen ich dir einen Tauschhandel vorschlage, Ok?" Für einen Bruchteil einer Sekunde pausierte ich, um an Edanas Augen Interesse ablesen zu können, bevor ich einen weiteren Schritt auf sie zu machte. "Ich nehme dir all deine Albträume", ohne den Blickkontakt zu verlieren suchten meine Finger nach ihrem Arm, den ich dann kurz vor dem Federansatz berührte, "und gebe dir einen perfekten Traum - wenn auch nur für ein paar Stunden." Ihre Haut war weich und die Federn glänzend und schön, weswegen ich beschloss mein Angebot noch ein wenig zu verändern bevor ich die Vogeldame zu Wort kommen ließ. "Oh, und ich hätte auch gern ein paar deiner Federn, wenn es dich nicht stört. Die sind wirklich sehr schön."
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Edana
Harpyie
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BeitragThema: Re: Küstenregion um Adenisos   Fr Mai 16, 2014 9:38 pm

Xareon, auch kein häufiger Name. Schnell notiert, war meine Aufmerksamkeit wieder Izabel gewidmet, doch diese schlug ein Gegenhandel vor.

Respekt, einer Händlerin einen Handel vorzuschlagen. So etwas traut sich nicht jeder.

Für meine Ware, würde sie mir kein Geld aushändigen, sondern mir meine Alpträume entfernen in dem sie diese auffrisst. Nun war eines klar. Es handelt sich hier bei um keinen Dämon sondern um ein Albae. Eine Traumfresserin stand vor mir. Ihr Angebot verlängerte sich jedoch noch. Doch um ehrlich zu sein, wollte ich schon jetzt nichts mehr hören. Dafür war ich schon zu entnervt. Träume, ich meine Träume? Das ist Alttags bla bla. Was will sie damit?

Sie schlug vor, mir für wenige Stunden ein schönen Traum dafür zu bescheren. Eigentlich wollte ich gerade etwas zu diesem Vorschlag sagen, doch ich wurde unterbrochen mit einer weiteren Bitte die meine Laune nicht wirklich wieder anhob.

Nun möchte sie auch noch einer meiner federn haben. Ich habe nichts dagegen. Ich habe schon vielen eine Feder von mir aushändigen müssen, aber nach einem solchen Handelsvorschlag?

>>Aber sonst geht es noch?<<

Ich bin am kochen und der gereizte Gesichtsausdruck strahlte schon fast ein echten Dämonen aus.

>>Entweder du kaufst mit Geld oder vergiss es!<<

Eine kurze Pause brach Stille im Gespräch, jedoch nur kurz.

>>Ich bin eine Händlerin. Ich lebe vom Handel. Was habe ich davon wen du mir Träume bescherst? Kann ich mit Träumen essen kaufen oder allgemein Nahrung? Kann ich damit überleben? Wohl kaum!<<

ich setze ein Schritt voraus, um dicht vor der Albae zu stehen.

>>Komm mal in der Realität zurück. Du lebst ein wenig zu sehr in deiner Traumwelt.<<

Also wirklich. Wie kann man nur ein solch hirnrissigen Handel vorschlagen? Ich hätte sogar etwas geschenkt wen sie ein kleines Geschenk gewollt hätte, aber solch ein Handelsvorschlag ist ja un er hört.

Ich beruhigte mich jedoch wieder und mache den beiden selber einen Vorschlag.

>>Hört aber mal zu. Wen ihr Ware wollt und nichts an Geld habt, dann kann ich euch vorschlagen für mich zu arbeiten.<<

Ein kleines Verschnaufen folgte und ich setze mich nun auf den Boden nieder.

>>Man sieht auf dieser Weise viel von der Welt. Ländereien, Völker unterschiedlichste Charakterzüge. Selbst verständlich aber, verdient ihr so auch euer eigenes Geld, aber natürlich nur ein teil, den ich würde den größten teil der Einnahmen erhalten, dass ist ja wohl selbst verständlich.<<

Ich schaue die beiden an.

>>Damit habe ich auch euch gemeint.<<

Meine Aufmerksamkeit war dem Wassergeist gewidmet.
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Xareon
Pukínn
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BeitragThema: Re: Küstenregion um Adenisos   Sa Mai 17, 2014 11:50 am

Ich wusste das es gemein war. Aber ich konnte mir bei diesem Handel, schon das Grinsen nicht mehr verkneifen, als dann aber Izabel von Edana ausgeschimpft wurde, konnte ich mich nicht mehr halten. Ich liebte Momente in dehnen andere fertig gemacht wurden einfach, auch wenn es eigentlich nicht zu meinen Absichten passte, aber man kann einen Pukínn wohl nicht komplett umkrempeln, und wenn man sein ganzes Leben nur unter, sich an Schadenfreude ergötzender Wesen aufhielt, wurde dies nur noch schwerer. Aber um ehrlich zu sein, will ich diese Eigenschaft auch gar nicht verlieren, irgendwie macht sie mich ja schon aus. Auch wenn sie üblich ist.
Nun meinte sie, das wir für sie arbeiten könnten. Doch ich fühlte mich nicht sonderlich angesprochen. Wie sollte ich ihr schon dabei helfen. Alles was ich tun könnte, wäre ihr einen Knopf an die Backe labern, aber wozu? Wahrscheinlich würde ich sie eh nur nerven und sobald Fremde kommen würden, würde sie jeder meiden, immerhin bin ich ja eine Bestie...
Aber dem schien nicht so als sie mich sogar direkt ansprach. "Und wie, sollte ich ihnen nun helfen?" Fragte ich auch wenn meine Laune gerade ein wenig anstieg, ein nicht Meerwesen wollte alles ernsten Hilfe von MIR?!
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Izabel

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BeitragThema: Re: Küstenregion um Adenisos   So Mai 18, 2014 12:46 pm

Erschrocken von der plötzlichen Standpauke lehnte ich mich weit zurück und zog meine Augenbrauen so hoch wie ich nur konnte. Die Harpyie machte klar, dass sie Wertsachen über ihr eigenes Wohl stellte. Vielleicht war sie auch einfach nur nicht in der Lage einzuschätzen, wie unglaublich erholend und schön Träume sein könnten, wenn sie speziell designed wurden. Als sie dann noch näher kam, um ihren Standpunkt klar zu machen, hörte ich die böse Albin in mir. Sie flüsterte in mein inneres Ohr: "Küss sie, verführ sie, schlaf mit ihr." Aber ich wusste wie ich damit umzugehen hatte. Es war nicht ungewöhnlich, dass mein Hunger Situationen wie diese ausnutzte, um mich zu beeinflussen, also verzog ich meine Lippen wieder zu diesem freundlichen Lächeln und ließ es über mich ergehen. Dann allerdings, als die Elster sich wieder beruhigt hatte, machte sie einen Vorschlag, der meiner Meinung nach genauso schlecht war, wie mein Vorschlag es in ihren Augen war. Sie bot an, das wir für sie arbeiteten...
"Wir sollen also für dich arbeiten, um die dann den größten Teil der Einnahmen an dich abzugeben, damit wir uns mit dem Geld dann Sachen kaufen können, die du uns verkaufst? Sehr clever, aber ich denke, dass ich dieses Angebot ausschlagen werde." Stattdessen beschloss ich mich wieder mehr meinem wässrigen Freund zu widmen, der aber ebenfalls von Edana beschlagnahmt wurde.
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Edana
Harpyie
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BeitragThema: Re: Küstenregion um Adenisos   Fr Mai 23, 2014 8:01 pm

Ich war über die Antwort der Albin nicht geschockt oder ähnlichem. Genau wie ich, war dies ebenso wahrscheinlich ein Handel, denn sie nicht sonderlich interessierte. Warum sollte sie, dann nicht ebenfalls so abfällig sich verhalten. Aber genau dieses Verhalten, erfüllt mich mit Neugier. Da ein solches Verhalten ein Zeichen für eine gute Händlerin ist.

>>Du kannst zwar nichts physisches in den Händen halten, dass hindert dich jedoch nicht daran zu reden oder doch?<<

So zumindest war dies die Ansprache von mir.

>>Während ich z.b. meine Verkaufsstelle aufrichte, kannst du dafür sorgen das wir beachtet werden. Etwas Promotion ist nie schlecht für den Handel.<<

Leicht am zögern, mache ich jedoch dennoch folgenden Vorschlag.

>>Die Welt wie gesagt ist riesig und erfüllt mit Magie. Die Möglichkeit besteht, dass wir etwas finden dir ein physischen Körper zu geben, sofern dich das interessiert. Versprechen kann ich jedoch nichts, nur das es eventuell die Möglichkeit gibt.<<

Ich drehe mich etwas und wende mich wieder der Albin zu.

>>Du musst als meine Mitarbeiterin jedoch nur ein kleinen Anteil zahlen, wär ja sonst für uns alle blöde wen wir alles verbrauchen, dann könnten wir ja nichts mehr verkaufen, dass leuchtet doch ein oder? Ich kann dir aber versichern, dass Nahrung kostenlos ist, wo bei ich mir bei deines Gleichen unsicher bin ob ihr überhaupt Physische Nahrung zu euch nimmt oder ernährt ihr euch nur von Träume anderer?<<

Ich hoffe das es niemand merkt, aber ich könnte echt Gesellschaft gebrauchen. Jedoch kann ich nicht auf mein komplettes Profit verzichten. Ich hoffe einfach, dass sie darauf eingehen.
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Xareon
Pukínn
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BeitragThema: Re: Küstenregion um Adenisos   Mo Mai 26, 2014 10:59 pm

Eigentlich war ich schon an dem Handel der Harpyie interessiert. Auch wenn ich ihre Kunden wohl eher vergraulen würde, als ihr Profit einzubringen. Trotzdem ich war schon ewig nicht mehr in einer richtigen Stadt gewesen und wie ich es kannte, würden mich nur wieder alle wegscheuchen. Selbst in Begleitung der beiden Damen. "Ich glaube nicht, dass ich dir dabei helfen kann Kunden anzulocken, aber ich... ich könnte es vielleicht versuchen." stammelte ich. Es fühlte sich irgendwie komisch an, jemand verlangte meine Hilfe und es war nicht die Hilfe danach irgendjemanden zu Futter zu verarbeiten. Ich schwenkte meinen Kopf wieder zu dem Geschehen mit Edana und Izabel, ich hatte die meiste Zeit nur auf das Meer hinaus geschaut. Ein großer Fehler. Die beiden waren zu in ihr Gespräch und ich so in meinen Gedanken versunken gewesen. Das wir gar nicht bemerkten wie eine Räuberbande sich an Edanas Sachen zu schaffen machte.
Für eine Zehntelsekunde sah ich nur geschockt zu, dann jedoch öffnete ich denn Mund. "Ämm, Mädels. Da vorne." mit einem Finger deutete ich auf die Räuber, die sich gerade hochkant aus dem Staub machten.
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Izabel

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BeitragThema: Re: Küstenregion um Adenisos   Do Mai 29, 2014 12:56 pm

Ich zögerte als die Harpyie mir das Angebot bei ihr als Händleraushilfe zu arbeiten, versuchte schmackhaft zu machen. Es klang weitaus besser, wenn einem auf einmal Nahrung und Sonstiges erstattet wurde und ihr schien bewusst zu sein, dass ich nicht nur menschliche Nahrung, sondern auch Träume essen konnte. Vielleicht wusste sie sogar von der Tatsache, dass ich durch sexuelle Gefälligkeiten Energie erlangen konnte - wer weiß...
Auf jeden Fall dachte ich ernsthaft nach, da eine Harpyie nicht unsterblich war und 50 oder sogar 100 Jahre meines Lebens nicht die Welt waren, vor allen Dingen, wenn ich Zugang zu köstlichen Träumen hatte. Von der anderen Seite aus betrachtet, wusste ich allerdings auch nicht, welche Verpflichtungen wirklich auf mich zukommen würden und ob es für die Vogeldame überhaupt gut wäre, wenn wir beiden nicht-Flieger sie begleiten würden. Vielleicht würde sie uns sofort zurücklassen. Und würde ich wirklich soviel über die Rassen der Welt lernen, wenn ich mit einem Pukínn und einem Vogel solange umher ziehen würde? Ich grübelte und grübelte und bevor ich zu einer Antwort kam, merkte ich, wie der Pukínn scheinbar von der Idee angetan war. Er wollte nützlich sein und wendete das erste Mal seit Minuten seinen Blick vom Meer ab. Gleichzeitig fühlte ich allerdings den Drang die Illusion zu zerstören und durch ein Funken Realität zu ersetzen, also sagte ich: "Naja, lieber Pukínn... ich versteh dein Streben, aber als jemand, der seit über 2000 Jahren auf dieser Erde wandelt, muss ich leider sagen, dass eine Gestalt wie du wahrscheinlich nicht von irdischem, sondern göttlichem Ursprung ist. Und wie hoch ist deine Chance in den Jahren als Händler wirklich auf die Gottheit zu treffen, die dich in diese Situation gebracht hat? Wenn es dir Spaß macht zu handeln und eine Position in der Gesellschaft einzunehmen, dann bitte, aber ich möchte dich dennoch warnen." Mein Blick galt jetzt der Reaktion der Harpyie, aber bevor sie auch nur die Zeit hatte eine Grimasse zu ziehen, machte Xareon eine erstaunliche Bemerkung: Edana wurden die Güter geklaut! Eine Bande finsterer Gestalten machte sich mit den Beuteln davon, erst ins hohe Gras, welches die Küste bedeckte, und dann in die nahen Wälder. Als jemand der Äonen in ewiger Dunkel, Seite an Seite, mit Dämonen verbrachte, sagte ich: "Es sind keine Dämonen, die deine Ware gerade entwendet haben, aber wieviel wäre es dir wert, deine Sachen wieder zu erlangen?" Ich spürte meine tiefsten Abgründe, wie sie den folgenden Satz formulierten... und ich ließ es zu: "Gib mir deine Träume und gelegentlich vielleicht sogar deinen Körper und ich beschaff dir die Sachen wieder!" Sämtliche Anstrengungen gingen in das Verbergen eines triumphalen Grinsens. Würde ich bald eine Harpyie als Nahrungsquelle haben? Und hatte ich eigentlich Interesse an einer Harpyie als Nahrungsquelle? Beherrsch dich...
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